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"Gefühl wie bei einem Start-up"
Concept Markengetränke

„Das Gastrogeschäft massiv ausbauen“

Zum 1. April geht die Schlumberger AG in Deutschland mit einem neuen Vertriebspartner an den Start. Die Concept Markengetränke GmbH, eine Gesellschaft der schweizerischen Sastre AG Gruppe, stellte sich zur ProWein der Branchenöffentlichkeit vor. Getränke News sprach mit Geschäftsführer Carmine Manocchio über die Hintergründe und seine Pläne.


Getränke News: Welche Marken werden Sie hierzulande vertreiben?

Manocchio: Wir beginnen mit der Schlumberger Austrian Sparkling-Range und den hochwertigen Spirituosen Mamont Vodka, Mezan Rum und Mossburn Whisky, die bisher im Portfolio unseres „Schwesterunternehmens“ Schlumberger Vertriebsgesellschaft in Meckenheim angesiedelt waren. Bereits seit 2016 haben wir Mozart Chocolate Liqueur im Portfolio; er war unsere erste Distributionsmarke.

Getränke News: Seit wann gibt es Concept Markengetränke?

Manocchio: Das Unternehmen wurde bereits 1997 gegründet – als Tochtergesellschaft von Kober Likör. Kober wollte damit die damals gelaunchte Marke „Kleiner Klopfer“ in der Vermarktung von der Kober’s-Range differenzieren. Kleiner Klopfer entwickelte sich daraufhin in den letzten Jahren zum Marktführer. Die Funspirituosen sind und bleiben eine tragende Säule des Unternehmens.

Getränke News: Und wie hängt nun Kober mit der Schlumberger AG zusammen?

Manocchio: Beide sind unter dem Dach der Sastre AG angesiedelt. Die Holding übernahm 2014 82 Prozent der Anteile an der Schlumberger AG und wurde zwei Jahre später auch Anteilseigner an Kober Likör.

Getränke News: Was war der Anlass, die besagten Marken in die Hände der Concept Markengetränke zu legen?

Manocchio: Dahinter steht der Wunsch, die Eigentümermarken am wichtigsten Exportmarkt der Schlumberger AG stärker in den Vordergrund zu rücken. Schlumberger in Meckenheim hat einfach ein riesiges Portfolio und wird nun seinen Fokus auf die Weinmarken und auf die Marken der mit ihr verbundenen Unternehmen richten. Unser Mutterunternehmen ist davon überzeugt, dass die Concept Markengetränke GmbH aufgrund ihrer Größe und durch ihren Fokus auf Spirituosen den Markt sehr gezielt bearbeiten kann.

Getränke News: Und das soll mit der bestehenden Mannschaft funktionieren?

Manocchio: Wir haben eine sehr erfolgreiche Offtrade-Mannschaft, die noch erweitert wird. Inzwischen wurde ein neues Ontrade-Team aufgestellt, die das bislang sehr kleine Gastronomiegeschäft massiv ausbauen soll. 

Getränke News: Wie hoch ist denn heute der Gastronomie-Anteil?

Manocchio: Das ist je nach Marke recht unterschiedlich. Bei den Funspirituosen entfallen nur fünf bis acht Prozent auf die Gastronomie. Bei Schlumberger Sparkling sind es immerhin etwa 20 Prozent. Unser Ziel ist ehrgeizig: Wir möchten in naher Zukunft ein ausgewogenes Offtrade-Ontrade-Verhältnis erreichen.

Getränke News: Das sind wirklich hochgesteckte Ziel. Wie kann das gelingen?

Manocchio: Wir können fokussierter vorgehen, bemühen uns sehr um persönliche Kontakte. Dabei wollen wir mit unseren Kunden noch viel intensiver über unsere Marken sprechen und natürlich die Gastroaktivitäten forcieren.

Getränke News: Welche Art von Gastronomie haben Sie vorrangig im Blick?

Manocchio: Die Bandbreite ist groß. Wir wollen alles abdecken – vom gutbürgerlichen Restaurant, über Barszene und Ethno-Konzepte bis zur Spitzengastronomie und Hotellerie.

Getränke News: Was sind jetzt Ihre nächsten Pläne?

Manocchio: Wir nehmen gerade die Zielgruppe der Schlumberger Austrian Sparklings ins Visier und wollen die doch eher etwas traditionelle Marke verjüngen und moderner machen. Dabei werden wir uns auch der sozialen Medien bedienen und die Unterstützung von Influencern suchen. 

Gerade haben wir eine neue Niederlassung in Hamburg eröffnet, die sich um Vertrieb und Marketing kümmern wird. Obwohl es Concept Markengetränke schon über 20 Jahre gibt, fühlt sich das für mich gerade ein bisschen an wie bei einem Start-up. Einem Start-up allerdings, das am Markt schon sehr gut verwurzelt ist.


Zur Person:

Carmine Manocchio hat zum 1. Januar dieses Jahres die Geschäftsführung von Concept Markengetränke übernommen und wird auch den Vertrieb des gesamten Sortiments verantworten. 

Der ausgewiesene Kenner des deutschen Wein- und Spirituosenmarkts blickt auf viele Jahre in der Spitzengastronomie zurück. Unter anderem war er Maitre d’hotel und Sommelier im Schwarzen Hahn, Deidesheim.

Nach sechs Jahren als Verkaufsleiter bei der Schlumberger Vertriebsgesellschaft in Meckenheim begleitete Manocchio zuletzt 14 Jahre lang den Vertrieb der Destillerie Nonino in Deutschland.


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„Das Gastrogeschäft massiv ausbauen“

Zum 1. April geht die Schlumberger AG in Deutschland mit einem neuen Vertriebspartner an den Start. Die Concept Markengetränke GmbH, eine Gesellschaft der schweizerischen Sastre AG Gruppe, stellte sich zur ProWein der Branchenöffentlichkeit vor. Getränke News sprach mit Geschäftsführer Carmine Manocchio über die Hintergründe und seine Pläne.


Getränke News: Welche Marken werden Sie hierzulande vertreiben?

Manocchio: Wir beginnen mit der Schlumberger Austrian Sparkling-Range und den hochwertigen Spirituosen Mamont Vodka, Mezan Rum und Mossburn Whisky, die bisher im Portfolio unseres „Schwesterunternehmens“ Schlumberger Vertriebsgesellschaft in Meckenheim angesiedelt waren. Bereits seit 2016 haben wir Mozart Chocolate Liqueur im Portfolio; er war unsere erste Distributionsmarke.

Getränke News: Seit wann gibt es Concept Markengetränke?

Manocchio: Das Unternehmen wurde bereits 1997 gegründet – als Tochtergesellschaft von Kober Likör. Kober wollte damit die damals gelaunchte Marke „Kleiner Klopfer“ in der Vermarktung von der Kober’s-Range differenzieren. Kleiner Klopfer entwickelte sich daraufhin in den letzten Jahren zum Marktführer. Die Funspirituosen sind und bleiben eine tragende Säule des Unternehmens.

Getränke News: Und wie hängt nun Kober mit der Schlumberger AG zusammen?

Manocchio: Beide sind unter dem Dach der Sastre AG angesiedelt. Die Holding übernahm 2014 82 Prozent der Anteile an der Schlumberger AG und wurde zwei Jahre später auch Anteilseigner an Kober Likör.

Getränke News: Was war der Anlass, die besagten Marken in die Hände der Concept Markengetränke zu legen?

Manocchio: Dahinter steht der Wunsch, die Eigentümermarken am wichtigsten Exportmarkt der Schlumberger AG stärker in den Vordergrund zu rücken. Schlumberger in Meckenheim hat einfach ein riesiges Portfolio und wird nun seinen Fokus auf die Weinmarken und auf die Marken der mit ihr verbundenen Unternehmen richten. Unser Mutterunternehmen ist davon überzeugt, dass die Concept Markengetränke GmbH aufgrund ihrer Größe und durch ihren Fokus auf Spirituosen den Markt sehr gezielt bearbeiten kann.

Getränke News: Und das soll mit der bestehenden Mannschaft funktionieren?

Manocchio: Wir haben eine sehr erfolgreiche Offtrade-Mannschaft, die noch erweitert wird. Inzwischen wurde ein neues Ontrade-Team aufgestellt, die das bislang sehr kleine Gastronomiegeschäft massiv ausbauen soll. 

Getränke News: Wie hoch ist denn heute der Gastronomie-Anteil?

Manocchio: Das ist je nach Marke recht unterschiedlich. Bei den Funspirituosen entfallen nur fünf bis acht Prozent auf die Gastronomie. Bei Schlumberger Sparkling sind es immerhin etwa 20 Prozent. Unser Ziel ist ehrgeizig: Wir möchten in naher Zukunft ein ausgewogenes Offtrade-Ontrade-Verhältnis erreichen.

Getränke News: Das sind wirklich hochgesteckte Ziel. Wie kann das gelingen?

Manocchio: Wir können fokussierter vorgehen, bemühen uns sehr um persönliche Kontakte. Dabei wollen wir mit unseren Kunden noch viel intensiver über unsere Marken sprechen und natürlich die Gastroaktivitäten forcieren.

Getränke News: Welche Art von Gastronomie haben Sie vorrangig im Blick?

Manocchio: Die Bandbreite ist groß. Wir wollen alles abdecken – vom gutbürgerlichen Restaurant, über Barszene und Ethno-Konzepte bis zur Spitzengastronomie und Hotellerie.

Getränke News: Was sind jetzt Ihre nächsten Pläne?

Manocchio: Wir nehmen gerade die Zielgruppe der Schlumberger Austrian Sparklings ins Visier und wollen die doch eher etwas traditionelle Marke verjüngen und moderner machen. Dabei werden wir uns auch der sozialen Medien bedienen und die Unterstützung von Influencern suchen. 

Gerade haben wir eine neue Niederlassung in Hamburg eröffnet, die sich um Vertrieb und Marketing kümmern wird. Obwohl es Concept Markengetränke schon über 20 Jahre gibt, fühlt sich das für mich gerade ein bisschen an wie bei einem Start-up. Einem Start-up allerdings, das am Markt schon sehr gut verwurzelt ist.


Zur Person:

Carmine Manocchio hat zum 1. Januar dieses Jahres die Geschäftsführung von Concept Markengetränke übernommen und wird auch den Vertrieb des gesamten Sortiments verantworten. 

Der ausgewiesene Kenner des deutschen Wein- und Spirituosenmarkts blickt auf viele Jahre in der Spitzengastronomie zurück. Unter anderem war er Maitre d’hotel und Sommelier im Schwarzen Hahn, Deidesheim.

Nach sechs Jahren als Verkaufsleiter bei der Schlumberger Vertriebsgesellschaft in Meckenheim begleitete Manocchio zuletzt 14 Jahre lang den Vertrieb der Destillerie Nonino in Deutschland.


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