Das Stralsunder Biotech-Unternehmen Eat Beer wächst und engagiert Lucas Camargo als Head of Strategic Business Development & Growth. Mit der neu geschaffenen Position stellt das Schwesterunternehmen der Störtebeker Braumanufaktur die Weichen für seine weitere strategische Entwicklung.
Eat Beer platziert sich als ganzheitlicher Lösungsanbieter für die Verwertung von Brauereinebenströmen zur Herstellung von Proteinen für die Lebensmittelproduktion. „Unser Plattformgedanke hat für die Braubranche enormes Potenzial, das wir mit Lucas Camargo noch stärker ausbauen und bündeln. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Lucas gezielt strategisch zu wachsen“, erklärt Geschäftsführer Jan Malte Nordmann.
Lucas Camargo richtet seinen Fokus auf die Entwicklung und Skalierung neuer Geschäftsmodelle innerhalb der zirkulären Wertschöpfungsketten in Brauereien. „Der Getränkemarkt, die Bio-Technologien, das Konsumverhalten – all das verändert sich rasant und bietet uns eine Vielzahl an zusätzlichen Chancen, von denen die Brauereien mittel- und langfristig profitieren können. Ziel ist es, diese zügig zu validieren und in die Eat Plattform zu integrieren“, so der gebürtige Brasilianer.
Der 39-Jährige war zuvor unter anderem zehn Jahre im operativen Management bei dem Maschinen- und Anlagenbauer GEA tätig. Zudem bringt er langjährige Erfahrung aus dem Bereich Lebensmitteltechnik mit, unter anderem aus dem Tech-Unternehmen Alfa Laval oder dem Braukonzern AB Inbev. Camargo hat in São Paulo Lebensmitteltechnologie sowie Bioverfahrenstechnik, Ingenieurwesen und Wirtschaft studiert.
Eines seiner Ziele bei Eat Beer ist es nun, die unterschiedlichen Verwertungs- und Anwendungsmöglichkeiten von Biertreber durch Fermentation und weitere biotechnologische Verfahren in das Plattformsystem zu integrieren, um Braubetrieben mittel- und langfristig skalierbare Prozesse und neue Wertschöpfungspotenziale zu ermöglichen.
Camargo zeichnet für die Identifikation neuer Anwendungen für Nebenströme, für die Leitung strategischer Projekte, für die Entwicklung und Unterstützung von Marktstrategien sowie für den Aufbau von Partnerschaften. Erste Projekte sollen – in enger Zusammenarbeit mit Jan Malte Nordmann und dem technischen Geschäftsführer Dr. Mark Schneeberger – schon bald umgesetzt werden.
























































































