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Exportgeschäft rettet Bierabsatz im Mai
Brauwirtschaft

Exportgeschäft rettet Bierabsatz im Mai

Die Brauereien in Deutschland verzeichneten laut Statistischem Bundesamt im Mai insgesamt ein Plus von 0,2 Prozent (+13.000 Hektoliter) gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Inland ging der Absatz aber aufgrund des insgesamt sehr wechselhaften Wetters und der kühlen Temperaturen sowie der geschlossenen Gastronomie um 5,3 Prozent zurück (-333.000 Hektoliter). Dafür legte das Exportgeschäft kräftig zu. In die EU-Länder gingen 14,6 Prozent (+94.000 Hektoliter) mehr Bier, in Drittländer wurde 42,8 Prozent (+252.000 Hektoliter) mehr exportiert. Der Absatz von Biermischgetränken ging im Mai um 11,7 Prozent (-55.000 Hektoliter) auf 417.000 Hektoliter zurück. 

Dickes Minus im Vergleich zu vor Corona

Vergleicht man den Bierabsatz mit der Zeit vor der Pandemie, sind die Rückgänge enorm. Im Vergleich zum Mai 2019 verlor die Brauwirtschaft aus Deutschland 14,2 Prozent (-1,08 Millionen Hektoliter). Dabei lag der Mai 2019 bereits aufgrund schlechten Wetters beim Absatz 10,1 Prozent gegenüber dem Mai 2018 im Minus. Vergleicht man den Mai 2021 mit dem Mai 2018, kommt man sogar auf ein Minus von 27,1 Prozent (-2,05 Millionen Hektoliter).

31 Prozent Plus im hohen Norden

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es nicht überall ein Minus. Zuwächse erzielten im Mai 2021 die Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (+30,9 Prozent), Thüringen (+12,8 Prozent), Bayern (+ 8,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (+0,9 Prozent). Die Brauereien aus allen anderen Bundesländern lagen im Minus. Prozentual die höchsten Rückgänge verzeichneten die Brauereien aus Berlin/Brandenburg (-12,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (-11,9 Prozent), Niedersachen/Bremen (-11,1 Prozent) sowie Hessen (-10,4 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Rheinland-Pfalz/Saarland (-8,6 Prozent), Sachsen (-7,3 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-2,9 Prozent) und Baden-Württemberg (-1,0 Prozent) melden im Mai Absatzminus.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Exportgeschäft rettet Bierabsatz im Mai
Brauwirtschaft

Exportgeschäft rettet Bierabsatz im Mai

Die Brauereien in Deutschland verzeichneten laut Statistischem Bundesamt im Mai insgesamt ein Plus von 0,2 Prozent (+13.000 Hektoliter) gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Inland ging der Absatz aber aufgrund des insgesamt sehr wechselhaften Wetters und der kühlen Temperaturen sowie der geschlossenen Gastronomie um 5,3 Prozent zurück (-333.000 Hektoliter). Dafür legte das Exportgeschäft kräftig zu. In die EU-Länder gingen 14,6 Prozent (+94.000 Hektoliter) mehr Bier, in Drittländer wurde 42,8 Prozent (+252.000 Hektoliter) mehr exportiert. Der Absatz von Biermischgetränken ging im Mai um 11,7 Prozent (-55.000 Hektoliter) auf 417.000 Hektoliter zurück. 

Dickes Minus im Vergleich zu vor Corona

Vergleicht man den Bierabsatz mit der Zeit vor der Pandemie, sind die Rückgänge enorm. Im Vergleich zum Mai 2019 verlor die Brauwirtschaft aus Deutschland 14,2 Prozent (-1,08 Millionen Hektoliter). Dabei lag der Mai 2019 bereits aufgrund schlechten Wetters beim Absatz 10,1 Prozent gegenüber dem Mai 2018 im Minus. Vergleicht man den Mai 2021 mit dem Mai 2018, kommt man sogar auf ein Minus von 27,1 Prozent (-2,05 Millionen Hektoliter).

31 Prozent Plus im hohen Norden

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es nicht überall ein Minus. Zuwächse erzielten im Mai 2021 die Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (+30,9 Prozent), Thüringen (+12,8 Prozent), Bayern (+ 8,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (+0,9 Prozent). Die Brauereien aus allen anderen Bundesländern lagen im Minus. Prozentual die höchsten Rückgänge verzeichneten die Brauereien aus Berlin/Brandenburg (-12,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (-11,9 Prozent), Niedersachen/Bremen (-11,1 Prozent) sowie Hessen (-10,4 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Rheinland-Pfalz/Saarland (-8,6 Prozent), Sachsen (-7,3 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-2,9 Prozent) und Baden-Württemberg (-1,0 Prozent) melden im Mai Absatzminus.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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