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Ertragskraft deutlich unter Plan
Krones

Ertragskraft deutlich unter Plan

Krones, Hersteller in der Verpackungs- und Abfülltechnik, hat heute den Geschäftsbericht 2019 veröffentlicht. Darin bestätigt Krones die am 20. Februar veröffentlichten Vorabzahlen (wir berichteten).

Im Gegensatz zu Umsatz (+2,7 Prozent auf rund 3.959 Millionen Euro) und Auftragseingang (+3,2 Prozent auf rund 4.084 Millionen Euro) hat sich die Ertragskraft deutlich schwächer entwickelt als zu Jahresanfang 2019 prognostiziert. Erheblich gestiegene Personalkosten belasteten laut Unternehmen im Berichtsjahr unerwartet stark die Profitabilität von Krones. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im Vergleich zum Vorjahr von 204,3 Millionen Euro auf 41,7 Millionen Euro zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 5,3 Prozent auf 1,1 Prozent. Dabei sei laut Unternehmen zu berücksichtigen, dass im vierten Quartal 2019 Rückstellungen und Wertberichtigungen von insgesamt rund 70 Millionen Euro ertragswirksam verbucht worden seien. 

Das Kernsegment von Krones „Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung“, das 82,5 Prozent zum Konzernumsatz beitrug, erwirtschaftete 2019 ein EBT von 56,4 Millionen Euro (Vorjahr: 223,3 Millionen Euro). Die EBT-Marge verringerte sich damit von 7,0 Prozent auf 1,7 Prozent. Dabei sei laut Krones zu beachten, dass mit rund 60 Millionen Euro der Großteil der Aufwendungen für strukturelle Maßnahmen im Kernsegment angefallen seien.

Ausblick 

Nach dem schwierigen Jahr 2019 will Krones schnell eine nachhaltige Wende bei der Ertragskraft des Unternehmens schaffen, damit die Mittelfristziele so früh wie möglich erreicht werden. „Obwohl wir uns für 2020 ehrgeizige Ziele gesetzt haben, rechnen wir in Anbetracht der derzeitigen unsicheren Situation in den Märkten mit keinem Umsatzwachstum“, so CEO Christopk Klenk in einem Brief an Aktionäre und Geschäftsfreunde. Die EBITDA-Marge soll sich laut Klenk auf rund 6,7 – 7,2 Prozent verbessern. Dies entspricht einer EBT-Marge von rund 3,2 bis 3,7 Prozent. „Bei unserer dritten Zielgröße, dem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, wollen wir im laufenden Jahr 26 Prozent erreichen und dadurch in Verbindung mit geringeren Investitionen auch den Free Cashflow steigern“, so der CEO. 

„Wir sind der Markt- und Technologieführer in einem weltweit wachsenden Markt. Jetzt geht es darum, die strukturellen Themen und beschlossenen Maßnahmen gemeinsam mit unserem motivierten Team auf der ganzen Welt weiter umzusetzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam Krones wieder in die Erfolgsspur zurückbringen.“

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Krones, Hersteller in der Verpackungs- und Abfülltechnik, hat heute den Geschäftsbericht 2019 veröffentlicht. Darin bestätigt Krones die am 20. Februar veröffentlichten Vorabzahlen (wir berichteten).

Im Gegensatz zu Umsatz (+2,7 Prozent auf rund 3.959 Millionen Euro) und Auftragseingang (+3,2 Prozent auf rund 4.084 Millionen Euro) hat sich die Ertragskraft deutlich schwächer entwickelt als zu Jahresanfang 2019 prognostiziert. Erheblich gestiegene Personalkosten belasteten laut Unternehmen im Berichtsjahr unerwartet stark die Profitabilität von Krones. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im Vergleich zum Vorjahr von 204,3 Millionen Euro auf 41,7 Millionen Euro zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 5,3 Prozent auf 1,1 Prozent. Dabei sei laut Unternehmen zu berücksichtigen, dass im vierten Quartal 2019 Rückstellungen und Wertberichtigungen von insgesamt rund 70 Millionen Euro ertragswirksam verbucht worden seien. 

Das Kernsegment von Krones „Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung“, das 82,5 Prozent zum Konzernumsatz beitrug, erwirtschaftete 2019 ein EBT von 56,4 Millionen Euro (Vorjahr: 223,3 Millionen Euro). Die EBT-Marge verringerte sich damit von 7,0 Prozent auf 1,7 Prozent. Dabei sei laut Krones zu beachten, dass mit rund 60 Millionen Euro der Großteil der Aufwendungen für strukturelle Maßnahmen im Kernsegment angefallen seien.

Ausblick 

Nach dem schwierigen Jahr 2019 will Krones schnell eine nachhaltige Wende bei der Ertragskraft des Unternehmens schaffen, damit die Mittelfristziele so früh wie möglich erreicht werden. „Obwohl wir uns für 2020 ehrgeizige Ziele gesetzt haben, rechnen wir in Anbetracht der derzeitigen unsicheren Situation in den Märkten mit keinem Umsatzwachstum“, so CEO Christopk Klenk in einem Brief an Aktionäre und Geschäftsfreunde. Die EBITDA-Marge soll sich laut Klenk auf rund 6,7 – 7,2 Prozent verbessern. Dies entspricht einer EBT-Marge von rund 3,2 bis 3,7 Prozent. „Bei unserer dritten Zielgröße, dem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, wollen wir im laufenden Jahr 26 Prozent erreichen und dadurch in Verbindung mit geringeren Investitionen auch den Free Cashflow steigern“, so der CEO. 

„Wir sind der Markt- und Technologieführer in einem weltweit wachsenden Markt. Jetzt geht es darum, die strukturellen Themen und beschlossenen Maßnahmen gemeinsam mit unserem motivierten Team auf der ganzen Welt weiter umzusetzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam Krones wieder in die Erfolgsspur zurückbringen.“

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