Der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE) meldet für seine 23 operativ tätigen Mitglieder für 2024 einen Umsatz von 2,88 Milliarden Euro. Erzielt wurde dieser mit insgesamt ca. 2.400 Märkten. Im Vergleich mit dem Vorjahr entspricht das nominal einem Plus von 1,9 Prozent, das allerdings laut VDGE teilweise preisgetrieben war.
Enttäuscht zeigt sich Verbandsvorstand Andreas Vogel dabei von der Tatsache, dass weder die Olympischen Spiele noch die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land für einen Umsatzschub gesorgt haben: „Die Quartalsbetrachtung zeigt klar auf, dass Umsatzimpulse vor allem zu Beginn und am Ende des Jahres verzeichnet werden konnten, wohingegen die zwei klassischerweise umsatzstärkeren Frühlings- und Sommerquartale leider durch Stagnation gekennzeichnet waren.“
Mit dem Ergebnis liegt der VDGE in etwa auf Branchen-Niveau: Nielsen IQ weist für den Bereich der Getränkeabholmärkte ein Plus von 1,8 Prozent aus. Laut Erhebungen des Marktforschungsinstituts Yougov schneiden dabei die filialisierten Getränkefachmärkte mit +1,7 Prozent deutlich besser ab als die Einzelkämpfer, die das Jahr mit einem deutlichen Minus von 17 Prozent abschlossen. Das Hauptproblem bleibe die rückläufige Käuferzahl in den Getränkemärkten, die die nicht filialisierten Unternehmen schwerer kompensieren könnten, erklärt Yougov die Entwicklung.
























































































