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Onlinehandel für Lebensmittel
Online-Shopping

Der große Durchbruch bleibt aus

Die Deutschen bleiben dem stationären Handel im Bereich von Lebensmitteln und Drogeriewaren weiter treu. Obwohl rund 81 Prozent Internetzugang haben, kauft nur jeder sechste deutsche Haushalt zumindest ab und zu Waren des täglichen Bedarfs online ein. Diese Haushalte geben mittlerweile mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr dafür aus, primär allerdings für Drogerieartikel und Tierfutter. Das geht aus der aktuellen E-Food-Analyse von Nielsen hervor.

„Die Deutschen nutzen den Online-Handel für Lebensmittel deutlich weniger als für andere Produkte wie beispielsweise Bücher oder Möbel. Sie schätzen den stationären Handel insbesondere bei frischen Produkten wie Obst und Gemüse“, erklärt Nina Gemkow, Expertin für E-Commerce bei Nielsen Deutschland.

Dafür gibt es dem Marktforschungsunternehmen zufolge vor allem zwei Gründe: Zum einen profitieren die Deutschen von der europaweit höchsten Geschäftsdichte an Supermärkten: Auf eine Million Einwohner kommen rund 350 stationäre Geschäfte. Das ist zwei bis drei Mal mehr als das, was französische und britische Verbraucher kennen.

 

Onlinehandel für Lebensmittel
Nielsen-Grafik Online-Shopping: Gründe gegen Kauf von FMCG im Internet.

Zudem wiegen die Online-Vorteile nicht in allen Bereichen stark genug. „Viele Verbraucher informieren sich im Vorfeld gerne online, nur der letzte Klick zum Warenkorb bleibt im Bereich der Lebensmittel bei den meisten Konsumenten bisher aus“, so Nina Gemkow.

Die Analyse zeigt: Besonders beim Thema Frische vertrauen die Deutschen auf die stationären Händler, lediglich jeder zehnte glaubt an die gleiche Qualität bei Online-Anbietern. Fast jedem zweiten Verbraucher fehlt laut Nielsen außerdem beim Online-Kauf das Produkterlebnis vor dem Supermarktregal. So kauft der durchschnittliche Online-Shopper pro Jahr nur rund fünf Mal online ein und gibt pro Einkauf ca. 34 Euro aus.

Laut Nina Gemkow bleiben „die echten Online-Shopping-Fans“ hierzulande die Ausnahme. Der große Durchbruch von E-Commerce insgesamt bleibe weiter aus, da die Käuferbasis seit über fünf Jahren stagniere. Zum Vergleich: Ähnlich wie 2018 haben bereits 2013 knapp 6,5 Millionen Haushalte in Deutschland mindestens einmal pro Jahr online Waren des täglichen Bedarfs gekauft.

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Der große Durchbruch bleibt aus

Die Deutschen bleiben dem stationären Handel im Bereich von Lebensmitteln und Drogeriewaren weiter treu. Obwohl rund 81 Prozent Internetzugang haben, kauft nur jeder sechste deutsche Haushalt zumindest ab und zu Waren des täglichen Bedarfs online ein. Diese Haushalte geben mittlerweile mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr dafür aus, primär allerdings für Drogerieartikel und Tierfutter. Das geht aus der aktuellen E-Food-Analyse von Nielsen hervor.

„Die Deutschen nutzen den Online-Handel für Lebensmittel deutlich weniger als für andere Produkte wie beispielsweise Bücher oder Möbel. Sie schätzen den stationären Handel insbesondere bei frischen Produkten wie Obst und Gemüse“, erklärt Nina Gemkow, Expertin für E-Commerce bei Nielsen Deutschland.

Dafür gibt es dem Marktforschungsunternehmen zufolge vor allem zwei Gründe: Zum einen profitieren die Deutschen von der europaweit höchsten Geschäftsdichte an Supermärkten: Auf eine Million Einwohner kommen rund 350 stationäre Geschäfte. Das ist zwei bis drei Mal mehr als das, was französische und britische Verbraucher kennen.

 

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Nielsen-Grafik Online-Shopping: Gründe gegen Kauf von FMCG im Internet.

Zudem wiegen die Online-Vorteile nicht in allen Bereichen stark genug. „Viele Verbraucher informieren sich im Vorfeld gerne online, nur der letzte Klick zum Warenkorb bleibt im Bereich der Lebensmittel bei den meisten Konsumenten bisher aus“, so Nina Gemkow.

Die Analyse zeigt: Besonders beim Thema Frische vertrauen die Deutschen auf die stationären Händler, lediglich jeder zehnte glaubt an die gleiche Qualität bei Online-Anbietern. Fast jedem zweiten Verbraucher fehlt laut Nielsen außerdem beim Online-Kauf das Produkterlebnis vor dem Supermarktregal. So kauft der durchschnittliche Online-Shopper pro Jahr nur rund fünf Mal online ein und gibt pro Einkauf ca. 34 Euro aus.

Laut Nina Gemkow bleiben „die echten Online-Shopping-Fans“ hierzulande die Ausnahme. Der große Durchbruch von E-Commerce insgesamt bleibe weiter aus, da die Käuferbasis seit über fünf Jahren stagniere. Zum Vergleich: Ähnlich wie 2018 haben bereits 2013 knapp 6,5 Millionen Haushalte in Deutschland mindestens einmal pro Jahr online Waren des täglichen Bedarfs gekauft.

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