Die Einbecker Brauhaus AG treibt nach einem verlustreichen Geschäftsjahr ihre Neuausrichtung voran. Auf der Hauptversammlung kündigte Vorstand Marc Kerger an, das Unternehmen breiter aufzustellen und neue Wachstumsfelder jenseits des klassischen Biergeschäfts zu erschließen.
2025 erzielte die Brauerei einen Umsatz von 33,9 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Jahresfehlbetrag von 1,72 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens belasteten neben dem schwierigen Marktumfeld auch umfangreiche Restrukturierungs- und Transformationsmaßnahmen das Ergebnis. „Für mich persönlich war dieses Jahr das mit Abstand herausforderndste meiner Laufbahn“, sagte Kerger. Für die Beschäftigten sei es „ein sehr schweres und belastendes Jahr“ gewesen. Zugleich habe der Umbau bereits erste Wirkungen gezeigt.
Die Restrukturierung sei inzwischen weitgehend abgeschlossen. Prozesse wurden neu organisiert, Kosten reduziert und die Personalstruktur angepasst. Die Liquidität des Unternehmens sei jederzeit gesichert gewesen. Bier bleibe zwar das Herzstück der Einbecker Brauhaus AG. Angesichts eines schrumpfenden Biermarktes will die Brauerei jedoch stärker in alkoholfreie und funktionale Getränke investieren. Zum Ausbau gehören alkoholfreie Bierspezialitäten ebenso wie sogenannte Beyond-Beer-Kategorien.
Für das laufende Jahr erwartet Einbecker weiterhin einen Fehlbetrag im mittleren sechsstelligen Bereich. Bereits 2027 soll nach Unternehmensangaben wieder ein positives Jahresergebnis erreicht werden.

























































































