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Corona macht viele zu guten Gastgebern
Trendstudie

Corona macht viele zu guten Gastgebern

Während der Corona-Pandemie sind die eigenen vier Wände für viele Menschen der zentrale Ort des sozialen Lebens geworden. Auch nach der Wiedereröffnung der Gastronomie bleiben viele Deutsche lieber zu Hause und erweisen sich ihren Freunden als gute Gastgeber. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie „Genusskultur im New Normal“, die Rotkäppchen-Mumm in Zusammenarbeit mit dem „Trendbüro“ erstellt hat.

Konkret gaben 70 Prozent der Befragten an, das eigene Zuhause sei der ideale Ort für einen schönen Abend mit Freunden. Für 40 Prozent sind dabei das Genusserlebnis und gute Getränke besonders wichtige Aspekte. Dabei verstärkt sich offenbar auch der bestehende Trend zur Premiumisierung: 37 Prozent verbinden erfolgreiches Gastgebertum mit dem Kauf hochwertiger Produkte.

Verbraucher werden immer stärker zu Kennern

Hand in Hand damit geht, dass Konsumenten immer stärker zu Kennern werden. Insbesondere die Generationen Y und Z wollten wissen, was hinter einer Marke stehe, betonte Christof Queisser, CEO von Rotkäppchen-Mumm, bei der Online-Präsentation der Studie. Ihr Wissen teilten sie dann auch ganz besonders lebhaft untereinander: Mehr als jeder Vierte vertraue beim Kauf von Wein oder Sekt auf die Empfehlung von Freunden oder Bekannten.

Ein weiterer Trend, der sich durch Corona noch verstärkt hat, ist laut der Studie die Bedeutung von Markenartikeln. Gerade in Krisenzeiten griffen Menschen auf der Suche nach Orientierung sehr stark zu bekannten Marken; bei Rotkäppchen sei das 2020 sehr offensichtlich gewesen, unterstrich Queisser.

Vor allem junge Leute sehnen sich nach Gemeinschaft

Kurz vor Beginn der Hochsaison für Wein, Sekt und Spirituosen hat Rotkäppchen-Mumm zudem nach der Bedeutung von Weihnachten und Silvester und den beliebtesten Getränken in dieser Zeit gefragt. Laut den Erhebungen haben traditionelle Festlichkeiten durch die Pandemie eine höhere Bedeutung erlangt. Zu erklären ist das laut den Studienmachern durch den Wunsch nach mehr Miteinander. „Weihnachten steht für Gemeinschaft“, das meinen 40 Prozent der Befragten – unter den 18- bis 29-Jährigen sogar 73 Prozent.

Weitgehend unverändert zeigen sich indessen die Getränkevorlieben: Während in der Vorweihnachtszeit viele – auch zu Hause – weiterhin am liebsten (hochwertigen) Glühwein trinken, werden zu Weihnachten Wein und Sekt und zu Silvester vor allem Sekt konsumiert. Dennoch ist Sekt bei weitem nicht mehr so saisonal wie noch vor Jahren. Ein zunehmend selbstbestimmter, individualisierter Lebensstil, der durch die Lockdowns noch gefördert werde, lasse die „Anstoßmomente“ immer informeller werden, berichtet Christof Queisser.

Die vorliegende Untersuchung des Trendbüros im Auftrag von Rotkäppchen-Mumm kombiniert bestehende Studien und Reports mit einer repräsentativen Civey-Befragung von 514 volljährigen Personen, die regelmäßig Wein, Schaumwein oder Spirituosen trinken.

Fürs Gesamtjahr 2021 „vorsichtig optimistisch“

Was den Abschluss des Jahres 2021 angeht, zeigt sich Rotkäppchen-Mumm-Chef Queisser vorsichtig optimistisch. Zwar laufe das Gastronomie-Geschäft bereits seit Oktober sehr verhalten und viele Weihnachtsfeiern würden abgesagt. Andererseits zeige die Erfahrung mit dem Vorjahr, dass die Deutschen trotz allem Weihnachten und Silvester feiern, wenn auch in kleinerem Rahmen und zu Hause. Nur eines scheint für 2021 sicher: Durch den zunehmenden Trend zu höherwertigen Produkten werde der Umsatz stärker wachsen als der Absatz.

„Eingetrübt“ ist indessen Queissers Blick ins Jahr 2022: Sorgen macht, neben der anhaltenden Pandemie, vor allem die durchwachsene Weinernte 2021 in Europa. Es gebe zwar hervorragende Qualitäten, aber in deutlich zu geringer Menge. Zusammen mit den in allen Bereichen – von der Energie bis zur Holzpalette –steigenden Preisen werde die Verknappung von Grundweinen auch die Preise für Sekt anziehen lassen, glaubt Queisser. Bei der Hauptmarke Rotkäppchen etwa erwartet er eine Erhöhung der unverbindlichen Preisempfehlung um 20 Cent auf 2,99 Euro.

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Corona macht viele zu guten Gastgebern
Trendstudie

Corona macht viele zu guten Gastgebern

Während der Corona-Pandemie sind die eigenen vier Wände für viele Menschen der zentrale Ort des sozialen Lebens geworden. Auch nach der Wiedereröffnung der Gastronomie bleiben viele Deutsche lieber zu Hause und erweisen sich ihren Freunden als gute Gastgeber. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie „Genusskultur im New Normal“, die Rotkäppchen-Mumm in Zusammenarbeit mit dem „Trendbüro“ erstellt hat.

Konkret gaben 70 Prozent der Befragten an, das eigene Zuhause sei der ideale Ort für einen schönen Abend mit Freunden. Für 40 Prozent sind dabei das Genusserlebnis und gute Getränke besonders wichtige Aspekte. Dabei verstärkt sich offenbar auch der bestehende Trend zur Premiumisierung: 37 Prozent verbinden erfolgreiches Gastgebertum mit dem Kauf hochwertiger Produkte.

Verbraucher werden immer stärker zu Kennern

Hand in Hand damit geht, dass Konsumenten immer stärker zu Kennern werden. Insbesondere die Generationen Y und Z wollten wissen, was hinter einer Marke stehe, betonte Christof Queisser, CEO von Rotkäppchen-Mumm, bei der Online-Präsentation der Studie. Ihr Wissen teilten sie dann auch ganz besonders lebhaft untereinander: Mehr als jeder Vierte vertraue beim Kauf von Wein oder Sekt auf die Empfehlung von Freunden oder Bekannten.

Ein weiterer Trend, der sich durch Corona noch verstärkt hat, ist laut der Studie die Bedeutung von Markenartikeln. Gerade in Krisenzeiten griffen Menschen auf der Suche nach Orientierung sehr stark zu bekannten Marken; bei Rotkäppchen sei das 2020 sehr offensichtlich gewesen, unterstrich Queisser.

Vor allem junge Leute sehnen sich nach Gemeinschaft

Kurz vor Beginn der Hochsaison für Wein, Sekt und Spirituosen hat Rotkäppchen-Mumm zudem nach der Bedeutung von Weihnachten und Silvester und den beliebtesten Getränken in dieser Zeit gefragt. Laut den Erhebungen haben traditionelle Festlichkeiten durch die Pandemie eine höhere Bedeutung erlangt. Zu erklären ist das laut den Studienmachern durch den Wunsch nach mehr Miteinander. „Weihnachten steht für Gemeinschaft“, das meinen 40 Prozent der Befragten – unter den 18- bis 29-Jährigen sogar 73 Prozent.

Weitgehend unverändert zeigen sich indessen die Getränkevorlieben: Während in der Vorweihnachtszeit viele – auch zu Hause – weiterhin am liebsten (hochwertigen) Glühwein trinken, werden zu Weihnachten Wein und Sekt und zu Silvester vor allem Sekt konsumiert. Dennoch ist Sekt bei weitem nicht mehr so saisonal wie noch vor Jahren. Ein zunehmend selbstbestimmter, individualisierter Lebensstil, der durch die Lockdowns noch gefördert werde, lasse die „Anstoßmomente“ immer informeller werden, berichtet Christof Queisser.

Die vorliegende Untersuchung des Trendbüros im Auftrag von Rotkäppchen-Mumm kombiniert bestehende Studien und Reports mit einer repräsentativen Civey-Befragung von 514 volljährigen Personen, die regelmäßig Wein, Schaumwein oder Spirituosen trinken.

Fürs Gesamtjahr 2021 „vorsichtig optimistisch“

Was den Abschluss des Jahres 2021 angeht, zeigt sich Rotkäppchen-Mumm-Chef Queisser vorsichtig optimistisch. Zwar laufe das Gastronomie-Geschäft bereits seit Oktober sehr verhalten und viele Weihnachtsfeiern würden abgesagt. Andererseits zeige die Erfahrung mit dem Vorjahr, dass die Deutschen trotz allem Weihnachten und Silvester feiern, wenn auch in kleinerem Rahmen und zu Hause. Nur eines scheint für 2021 sicher: Durch den zunehmenden Trend zu höherwertigen Produkten werde der Umsatz stärker wachsen als der Absatz.

„Eingetrübt“ ist indessen Queissers Blick ins Jahr 2022: Sorgen macht, neben der anhaltenden Pandemie, vor allem die durchwachsene Weinernte 2021 in Europa. Es gebe zwar hervorragende Qualitäten, aber in deutlich zu geringer Menge. Zusammen mit den in allen Bereichen – von der Energie bis zur Holzpalette –steigenden Preisen werde die Verknappung von Grundweinen auch die Preise für Sekt anziehen lassen, glaubt Queisser. Bei der Hauptmarke Rotkäppchen etwa erwartet er eine Erhöhung der unverbindlichen Preisempfehlung um 20 Cent auf 2,99 Euro.

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