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Exportgeschäft der Brauereien bricht ein
Bierabsatz

Exportgeschäft der Brauereien bricht ein

Der Bierabsatz der Brauereien in Deutschland ging im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent (-217.000 Hektoliter) zurück. Laut den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im März 2020 rund 7,0 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Im ersten Quartal betrug das Absatzminus 1,5 Prozent (-310.000 Hektoliter).

Während im Inland lediglich rund 10.000 Hektoliter weniger Bier abgesetzt wurde als im Vorjahresmonat, brach im März durch die Corona-Pandemie vor allem das Exportgeschäft stark ein. Der Absatz in EU-Länder ging um 24,9 Prozent zurück (-182.000 Hektoliter), der Export in Drittländer um 3,6 Prozent (-25.000 Hektoliter). Dass die Inlandsabsätze im März nur leicht zurückgingen, lag daran, dass der Lockdown in der Gastronomie erst Mitte März begann und sich die Wirte vermutlich bereits mit ihrem Monatsbedarf an Bier eingedeckt hatten. Auch die Endverbraucher bevorrateten sich offenbar im März, was sich positiv auf den Flaschenbierabsatz auswirkte. Für April rechnen Experten auch im Inland mit deutlich höheren Absatzrückgängen.

Die Brauereien aus Berlin/Brandenburg (+12,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+10,6 Prozent), Sachsen (+0,5 Prozent), Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saarland (jeweils +0,3 Prozent) konnten im März sogar zulegen, die Brauer aus den anderen Bundesländer hatten teilweise sehr hohe Absatzrückgänge. Prozentual die höchsten Verluste gab es in Hessen (-28,0 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (- 24,5 Prozent), Baden-Württemberg (- 9,7 Prozent), Niedersachen/Bremen (-6,9 Prozent) und Sachsen-Anhalt (-6,4 Prozent). Aber auch in Bayern (- 3,3 Prozent) und Thüringen (-0,7 Prozent) wurde weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Bierabsatz

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Der Bierabsatz der Brauereien in Deutschland ging im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent (-217.000 Hektoliter) zurück. Laut den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im März 2020 rund 7,0 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Im ersten Quartal betrug das Absatzminus 1,5 Prozent (-310.000 Hektoliter).

Während im Inland lediglich rund 10.000 Hektoliter weniger Bier abgesetzt wurde als im Vorjahresmonat, brach im März durch die Corona-Pandemie vor allem das Exportgeschäft stark ein. Der Absatz in EU-Länder ging um 24,9 Prozent zurück (-182.000 Hektoliter), der Export in Drittländer um 3,6 Prozent (-25.000 Hektoliter). Dass die Inlandsabsätze im März nur leicht zurückgingen, lag daran, dass der Lockdown in der Gastronomie erst Mitte März begann und sich die Wirte vermutlich bereits mit ihrem Monatsbedarf an Bier eingedeckt hatten. Auch die Endverbraucher bevorrateten sich offenbar im März, was sich positiv auf den Flaschenbierabsatz auswirkte. Für April rechnen Experten auch im Inland mit deutlich höheren Absatzrückgängen.

Die Brauereien aus Berlin/Brandenburg (+12,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+10,6 Prozent), Sachsen (+0,5 Prozent), Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saarland (jeweils +0,3 Prozent) konnten im März sogar zulegen, die Brauer aus den anderen Bundesländer hatten teilweise sehr hohe Absatzrückgänge. Prozentual die höchsten Verluste gab es in Hessen (-28,0 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (- 24,5 Prozent), Baden-Württemberg (- 9,7 Prozent), Niedersachen/Bremen (-6,9 Prozent) und Sachsen-Anhalt (-6,4 Prozent). Aber auch in Bayern (- 3,3 Prozent) und Thüringen (-0,7 Prozent) wurde weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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