Bitburger Fassbrause
Anzeige
Alle Nachrichten auf Getränke News durchsuchen
Deutsche trinken weniger Alkohol 5
Statistisches Bundesamt

Deutsche trinken weniger Alkohol

Die Corona-Maßnahmen haben hierzulande zu einem Rückgang des Alkoholkonsums geführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt, ging der Pro-Kopf-Verbrauch beim Schaumwein um 2,1 Prozent auf 3,3 Liter zurück, bei Spirituosen betrug der Rückgang 0,9 Prozent auf 2,1 Liter. Den stärksten Einbruch gab es beim Bier: Hier sank der Pro-Kopf-Verbrauch um 5,4 Prozent auf 86,9 Liter. Damit konsumierte jeder Einwohner 2020 im Durchschnitt knapp fünf Liter Bier weniger als im Vorjahr. Das sei der stärkste Rückgang innerhalb der letzten zehn Jahre gewesen, heißt es. 

Die Zahl der in Deutschland betriebenen Braustätten ging 2020 ebenfalls zurück: um 24 Brauereien auf insgesamt 1.528. Damit endete ein seit 2012 anhaltender stetiger Zuwachs an insbesondere kleineren Braustätten. Über die Bierabsatzstatistik 2020 hatten Getränke News bereits ausführlich berichtet. Den Artikel finden Sie hier.


Bierabsatz
Grafik: Destatis

Im Umfeld des rückläufigen Verbrauchs von Bier, Schaumwein und Spirituosen sowie bedingt durch die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze sanken die Verbraucherpreise für diese alkoholischen Getränke. Den stärksten Preisrückgang verzeichneten die Schaumweinprodukte Sekt, Prosecco und Champagner (-1,2 Prozent), gefolgt von Bier (-0,9 Prozent) und Spirituosen (-0,3 Prozent).


Absatz Schaumwein
Grafik: Destatis

Der sinkende Alkoholkonsum während der Pandemie spiegelt sich auch bei Absätzen wider. Der Absatz von Spirituosen sank leicht um 14.630 Hektoliter Alkohol beziehungsweise 0,9 Prozent gegenüber 2019. Allerdings zeige ein Blick auf die vergangenen zehn Jahre deutliche Schwankungen, sodass wohl nur ein Teil des Rückgangs auf die Corona-Krise zurückzuführen sein dürfte, so Destatis.


Preise Bier
Grafik: Destatis

Preise Bier in Monaten
Grafik: Destatis

Die Schaumweinabsätze gingen um 3,2 Prozent (10,3 Millionen Liter) auf 310,5 Millionen Liter zurück. Darin enthalten sind sowohl die im Inland produzierten Schaumweine als auch die importierten ausländischen Produkte (zum Beispiel Champagner). Der überwiegende Teil des Schaumweins (88,2 Prozent) war für den Inlandsverbrauch bestimmt: Die abgesetzte Menge sank im Vergleich zu 2019 um 2,1 Prozent auf 273,9 Millionen Liter. Der Schaumweinabsatz in Deutschland geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Seit 2011 hat sich die Menge insgesamt um 62,4 Millionen Liter beziehungsweise 16,7 Prozent verringert.


Preise Schaumwein
Grafik: Destatis

 

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Deutsche trinken weniger Alkohol 5
Statistisches Bundesamt

Deutsche trinken weniger Alkohol

Die Corona-Maßnahmen haben hierzulande zu einem Rückgang des Alkoholkonsums geführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt, ging der Pro-Kopf-Verbrauch beim Schaumwein um 2,1 Prozent auf 3,3 Liter zurück, bei Spirituosen betrug der Rückgang 0,9 Prozent auf 2,1 Liter. Den stärksten Einbruch gab es beim Bier: Hier sank der Pro-Kopf-Verbrauch um 5,4 Prozent auf 86,9 Liter. Damit konsumierte jeder Einwohner 2020 im Durchschnitt knapp fünf Liter Bier weniger als im Vorjahr. Das sei der stärkste Rückgang innerhalb der letzten zehn Jahre gewesen, heißt es. 

Die Zahl der in Deutschland betriebenen Braustätten ging 2020 ebenfalls zurück: um 24 Brauereien auf insgesamt 1.528. Damit endete ein seit 2012 anhaltender stetiger Zuwachs an insbesondere kleineren Braustätten. Über die Bierabsatzstatistik 2020 hatten Getränke News bereits ausführlich berichtet. Den Artikel finden Sie hier.


Bierabsatz
Grafik: Destatis

Im Umfeld des rückläufigen Verbrauchs von Bier, Schaumwein und Spirituosen sowie bedingt durch die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze sanken die Verbraucherpreise für diese alkoholischen Getränke. Den stärksten Preisrückgang verzeichneten die Schaumweinprodukte Sekt, Prosecco und Champagner (-1,2 Prozent), gefolgt von Bier (-0,9 Prozent) und Spirituosen (-0,3 Prozent).


Absatz Schaumwein
Grafik: Destatis

Der sinkende Alkoholkonsum während der Pandemie spiegelt sich auch bei Absätzen wider. Der Absatz von Spirituosen sank leicht um 14.630 Hektoliter Alkohol beziehungsweise 0,9 Prozent gegenüber 2019. Allerdings zeige ein Blick auf die vergangenen zehn Jahre deutliche Schwankungen, sodass wohl nur ein Teil des Rückgangs auf die Corona-Krise zurückzuführen sein dürfte, so Destatis.


Preise Bier
Grafik: Destatis

Preise Bier in Monaten
Grafik: Destatis

Die Schaumweinabsätze gingen um 3,2 Prozent (10,3 Millionen Liter) auf 310,5 Millionen Liter zurück. Darin enthalten sind sowohl die im Inland produzierten Schaumweine als auch die importierten ausländischen Produkte (zum Beispiel Champagner). Der überwiegende Teil des Schaumweins (88,2 Prozent) war für den Inlandsverbrauch bestimmt: Die abgesetzte Menge sank im Vergleich zu 2019 um 2,1 Prozent auf 273,9 Millionen Liter. Der Schaumweinabsatz in Deutschland geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Seit 2011 hat sich die Menge insgesamt um 62,4 Millionen Liter beziehungsweise 16,7 Prozent verringert.


Preise Schaumwein
Grafik: Destatis

 

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Anzeige

Serie


© Getränke News 2018 - 2022