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Dry January immer beliebter
No & Low

Dry January immer beliebter

Die Unternehmensgruppe Rotkäppchen-Mumm bündelt ihr Angebot an alkoholfreien Sekt-, Wein- und Spirituosen-Alternativen ab Jahresbeginn in einem eigenen Online-Store. Mit dem neuen Angebot will der deutsche Marktführer nach eigener Aussage ein Zeichen setzen und die deutlich gestiegene Nachfrage nach alkoholfreien Getränken bedienen, die bequem für den „Dry January“ online nach Hause bestellt werden können.

Laut einer Trendstudie, die das Unternehmen 2021 durchgeführt hat, kann sich fast jeder Zweite vorstellen, für einen gewissen Zeitraum bewusst auf Alkohol zu verzichten oder den Konsum zu reduzieren. Auch der Trend, im Januar gar keinen Alkohol zu trinken, findet demnach immer mehr Fans. Insbesondere bei jüngeren Menschen werde alkoholfreier Sekt immer beliebter; die stärkste Nachfrage komme aus den Haushalten der 30- bis 39-Jährigen, sagt Christof Queisser, CEO von Rotkäppchen-Mumm. Gleichzeitig steige allerdings auch die Nachfrage bei Konsumenten über 60.

Das wachsende Interesse an alkoholfreien Alternativen sieht Queisser auch im Zusammenhang eines neuen Selbstbewusstseins der Konsumenten. 49 Prozent der Befragten aus der Trendstudie sei es besonders wichtig, losgelöst von gesellschaftlichen Erwartungen selbst zu bestimmen, wann ein guter Moment zum Anstoßen sei.

Fast ein Viertel erwägt Verzicht

Mit dem Thema „Mindful Drinking“ und „Dry January“ hat sich auch Martini in einer Studie auseinandergesetzt. Dafür befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Civey im Dezember online 2.500 Alkoholkonsumenten. Fast jeder Vierte (22 %) zieht es demnach in Betracht, den gesamten Januar über auf Alkohol zu verzichten. Gerade in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre sei die Motivation besonders hoch, so die Studienmacher: Fast die Hälfte (45 Prozent) möchte im ersten Monat des Jahres keinen Alkohol trinken. Bei den Befragten von 40 bis 49 Jahre sind es mittlerweile 24 Prozent, die ihr Interesse bekunden.

Unterschiede verzeichneten die Marktforscher auch hinsichtlich der Regionen: Nördliche Bundesländer wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils knapp 24 Prozent möchten sich im regionalen Vergleich am stärksten am „Dry January“ beteiligen. Sie sind es auch, die während der Corona-Pandemie ihren Alkoholkonsum reduzierten. Das Interesse an einer Teilnahme im Süden wie in Bayern oder in Baden-Württemberg ist deutlich geringer.

Weniger, aber bewusster konsumieren

Vor allem in der Altersgruppe von 18 bis 49 Jahren stehe die Bewegung des „Mindful Drinking“ – also weniger, aber bewusster zu trinken – hoch im Kurs, so die Folgerung. Insbesondere der Nordwesten Deutschlands unterstreiche die Popularität. Dort nehme die deutsche Bevölkerung im Allgemeinen weniger Alkohol zu sich und alkoholfreie Getränke seien eine echte Alternative, heißt es.

Nielsen bestätigt den Trend mit Blick auf den weltweiten Konsum. Laut dem Marktforschungsinstitut tranken bereits 60 Prozent der Menschen 2021 mehr Cocktails mit weniger oder gar keinem Alkohol als im Jahr davor. Fast 80 Prozent wollen künftig mehr „No & Low“-Cocktails als im vergangenen Jahr genießen.

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Die Unternehmensgruppe Rotkäppchen-Mumm bündelt ihr Angebot an alkoholfreien Sekt-, Wein- und Spirituosen-Alternativen ab Jahresbeginn in einem eigenen Online-Store. Mit dem neuen Angebot will der deutsche Marktführer nach eigener Aussage ein Zeichen setzen und die deutlich gestiegene Nachfrage nach alkoholfreien Getränken bedienen, die bequem für den „Dry January“ online nach Hause bestellt werden können.

Laut einer Trendstudie, die das Unternehmen 2021 durchgeführt hat, kann sich fast jeder Zweite vorstellen, für einen gewissen Zeitraum bewusst auf Alkohol zu verzichten oder den Konsum zu reduzieren. Auch der Trend, im Januar gar keinen Alkohol zu trinken, findet demnach immer mehr Fans. Insbesondere bei jüngeren Menschen werde alkoholfreier Sekt immer beliebter; die stärkste Nachfrage komme aus den Haushalten der 30- bis 39-Jährigen, sagt Christof Queisser, CEO von Rotkäppchen-Mumm. Gleichzeitig steige allerdings auch die Nachfrage bei Konsumenten über 60.

Das wachsende Interesse an alkoholfreien Alternativen sieht Queisser auch im Zusammenhang eines neuen Selbstbewusstseins der Konsumenten. 49 Prozent der Befragten aus der Trendstudie sei es besonders wichtig, losgelöst von gesellschaftlichen Erwartungen selbst zu bestimmen, wann ein guter Moment zum Anstoßen sei.

Fast ein Viertel erwägt Verzicht

Mit dem Thema „Mindful Drinking“ und „Dry January“ hat sich auch Martini in einer Studie auseinandergesetzt. Dafür befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Civey im Dezember online 2.500 Alkoholkonsumenten. Fast jeder Vierte (22 %) zieht es demnach in Betracht, den gesamten Januar über auf Alkohol zu verzichten. Gerade in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre sei die Motivation besonders hoch, so die Studienmacher: Fast die Hälfte (45 Prozent) möchte im ersten Monat des Jahres keinen Alkohol trinken. Bei den Befragten von 40 bis 49 Jahre sind es mittlerweile 24 Prozent, die ihr Interesse bekunden.

Unterschiede verzeichneten die Marktforscher auch hinsichtlich der Regionen: Nördliche Bundesländer wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils knapp 24 Prozent möchten sich im regionalen Vergleich am stärksten am „Dry January“ beteiligen. Sie sind es auch, die während der Corona-Pandemie ihren Alkoholkonsum reduzierten. Das Interesse an einer Teilnahme im Süden wie in Bayern oder in Baden-Württemberg ist deutlich geringer.

Weniger, aber bewusster konsumieren

Vor allem in der Altersgruppe von 18 bis 49 Jahren stehe die Bewegung des „Mindful Drinking“ – also weniger, aber bewusster zu trinken – hoch im Kurs, so die Folgerung. Insbesondere der Nordwesten Deutschlands unterstreiche die Popularität. Dort nehme die deutsche Bevölkerung im Allgemeinen weniger Alkohol zu sich und alkoholfreie Getränke seien eine echte Alternative, heißt es.

Nielsen bestätigt den Trend mit Blick auf den weltweiten Konsum. Laut dem Marktforschungsinstitut tranken bereits 60 Prozent der Menschen 2021 mehr Cocktails mit weniger oder gar keinem Alkohol als im Jahr davor. Fast 80 Prozent wollen künftig mehr „No & Low“-Cocktails als im vergangenen Jahr genießen.

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