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Die Ausgehlaune ist begrenzt
Corona-Krise

Die Ausgehlaune ist begrenzt

Die Corona-Krise hat dem Gastgewerbe in Deutschland die größten je gemessenen Verluste beschert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel durch den Shutdown der Branchenumsatz im März verglichen mit dem Vorjahresmonat um ca. 45 Prozent. Ein Minus in ähnlicher Höhe war gegenüber dem Februar zu verzeichnen. Die Gastronomie-Zahlen werden seit 1994 vom Statistischen Bundesamt erhoben.

Noch schlechter als die Gastronomie, die gut 42 Prozent verlor, geht es der Hotellerie: Hotels und andere Beherbergungsbetriebe wiesen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Minus von gut 50 Prozent aus. Innerhalb der Gastronomie stehen die Caterer besser da als Gaststätten. Hier sank der Umsatz im März um rund 29 Prozent.

Von den jetzt in allen Bundesländern ermöglichten Lockerungen dürfen die Wirte aber auch nicht zu viel erwarten. Abgesehen davon, dass bekanntlich die Lokale bei weitem nicht komplett belegt werden können, ist auch die Ausgehlaune in der Bevölkerung offenbar noch verhalten. Das geht aus dem aktuellen „Corona Monitor“ hervor, für den die Havas Media Group 500 Personen in einer repräsentativen Onlineuntersuchung befragt hat.

Viele lehnen den Restaurantbesuch noch ab

Die Vorfreude auf Besuche in Cafés und Restaurants sei zwar einerseits groß, gleichzeitig sei aber auch der Anteil der Befragten, die einen Besuch in der Gastronomie erst einmal ablehnen (42 % für Restaurants und 38 % für Cafés), fast genauso hoch wie die Zahl der Personen, die sich das Speisen außer Haus in den nächsten Wochen gut vorstellen können (45 bzw. 44 %).

Bei der Wahl der Gaststätte spielen laut dem Corona Monitor der Abstand zum Nachbartisch, die Hygiene des Lokals und optimalerweise ein Platz im Außenbereich immer noch eine große Rolle. Lediglich ein Viertel der Befragten will den Angaben zufolge den Restaurantbesuch „einfach nur genießen“.

Zudem bremst laut Havas Media die anhaltende Unsicherheit weiterhin die Konsumlust. Für die Befragten stehe fest, dass das Virus uns weiterhin begleitet und die Politik den wirtschaftlichen Einbruch nur teilweise verhindern kann. Und noch eines könnte viele weiterhin eher in den eigenen vier Wänden halten: Während des Ausnahmezustands haben laut Corona Monitor die Menschen viele neue Aktivitäten für sich entdeckt, darunter das Kochen zuhause. 

Über den Havas Media Corona Monitor

Die Havas Media Group untersucht seit zwei Monaten in wöchentlichen Befragungswellen, wie sich das Verhalten und die Stimmung der Deutschen verändern. Respondi befragt dafür jeweils 500 Menschen zwischen 14 und 69 Jahren in einer repräsentativen Onlinestudie. Die achte und vorerst letzte Umfrage erfolgte vom 12. bis 14. Mai.

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Corona-Krise

Die Ausgehlaune ist begrenzt

Die Corona-Krise hat dem Gastgewerbe in Deutschland die größten je gemessenen Verluste beschert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel durch den Shutdown der Branchenumsatz im März verglichen mit dem Vorjahresmonat um ca. 45 Prozent. Ein Minus in ähnlicher Höhe war gegenüber dem Februar zu verzeichnen. Die Gastronomie-Zahlen werden seit 1994 vom Statistischen Bundesamt erhoben.

Noch schlechter als die Gastronomie, die gut 42 Prozent verlor, geht es der Hotellerie: Hotels und andere Beherbergungsbetriebe wiesen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Minus von gut 50 Prozent aus. Innerhalb der Gastronomie stehen die Caterer besser da als Gaststätten. Hier sank der Umsatz im März um rund 29 Prozent.

Von den jetzt in allen Bundesländern ermöglichten Lockerungen dürfen die Wirte aber auch nicht zu viel erwarten. Abgesehen davon, dass bekanntlich die Lokale bei weitem nicht komplett belegt werden können, ist auch die Ausgehlaune in der Bevölkerung offenbar noch verhalten. Das geht aus dem aktuellen „Corona Monitor“ hervor, für den die Havas Media Group 500 Personen in einer repräsentativen Onlineuntersuchung befragt hat.

Viele lehnen den Restaurantbesuch noch ab

Die Vorfreude auf Besuche in Cafés und Restaurants sei zwar einerseits groß, gleichzeitig sei aber auch der Anteil der Befragten, die einen Besuch in der Gastronomie erst einmal ablehnen (42 % für Restaurants und 38 % für Cafés), fast genauso hoch wie die Zahl der Personen, die sich das Speisen außer Haus in den nächsten Wochen gut vorstellen können (45 bzw. 44 %).

Bei der Wahl der Gaststätte spielen laut dem Corona Monitor der Abstand zum Nachbartisch, die Hygiene des Lokals und optimalerweise ein Platz im Außenbereich immer noch eine große Rolle. Lediglich ein Viertel der Befragten will den Angaben zufolge den Restaurantbesuch „einfach nur genießen“.

Zudem bremst laut Havas Media die anhaltende Unsicherheit weiterhin die Konsumlust. Für die Befragten stehe fest, dass das Virus uns weiterhin begleitet und die Politik den wirtschaftlichen Einbruch nur teilweise verhindern kann. Und noch eines könnte viele weiterhin eher in den eigenen vier Wänden halten: Während des Ausnahmezustands haben laut Corona Monitor die Menschen viele neue Aktivitäten für sich entdeckt, darunter das Kochen zuhause. 

Über den Havas Media Corona Monitor

Die Havas Media Group untersucht seit zwei Monaten in wöchentlichen Befragungswellen, wie sich das Verhalten und die Stimmung der Deutschen verändern. Respondi befragt dafür jeweils 500 Menschen zwischen 14 und 69 Jahren in einer repräsentativen Onlinestudie. Die achte und vorerst letzte Umfrage erfolgte vom 12. bis 14. Mai.

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