Die Edeka hat sich im Geschäftsjahr 2025 in einem schwierigen Marktumfeld behauptet; trotz des gedämpften Konsums steigerte der Verbund seinen Umsatz laut eigenen Angaben um 2,7 Prozent auf insgesamt 77,3 Milliarden Euro. Auch das Gesamtergebnis (Ebit) entwickelte sich erneut positiv.
Wichtigster Wachstumstreiber war erneut der selbstständige Einzelhandel: Die rund 3.200 eigenständig agierenden Edeka-Kaufleute legten um 4,6 Prozent auf 42,7 Milliarden Euro zu. Dies sei „ein überdurchschnittliches Wachstum im Vollsortiment“. Netto Marken-Discount erzielte ein Umsatzplus von 1,6 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro und leistete damit wiederum einen wichtigen Beitrag zur stabilen Gesamtentwicklung des Verbunds.
Zugewinne verzeichneten ebenfalls die weiteren Vertriebslinien, darunter der Getränke-Fachmarkt Trinkgut und das Bio-Shop-in-Shop-Format „Naturkind“. Zur erfolgreichen Jahresbilanz trug auch der expandierende Online-Lieferdienst Picnic bei, an dem der Edeka-Verbund seit 2018 beteiligt ist.
Zum Jahresende 2025 umfasste das Vertriebsnetz des Verbunds insgesamt 10.871 Lebensmittelmärkte. Davon entfielen 5.629 auf den selbstständigen Einzelhandel und 4.433 auf Netto Marken-Discount. Im Jahresverlauf wurden bundesweit 247 neue Standorte eröffnet, davon 104 Netto-Filialen.
Auch im Jahr 2025 investierte der Edeka-Verbund in seine Infrastruktur und die Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells. Das Investitionsvolumen über alle Stufen belief sich den Angaben zufolge auf insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Die Mittel flossen insbesondere in die Expansion mit neuen Standorten, eine leistungsfähige Logistik und Eigenproduktion sowie in Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Für das laufende Jahr sind Rekord-Investitionen in Höhe von insgesamt 2,9 Milliarden Euro geplant.
























































































