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Dehoga kritisiert Konjunkturpaket
Corona-Krise

Dehoga kritisiert Konjunkturpaket

Der Dehoga Bundesverband kritisiert in Teilen das gestern beschlossene Konjunkturpaket der Großen Koalition. Die Beschlüsse erfüllten nicht die Erwartungen der Branche, so die Interessenvertretung der Hotellerie und Gastronomie. Es sei zwar ein „Kompromiss mit wichtigen Impulsen“ gefunden worden, es blieben aber Kritikpunkte und zahlreiche offene Fragen zu den so genannten Überbrückungshilfen, moniert Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Diese seien für alle betroffenen Betriebe überlebenswichtig.

„Wir haben immer wieder deutlich gemacht, dass alle Unternehmen direkte Finanzhilfen durch einen Rettungsfonds benötigen. Nicht die Größe, sondern der Grad der Betroffenheit der Betriebe ist dabei zu berücksichtigen“, so Zöllick. Ebenso sei es wichtig, dass alle Unternehmen und Betriebe eines Eigentümers von dem Rettungsfonds profitieren.

„Die geplanten Summen sind zu gering“

Es sei fraglich, ob diese Überbrückungshilfen ausreichen werden, die Betriebe und die Arbeitsplätze zu retten. „Die geplanten Summen sind zu gering. Überbrückungshilfen für drei Monate greifen zudem in unserer besonders betroffenen Branche deutlich zu kurz“, unterstreicht der Verbandschef. Eine Ausweitung auf sieben Monate sei zwingend notwendig. 

Jetzt komme es maßgeblich auf die Ausgestaltung der Detailfragen an, zum Beispiel, welche Fixkosten erstattungsfähig seien. „Es bleibt zu hoffen, dass dabei der in der Vereinbarung betonten besonderen Betroffenheit des Hotel- und Gaststättengewerbes Rechnung getragen wird.“

Indessen begrüßt Zöllick ausdrücklich die Maßnahmen als „wichtig und impulsgebend“ wie die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer, die Begrenzung der Sozialversicherungsbeiträge auf 40 Prozent, die Entlastung bei der EEG-Umlage, die Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags, die degressive Abschreibung sowie die vereinbarte Ausbildungsprämie. 

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Der Dehoga Bundesverband kritisiert in Teilen das gestern beschlossene Konjunkturpaket der Großen Koalition. Die Beschlüsse erfüllten nicht die Erwartungen der Branche, so die Interessenvertretung der Hotellerie und Gastronomie. Es sei zwar ein „Kompromiss mit wichtigen Impulsen“ gefunden worden, es blieben aber Kritikpunkte und zahlreiche offene Fragen zu den so genannten Überbrückungshilfen, moniert Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Diese seien für alle betroffenen Betriebe überlebenswichtig.

„Wir haben immer wieder deutlich gemacht, dass alle Unternehmen direkte Finanzhilfen durch einen Rettungsfonds benötigen. Nicht die Größe, sondern der Grad der Betroffenheit der Betriebe ist dabei zu berücksichtigen“, so Zöllick. Ebenso sei es wichtig, dass alle Unternehmen und Betriebe eines Eigentümers von dem Rettungsfonds profitieren.

„Die geplanten Summen sind zu gering“

Es sei fraglich, ob diese Überbrückungshilfen ausreichen werden, die Betriebe und die Arbeitsplätze zu retten. „Die geplanten Summen sind zu gering. Überbrückungshilfen für drei Monate greifen zudem in unserer besonders betroffenen Branche deutlich zu kurz“, unterstreicht der Verbandschef. Eine Ausweitung auf sieben Monate sei zwingend notwendig. 

Jetzt komme es maßgeblich auf die Ausgestaltung der Detailfragen an, zum Beispiel, welche Fixkosten erstattungsfähig seien. „Es bleibt zu hoffen, dass dabei der in der Vereinbarung betonten besonderen Betroffenheit des Hotel- und Gaststättengewerbes Rechnung getragen wird.“

Indessen begrüßt Zöllick ausdrücklich die Maßnahmen als „wichtig und impulsgebend“ wie die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer, die Begrenzung der Sozialversicherungsbeiträge auf 40 Prozent, die Entlastung bei der EEG-Umlage, die Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags, die degressive Abschreibung sowie die vereinbarte Ausbildungsprämie. 

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