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Dehoga warnt vor Pleitewelle
Corona-Krise

Dehoga warnt vor Pleitewelle

Zehn Wochen nach der Schließung der gastgewerblichen Betriebe haben viele Unternehmen immer noch keine Novemberhilfe oder lediglich Abschlagszahlungen darauf erhalten. Das beklagt der Gastronomie-Verband Dehoga mit dem Hinweis auf eine aktuelle Umfrage unter seinen Mitgliedern. Gut 75 Prozent der Gastronomen und Hoteliers bangen dem Verband zufolge um ihre Existenz, jeder vierte Unternehmer erwägt die Betriebsaufgabe.

Die Branche fühle sich „zunehmend von der Politik im Stich gelassen“, sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. „Die versprochenen November- und Dezemberhilfen müssen jetzt endlich bei allen Betrieben ankommen.“ Insbesondere müssten jetzt Klarheit geschaffen und überfällige Korrekturen bei den Hilfsprogrammen vorgenommen werden. „Das aktuelle Hilfschaos und die kaum noch zu überbietende Komplexität müssen beseitigt werden.“

Konkret hätten erst rund 68 Prozent der befragten Betriebe Abschlagszahlungen von den Novemberhilfen erhalten, und zwar in Höhe von knapp 11.000 Euro. „Die Betriebe haben sich darauf verlassen, dass die versprochenen umsatzorientierten Hilfen nach Abzug des Kurzarbeitergeldes in voller Höhe fließen. Stattdessen erleben sie jetzt, dass die Hilfe nur sehr schleppend gezahlt wird und aufgrund von Anrechnungen an anderer Stelle auch nicht im vollen Umfang ankommt“, berichtet Zöllick.

Laut der Dehoga-Umfrage hat das Gastgewerbe von März bis Dezember fast die Hälfte seiner Umsätze verloren. Die Branche erwarte nun, dass die Ende Oktober zugesagten Entschädigungen jetzt geleistet würden. An der Umfrage des Dehoga-Bundesverbandes zur wirtschaftlichen Lage im Gastgewerbe beteiligten sich in der Zeit vom 4. bis 10. Januar 12.000 Betriebe.

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Zehn Wochen nach der Schließung der gastgewerblichen Betriebe haben viele Unternehmen immer noch keine Novemberhilfe oder lediglich Abschlagszahlungen darauf erhalten. Das beklagt der Gastronomie-Verband Dehoga mit dem Hinweis auf eine aktuelle Umfrage unter seinen Mitgliedern. Gut 75 Prozent der Gastronomen und Hoteliers bangen dem Verband zufolge um ihre Existenz, jeder vierte Unternehmer erwägt die Betriebsaufgabe.

Die Branche fühle sich „zunehmend von der Politik im Stich gelassen“, sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. „Die versprochenen November- und Dezemberhilfen müssen jetzt endlich bei allen Betrieben ankommen.“ Insbesondere müssten jetzt Klarheit geschaffen und überfällige Korrekturen bei den Hilfsprogrammen vorgenommen werden. „Das aktuelle Hilfschaos und die kaum noch zu überbietende Komplexität müssen beseitigt werden.“

Konkret hätten erst rund 68 Prozent der befragten Betriebe Abschlagszahlungen von den Novemberhilfen erhalten, und zwar in Höhe von knapp 11.000 Euro. „Die Betriebe haben sich darauf verlassen, dass die versprochenen umsatzorientierten Hilfen nach Abzug des Kurzarbeitergeldes in voller Höhe fließen. Stattdessen erleben sie jetzt, dass die Hilfe nur sehr schleppend gezahlt wird und aufgrund von Anrechnungen an anderer Stelle auch nicht im vollen Umfang ankommt“, berichtet Zöllick.

Laut der Dehoga-Umfrage hat das Gastgewerbe von März bis Dezember fast die Hälfte seiner Umsätze verloren. Die Branche erwarte nun, dass die Ende Oktober zugesagten Entschädigungen jetzt geleistet würden. An der Umfrage des Dehoga-Bundesverbandes zur wirtschaftlichen Lage im Gastgewerbe beteiligten sich in der Zeit vom 4. bis 10. Januar 12.000 Betriebe.

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