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Corona-Folgen belasten Gerolsteiner
7-Monats-Bilanz

Corona-Folgen belasten Gerolsteiner

Die Corona-Pandemie hat auch beim Gerolsteiner Brunnen Spuren hinterlassen. Wie das Unternehmen in seiner 7-Monats-Bilanz mitteilt, sank der Absatz von Januar bis Juli um 5,7 Prozent auf 4,4 Millionen Hektoliter, der Umsatz ging um 7,3 Prozent auf 170,1 Millionen Euro zurück. Die Geschäftsentwicklung sei „mit den Vorjahren schwer vergleichbar, sie bleibt wie im gesamten Mineralwassermarkt unter Vorjahresniveau“, resümiert Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung. Er begründet die negative Entwicklung vor allem mit Verlusten in der Gastronomie und im Export, die zusammen für etwa 10 Prozent des Gesamtgeschäfts von Gerolsteiner stehen. 

Roel Annega, Vorsitzender der Gerolsteiner-Geschäftsführung (Foto: Gerolsteiner)
Roel Annega, Vorsitzender der Gerolsteiner-Geschäftsführung (Foto: Gerolsteiner)

Der Absatz der Haushaltsgebinde blieb hingegen laut Annega stabil. Zwar hätten sich in den letzten Monaten starke Hochs und Tiefs abgewechselt, zu Ende Juli verzeichne man hier aber ein ausgeglichenes Ergebnis. Anders als von vielen Branchenvertretern im Frühjahr angenommen, sei der Absatzsprung vom März vor allem auf eine Bevorratung des Handels zurückzuführen; die angenommenen Hamsterkäufe durch Verbraucher würden durch aktuelle Nielsen-Marktforschungszahlen jedenfalls nicht bestätigt, so Annega auf Rückfrage von Getränke News

Umstellung auf Individual läuft nach Plan

Was die Gebinde angeht, liegen vor allem Glasflaschen weiter im Trend. Bei Gerolsteiner konnte das Glas-Mehrweg-Sortiment im betrachteten Zeitraum um 8 Prozent zulegen. Impulsgeber für dieses Wachstum sind laut dem Gerolsteiner-Chef die Individualgebinde des Brunnens, die bis zum Jahresende 2020 die GDB-Pool-Gebinde voll ersetzen sollen. Trotz der Corona-Krise habe es seitens der Lieferanten keine Engpässe gegeben, so dass die Umstellung wie geplant voranschreite. Insgesamt liegt der Mehrweg-Anteil bei dem Brunnen inzwischen bei 67 Prozent und damit ungefähr doppelt so hoch wie im Gesamtmarkt.

Am Markt steht Gerolsteiner nach eigenem Bekunden weiterhin gut da: Das Unternehmen konnte seine Marktführerschaft unter den Markenmineralwässern weiter ausbauen: Der umsatzbezogene Marktanteil stieg im Vergleich zum Vorjahr von 9,1 auf 9,4 Prozent. Auch in allen Teilsegmenten, vor allem bei stillem und Medium-Mineralwasser, gewann Gerolsteiner laut Nielsen Marktanteile.

Brunnen treibt Klimaschutzstrategie weiter voran

Seine strategischen Ziele konnte der Brunnen trotz der Krise weiterverfolgen. So wurden und werden Produktinnovationen wie zum Beispiel die Sommerlimonaden oder die sortenreinen Apfelschorlen wie geplant in den Markt eingeführt. Auch eine komplett neue Kampagne ist kürzlich wie vorgesehen gestartet. Nicht zuletzt treibt das Unternehmen seine ambitionierte Klimaschutzstrategie weiter voran. Mit der Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette sei in diesem Jahr „ein Meilenstein erreicht“ worden. Während Corona irgendwann vorübergehe, verschärfe sich die Klimakrise weiter, betont Roel Annega. Es sei ihm daher ein besonderes Anliegen, im Engagement auch in diesen Zeiten nicht nachzulassen.

Eine Prognose fürs Gesamtjahr will der Gerolsteiner-Chef derzeit nicht abgeben. Dafür sei der weitere Verlauf der Pandemie einfach zu ungewiss.


Über den Gerolsteiner Brunnen: 

Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG ist Anbieter der meist gekauften Mineralwassermarke auf dem deutschen Markt und größter Mineralwasser-Exporteur der deutschen Mineralwasserbranche mit Schwerpunkt Nordamerika, Asien und den Beneluxländern. Derzeit arbeiten beim Gerolsteiner Brunnen 861 Mitarbeiter, 55 davon sind Auszubildende.

Anteilseigner der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG sind die Bitburger Unternehmensgruppe (51 Prozent) sowie die Buse KSW GmbH & Co. (32 Prozent). Die übrigen Anteile befinden sich in privatem Streubesitz.

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Corona-Folgen belasten Gerolsteiner

Die Corona-Pandemie hat auch beim Gerolsteiner Brunnen Spuren hinterlassen. Wie das Unternehmen in seiner 7-Monats-Bilanz mitteilt, sank der Absatz von Januar bis Juli um 5,7 Prozent auf 4,4 Millionen Hektoliter, der Umsatz ging um 7,3 Prozent auf 170,1 Millionen Euro zurück. Die Geschäftsentwicklung sei „mit den Vorjahren schwer vergleichbar, sie bleibt wie im gesamten Mineralwassermarkt unter Vorjahresniveau“, resümiert Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung. Er begründet die negative Entwicklung vor allem mit Verlusten in der Gastronomie und im Export, die zusammen für etwa 10 Prozent des Gesamtgeschäfts von Gerolsteiner stehen. 

Roel Annega, Vorsitzender der Gerolsteiner-Geschäftsführung (Foto: Gerolsteiner)
Roel Annega, Vorsitzender der Gerolsteiner-Geschäftsführung (Foto: Gerolsteiner)

Der Absatz der Haushaltsgebinde blieb hingegen laut Annega stabil. Zwar hätten sich in den letzten Monaten starke Hochs und Tiefs abgewechselt, zu Ende Juli verzeichne man hier aber ein ausgeglichenes Ergebnis. Anders als von vielen Branchenvertretern im Frühjahr angenommen, sei der Absatzsprung vom März vor allem auf eine Bevorratung des Handels zurückzuführen; die angenommenen Hamsterkäufe durch Verbraucher würden durch aktuelle Nielsen-Marktforschungszahlen jedenfalls nicht bestätigt, so Annega auf Rückfrage von Getränke News

Umstellung auf Individual läuft nach Plan

Was die Gebinde angeht, liegen vor allem Glasflaschen weiter im Trend. Bei Gerolsteiner konnte das Glas-Mehrweg-Sortiment im betrachteten Zeitraum um 8 Prozent zulegen. Impulsgeber für dieses Wachstum sind laut dem Gerolsteiner-Chef die Individualgebinde des Brunnens, die bis zum Jahresende 2020 die GDB-Pool-Gebinde voll ersetzen sollen. Trotz der Corona-Krise habe es seitens der Lieferanten keine Engpässe gegeben, so dass die Umstellung wie geplant voranschreite. Insgesamt liegt der Mehrweg-Anteil bei dem Brunnen inzwischen bei 67 Prozent und damit ungefähr doppelt so hoch wie im Gesamtmarkt.

Am Markt steht Gerolsteiner nach eigenem Bekunden weiterhin gut da: Das Unternehmen konnte seine Marktführerschaft unter den Markenmineralwässern weiter ausbauen: Der umsatzbezogene Marktanteil stieg im Vergleich zum Vorjahr von 9,1 auf 9,4 Prozent. Auch in allen Teilsegmenten, vor allem bei stillem und Medium-Mineralwasser, gewann Gerolsteiner laut Nielsen Marktanteile.

Brunnen treibt Klimaschutzstrategie weiter voran

Seine strategischen Ziele konnte der Brunnen trotz der Krise weiterverfolgen. So wurden und werden Produktinnovationen wie zum Beispiel die Sommerlimonaden oder die sortenreinen Apfelschorlen wie geplant in den Markt eingeführt. Auch eine komplett neue Kampagne ist kürzlich wie vorgesehen gestartet. Nicht zuletzt treibt das Unternehmen seine ambitionierte Klimaschutzstrategie weiter voran. Mit der Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette sei in diesem Jahr „ein Meilenstein erreicht“ worden. Während Corona irgendwann vorübergehe, verschärfe sich die Klimakrise weiter, betont Roel Annega. Es sei ihm daher ein besonderes Anliegen, im Engagement auch in diesen Zeiten nicht nachzulassen.

Eine Prognose fürs Gesamtjahr will der Gerolsteiner-Chef derzeit nicht abgeben. Dafür sei der weitere Verlauf der Pandemie einfach zu ungewiss.


Über den Gerolsteiner Brunnen: 

Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG ist Anbieter der meist gekauften Mineralwassermarke auf dem deutschen Markt und größter Mineralwasser-Exporteur der deutschen Mineralwasserbranche mit Schwerpunkt Nordamerika, Asien und den Beneluxländern. Derzeit arbeiten beim Gerolsteiner Brunnen 861 Mitarbeiter, 55 davon sind Auszubildende.

Anteilseigner der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG sind die Bitburger Unternehmensgruppe (51 Prozent) sowie die Buse KSW GmbH & Co. (32 Prozent). Die übrigen Anteile befinden sich in privatem Streubesitz.

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