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Einbecker gibt Brauerei in Peine auf
Schließung

Einbecker gibt Brauerei in Peine auf

Das Einbecker Brauhaus schließt die zu der Aktiengesellschaft gehörige Braumanufaktur Härke in Peine zum Jahresende. Die Marke bleibt aber erhalten, das Sortiment wird künftig von Einbecker selbst produziert und vertrieben. Grund für die Schließung sei die mangelnde Wirtschaftlichkeit, erklärt Martin Deutsch, Härke-Geschäftsführer und Einbecker-Vorstand. Durch den Konsumverzicht vieler Verbraucher seien die Absatzzahlen deutlich rückläufig, zudem zwingen massiv gestiegene Herstellungskosten laut Deutsch zu diesem Schritt. Im Vergleich zu 2019 sei die Biermenge bei Härke um ein Viertel geschrumpft. Damit sei auch das Produktionsvolumen weggebrochen, für die das Sudhaus mindestens ausgelegt sei.

Einbecker hatte den Familienbetrieb 2013 aus der Insolvenz gerettet und die Braumanufaktur gegründet. Nach der Übernahme investierte die Muttergesellschaft über 2,5 Millionen Euro in die Produktionsanlagen des Betriebs. Kooperiert haben beide Brauereien schon zwei Jahre zuvor. Seit 2011 füllt das Einbecker Brauhaus bereits die Härke-Biere ab und betreibt die Logistik. Die Bierrezeptur verantwortet auch künftig der Peiner Braumeister Nils Schiemann.

Wie Einbecker weiter mitteilt, sollen die Härke-Biere wie bisher zu „kundenfreundlichen“ Preisen, also etwas unterhalb als das Einbecker Brauherren Pils, angeboten werden. Damit reagiere man auf die geringere Kaufkraft in Peine, heißt es. Erhalten bleiben soll auch das Hoffest, auch das Härke-Sponsoring in der Region will Einbecker fortsetzen.

Die sieben von der Schließung betroffenen Mitarbeiter werden auf Wunsch beim Einbecker Brauhaus beschäftigt, die übrigen will das Unternehmen bei der Suche neuer Arbeitsplätze unterstützen. In dem Industriekomplex am Werderpark sollen ein Seniorenheim, eine Kindertagesstätte und Apartments entstehen. Grundstücksverkauf und Nutzungskonzept sind aber noch nicht unter Dach und Fach. Bis Ende Oktober soll der Investor bekanntgegeben werden.

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Das Einbecker Brauhaus schließt die zu der Aktiengesellschaft gehörige Braumanufaktur Härke in Peine zum Jahresende. Die Marke bleibt aber erhalten, das Sortiment wird künftig von Einbecker selbst produziert und vertrieben. Grund für die Schließung sei die mangelnde Wirtschaftlichkeit, erklärt Martin Deutsch, Härke-Geschäftsführer und Einbecker-Vorstand. Durch den Konsumverzicht vieler Verbraucher seien die Absatzzahlen deutlich rückläufig, zudem zwingen massiv gestiegene Herstellungskosten laut Deutsch zu diesem Schritt. Im Vergleich zu 2019 sei die Biermenge bei Härke um ein Viertel geschrumpft. Damit sei auch das Produktionsvolumen weggebrochen, für die das Sudhaus mindestens ausgelegt sei.

Einbecker hatte den Familienbetrieb 2013 aus der Insolvenz gerettet und die Braumanufaktur gegründet. Nach der Übernahme investierte die Muttergesellschaft über 2,5 Millionen Euro in die Produktionsanlagen des Betriebs. Kooperiert haben beide Brauereien schon zwei Jahre zuvor. Seit 2011 füllt das Einbecker Brauhaus bereits die Härke-Biere ab und betreibt die Logistik. Die Bierrezeptur verantwortet auch künftig der Peiner Braumeister Nils Schiemann.

Wie Einbecker weiter mitteilt, sollen die Härke-Biere wie bisher zu „kundenfreundlichen“ Preisen, also etwas unterhalb als das Einbecker Brauherren Pils, angeboten werden. Damit reagiere man auf die geringere Kaufkraft in Peine, heißt es. Erhalten bleiben soll auch das Hoffest, auch das Härke-Sponsoring in der Region will Einbecker fortsetzen.

Die sieben von der Schließung betroffenen Mitarbeiter werden auf Wunsch beim Einbecker Brauhaus beschäftigt, die übrigen will das Unternehmen bei der Suche neuer Arbeitsplätze unterstützen. In dem Industriekomplex am Werderpark sollen ein Seniorenheim, eine Kindertagesstätte und Apartments entstehen. Grundstücksverkauf und Nutzungskonzept sind aber noch nicht unter Dach und Fach. Bis Ende Oktober soll der Investor bekanntgegeben werden.

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