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Flens verliert zehn Prozent
Bilanz 2021

Flens verliert zehn Prozent

Die Flensburger Brauerei meldet für 2021 ein Absatzminus von 10 Prozent (-60.000 Hektoliter). Insgesamt wurden 600.000 Hektoliter für den deutschen Markt gebraut, davon entfielen 54 Prozent auf die Sorte Pils, 30.000 Hektoliter wurden exportiert. Die Gründe für das Absatzminus seien coronabedingt gewesen, hinzu sei die Preiserhöhung Anfang des Jahres sowie das schlechte Wetter im Frühjahr und im Sommer gekommen, erläutert Andreas Tembrockhaus, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb. 

„Die Pandemie hat sich wie eine Qualle auf die Fröhlichkeit der Menschen gelegt. Das hat sich insgesamt negativ auf den Bierkonsum ausgewirkt“, so Tembrockhaus. Über das Geschäftsergebnis berichtet die Brauerei nicht. „Obwohl wir deutlich Menge verloren haben, konnten wir unser Ergebnis stabil halten“, verrät der Geschäftsführer. Dies sei durch Kosteneinsparungen gelungen, die unter anderem auch durch coronabedingt deutlich weniger durchgeführte Veranstaltungen realisiert werden konnten.

Für 2022 Wachstum geplant

Für dieses Jahr rechnet die Brauerei wieder mit Wachstum: Geplant ist ein Absatz von 660.000 Hektoliter (+10 Prozent). „Wir glauben, dass sich die Lage in den nächsten Monaten bessern wird. Absatzwirksame Ideen, tolle Vermarktungsaktionen und die ganzjährige Öffnung der Gastronomie werden uns zusätzlich helfen, unsere geplanten Ziele zu erreichen“, sagt Tembrockhaus und erinnert daran, dass das Flensburger Pils in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Hierzu seien zahlreiche Aktionen geplant. Für die Gastronomie rechnet der Geschäftsführer künftig mit einem Rückgang im bisherigen Gastronomie-Vertriebsgebiet. „Wir werden hier in Zukunft nur noch 50.000 statt wie vor der Pandemie 60.000 Hektoliter absetzen können, weil viele Gastronomiebetriebe aufgrund des Personalmangels und anderer Umstände schließen müssen.“ Geplant sei, das gastronomische Vertriebsgebiet in Norddeutschland zu erweitern, um die wegfallenden Fassbiermengen zu kompensieren, so Tembrockhaus. Der Fassbieranteil liegt bei Flensburger bei nur fünf Prozent, 2021 wurden rund 30.000 Hektoliter Fassbier abgesetzt.

Der Bereich Technik sei auf die Fortsetzung des Wachstumskurses gut vorbereitet. Die Brauerei hat in den vergangenen Monaten die Betriebsgenehmigung erhalten, zukünftig anstelle von 3.000 Hektoliter bis zu 4.500 Hektoliter am Tag zu brauen, erklärt Technik-Geschäftsführerin Sylke Moerke. Es können nun über eine Millione Hektoliter Bier pro Jahr gebraut und abgefüllt werden. In der Logistik sei man ebenfalls gut vorbereitet. Umfangreiche Maßnahmen seien umgesetzt worden, um eine nachhaltige Verbesserung der Lieferquote zu erreichen.

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Die Flensburger Brauerei meldet für 2021 ein Absatzminus von 10 Prozent (-60.000 Hektoliter). Insgesamt wurden 600.000 Hektoliter für den deutschen Markt gebraut, davon entfielen 54 Prozent auf die Sorte Pils, 30.000 Hektoliter wurden exportiert. Die Gründe für das Absatzminus seien coronabedingt gewesen, hinzu sei die Preiserhöhung Anfang des Jahres sowie das schlechte Wetter im Frühjahr und im Sommer gekommen, erläutert Andreas Tembrockhaus, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb. 

„Die Pandemie hat sich wie eine Qualle auf die Fröhlichkeit der Menschen gelegt. Das hat sich insgesamt negativ auf den Bierkonsum ausgewirkt“, so Tembrockhaus. Über das Geschäftsergebnis berichtet die Brauerei nicht. „Obwohl wir deutlich Menge verloren haben, konnten wir unser Ergebnis stabil halten“, verrät der Geschäftsführer. Dies sei durch Kosteneinsparungen gelungen, die unter anderem auch durch coronabedingt deutlich weniger durchgeführte Veranstaltungen realisiert werden konnten.

Für 2022 Wachstum geplant

Für dieses Jahr rechnet die Brauerei wieder mit Wachstum: Geplant ist ein Absatz von 660.000 Hektoliter (+10 Prozent). „Wir glauben, dass sich die Lage in den nächsten Monaten bessern wird. Absatzwirksame Ideen, tolle Vermarktungsaktionen und die ganzjährige Öffnung der Gastronomie werden uns zusätzlich helfen, unsere geplanten Ziele zu erreichen“, sagt Tembrockhaus und erinnert daran, dass das Flensburger Pils in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Hierzu seien zahlreiche Aktionen geplant. Für die Gastronomie rechnet der Geschäftsführer künftig mit einem Rückgang im bisherigen Gastronomie-Vertriebsgebiet. „Wir werden hier in Zukunft nur noch 50.000 statt wie vor der Pandemie 60.000 Hektoliter absetzen können, weil viele Gastronomiebetriebe aufgrund des Personalmangels und anderer Umstände schließen müssen.“ Geplant sei, das gastronomische Vertriebsgebiet in Norddeutschland zu erweitern, um die wegfallenden Fassbiermengen zu kompensieren, so Tembrockhaus. Der Fassbieranteil liegt bei Flensburger bei nur fünf Prozent, 2021 wurden rund 30.000 Hektoliter Fassbier abgesetzt.

Der Bereich Technik sei auf die Fortsetzung des Wachstumskurses gut vorbereitet. Die Brauerei hat in den vergangenen Monaten die Betriebsgenehmigung erhalten, zukünftig anstelle von 3.000 Hektoliter bis zu 4.500 Hektoliter am Tag zu brauen, erklärt Technik-Geschäftsführerin Sylke Moerke. Es können nun über eine Millione Hektoliter Bier pro Jahr gebraut und abgefüllt werden. In der Logistik sei man ebenfalls gut vorbereitet. Umfangreiche Maßnahmen seien umgesetzt worden, um eine nachhaltige Verbesserung der Lieferquote zu erreichen.

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