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Doppelte Preiserhöhung für Beck's & Co.
Bierpreise

Doppelte Preiserhöhung für Beck’s & Co.

In einem aktuellen Schreiben informiert AB Inbev-Deutschlandchef Michel Pepa die Kunden über Preiserhöhungen aller Marken in Flaschen, Dosen und Perfect Draft zum 1. Januar und zum 1. Juli 2023. „Wir Brauer stehen vor massiven Kostensteigerungen, die so in den vergangenen Jahrzehnten nicht vorgekommen sind“, so Pepa in dem Brief, der Getränke News vorliegt. Um dem Kostenanstieg begegnen zu können, seien die Prozesse so nachhaltig und effizient wie möglich gestaltet worden. „Um als Brauerei auch in Zukunft brauen zu können, müssen wir dennoch die Preise anpassen“, schreibt Pepa.

Ab Januar 2023 steigen demnach die Flaschenbier-Preise von Beck’s, Corona, Diebels, Franziskaner, Haake-Beck, Hasseröder, Löwenbräu, Leffe, Spaten und San Miguel je nach Marke und Gebinde um 5,10 Euro bis 9,30 pro Hektoliter. Die gleiche Erhöhung kündigt das Unternehmen noch einmal für Juli 2023 an. Die Dosenbier-Preise steigen im Januar und im Juli um 6,40 Euro bis 10,10 Euro pro Hektoliter. Unterm Strich dürfte damit der Kasten Bier nach jeder Preiserhöhung um mindestens einen Euro teurer werden. Bereits im September hatte AB Inbev die Fassbierpreise für Beck’s kräftig erhöht (wir berichteten).

Bier wird flächendeckend teurer

Fest steht: Zwei angekündigte Preiserhöhungen innerhalb von nur sechs Monaten sind ein einmaliger Vorgang. Seit Jahrzehnten wurden die Bierpreise bundesweit nämlich nur alle drei bis fünf Jahre erhöht. Zuletzt hatten Heineken Deutschland und die Radeberger Gruppe auf die enorm gestiegenen Kosten reagiert und eine weitere Preiserhöhung für Ende des Jahres angekündigt, obwohl beide Unternehmen erst im Frühjahr ihre Bierpreise erhöht hatten (wir berichteten). Branchenkenner sind davon überzeugt, dass auch die anderen großen Brauer ihre Abgabepreise schon bald erneut erhöhen. Auch Warsteiner und König, die die letzte Preiserhöhungsrunde ausgesetzt haben, werden wohl die Preise dieses Mal erhöhen müssen. Erfahrungsgemäß ziehen dann die regionalen Brauereien auf breiter Front nach. Damit würde Bier erneut flächendeckend teurer.

Auch für den Getränkefachgroßhandel ist die Situation längst angespannt, sodass auch dort die Preise für die Logistik erhöht werden müssen. Addiert man den notwendigen Aufschlag des Getränkefachgroßhandels zu der Preiserhöhung der Brauer, dürfte der Kasten Bier im Handel, je nach Marke und Sorte, schon bald zwischen einem und zwei Euro teurer werden. Und auch in der Gastronomie werden die Gäste erneut deutlich mehr zahlen müssen. Das Glas Bier könnte dann, je nach Biersorte und Glasgröße, bis zu 50 Cent mehr kosten.

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Doppelte Preiserhöhung für Beck's & Co.
Bierpreise

Doppelte Preiserhöhung für Beck’s & Co.

In einem aktuellen Schreiben informiert AB Inbev-Deutschlandchef Michel Pepa die Kunden über Preiserhöhungen aller Marken in Flaschen, Dosen und Perfect Draft zum 1. Januar und zum 1. Juli 2023. „Wir Brauer stehen vor massiven Kostensteigerungen, die so in den vergangenen Jahrzehnten nicht vorgekommen sind“, so Pepa in dem Brief, der Getränke News vorliegt. Um dem Kostenanstieg begegnen zu können, seien die Prozesse so nachhaltig und effizient wie möglich gestaltet worden. „Um als Brauerei auch in Zukunft brauen zu können, müssen wir dennoch die Preise anpassen“, schreibt Pepa.

Ab Januar 2023 steigen demnach die Flaschenbier-Preise von Beck’s, Corona, Diebels, Franziskaner, Haake-Beck, Hasseröder, Löwenbräu, Leffe, Spaten und San Miguel je nach Marke und Gebinde um 5,10 Euro bis 9,30 pro Hektoliter. Die gleiche Erhöhung kündigt das Unternehmen noch einmal für Juli 2023 an. Die Dosenbier-Preise steigen im Januar und im Juli um 6,40 Euro bis 10,10 Euro pro Hektoliter. Unterm Strich dürfte damit der Kasten Bier nach jeder Preiserhöhung um mindestens einen Euro teurer werden. Bereits im September hatte AB Inbev die Fassbierpreise für Beck’s kräftig erhöht (wir berichteten).

Bier wird flächendeckend teurer

Fest steht: Zwei angekündigte Preiserhöhungen innerhalb von nur sechs Monaten sind ein einmaliger Vorgang. Seit Jahrzehnten wurden die Bierpreise bundesweit nämlich nur alle drei bis fünf Jahre erhöht. Zuletzt hatten Heineken Deutschland und die Radeberger Gruppe auf die enorm gestiegenen Kosten reagiert und eine weitere Preiserhöhung für Ende des Jahres angekündigt, obwohl beide Unternehmen erst im Frühjahr ihre Bierpreise erhöht hatten (wir berichteten). Branchenkenner sind davon überzeugt, dass auch die anderen großen Brauer ihre Abgabepreise schon bald erneut erhöhen. Auch Warsteiner und König, die die letzte Preiserhöhungsrunde ausgesetzt haben, werden wohl die Preise dieses Mal erhöhen müssen. Erfahrungsgemäß ziehen dann die regionalen Brauereien auf breiter Front nach. Damit würde Bier erneut flächendeckend teurer.

Auch für den Getränkefachgroßhandel ist die Situation längst angespannt, sodass auch dort die Preise für die Logistik erhöht werden müssen. Addiert man den notwendigen Aufschlag des Getränkefachgroßhandels zu der Preiserhöhung der Brauer, dürfte der Kasten Bier im Handel, je nach Marke und Sorte, schon bald zwischen einem und zwei Euro teurer werden. Und auch in der Gastronomie werden die Gäste erneut deutlich mehr zahlen müssen. Das Glas Bier könnte dann, je nach Biersorte und Glasgröße, bis zu 50 Cent mehr kosten.

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