Die insolvente Eichbaum Brauerei sucht Investoren. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde dazu die Münchner Unternehmensberatung Roland Berger beauftragt. „Die Potenziale für eine Übernahme sind vorhanden und mögliche Synergien für Investoren sind gegeben“, zeigen sich die beiden Geschäftsführer Uwe Aichele und Frank Reifel zuversichtlich.
Die Privatbrauerei Eichbaum verfüge über ein hocheffizientes Hochregallager, über drei eigene Brunnen auf dem Betriebsgelände sowie moderne Dosen- und Fassbieranlagen. Auch der Standort Mannheim mit seinem Binnenhafen sowie die Güterbahnanbindung dürfte für Investoren sehr interessant sein, glaubt das Management. Ziel sei, den Fortbestand der traditionsreichen Brauerei in Mannheim zu sichern, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und möglichst viele der aktuell 300 Arbeitsplätze zu erhalten.
Inzwischen hat Eichbaum ein Restrukturierungsprogramm gestartet, um das Unternehmen von einer reinen Brauerei zu einem breiter aufgestellten Getränkehersteller umzugestalten, den wachsenden Anteil alkoholfreier Produkte zu nutzen und den Betrieb zu stabilisieren.
Wie berichtet, hat die Brauerei am 28. Oktober den Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt, nachdem es aufgrund von Umsatzrückgängen im Exportgeschäft sowie einer sinkenden Nachfrage nach Bier im Inland zu einem erheblichen Liquiditätsengpass gekommen war.
Einen umfangreichen Bericht über die Historie und den Niedergang der Eichbaum Brauerei haben wir im Rahmen unserer Serie „Bier-Marken-Analyse“ hier veröffentlicht.
























































































