Die Einbecker Brauerei will sich für die Zukunft neu aufstellen und transformiert ihr Markenbild und Sortiment. Mit einem umfassenden Markenrelaunch, einem geschärften Produktportfolio und dem Willen, neue Zielgruppen anzusprechen, wolle man Tradition und Trend vereinen, teilt das Unternehmen mit.
Dabei bekamen die klassischen Sorten einen neuen Look, zudem soll unter der Ägide des neuen Vorstands Marc Kerger künftig ein Schwerpunkt auf alkoholfreie Biere und moderne Biertypen wie Lager gelegt werden. Als Beispiel für eine gelungene Verbindung von Tradition und zeitgemäßem Konsumverhalten führt die Brauerei das zu Jahresbeginn neu eingeführte alkoholfreie Bockbier „Null Bock“ ins Feld. Die Sorten Landbier und Pilsener indessen werden neu inszeniert und sollen jüngere Konsumenten ansprechen.

Ein zentrales Ziel des neuen Markenauftritts ist dabei laut Unternehmen eine erhöhte Sichtbarkeit am POS; man setze auf eine klare Farbcodierung, ein modernes Etikettendesign und ein auffällig gekreuztes Etikett als prägendes Markenzeichen. Die bekannte Flaschenform bleibt erhalten, erhält aber zugleich hochwertige Gestaltungselemente wie individuelle Kronkorken, Etiketten mit Naturpapiereffekt und ein überarbeitetes Einbecker-E. Neben den Labels werden auch Plakate und POS-Materialien neu gestaltet. Auch die Webseite und der Online-Shop wurden technisch und optisch umfassend modernisiert.
Mit den Neuerungen will sich Einbecker stärker als zuletzt als „relevanter Player in verschiedenen Vertriebskanälen“ positionieren. Neben der äußeren Veränderung stehen dabei auch inhaltliche Werte im Fokus – man setze konsequent auf regionale Verankerung, Nachhaltigkeit und ein klares Bekenntnis zu Qualität, so die Brauerei. „Unsere Herkunft ist unsere Stärke. Doch wer sich auf Tradition ausruht, verliert den Anschluss“, erklärt Marc Kerger, der im Oktober 2023 Martin Deutsch als Vorstand der Einbecker Brauhaus AG ablöste. „Mit dem neuen Auftritt zeigen wir, dass wir unsere Wurzeln ernst nehmen – und gleichzeitig bereit sind, neue Wege zu gehen.“
Wie Kerger das Unternehmen für die Zukunft fit machen will, wird er auch beim SideKick-Kongress von Getränke News am 4. September in Heidelberg erläutern. Dort ist er mit seinem Vortrag „Einbecker Brauhaus im Wandel“ einer der Referenten zum Thema „Transformation in der Brauwirtschaft“. Mehr Informationen gibt’s auf der SideKick-Webseite.























































































