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Corona drückt bei Berentzen den Umsatz
Halbjahresbilanz

Corona drückt bei Berentzen den Umsatz

Die Berentzen-Gruppe AG leidet stark unter der Corona-Pandemie. Wie das Unternehmen in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt, ging der Umsatz der Gruppe im ersten Halbjahr 2020 um 7,2 Prozent auf 73,5 Millionen Euro zurück. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres nach heutigem Stand bei 2,1 (1. Hbj. 2019: 5,0) Millionen Euro, das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 6,4 (1. Hbj. 2019: 9,0) Millionen Euro.

Wie erwartet habe Berentzen die Auswirkungen der Krise im zweiten Quartal deutlich stärker gespürt als zuvor, berichtet Konzern-Vorstand Oliver Schwegmann. So hätten die massiven Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, vor allem die Schließung der Gastronomie und der Ausfall von Konsumhöhepunkten zu Ostern oder den Maifeiertagen, sich deutlich im Ergebnis niedergeschlagen, so der Berentzen-Chef. 

Bei Investitionen und im Marketing gespart

Um gegenzusteuern und das zweite Quartal dennoch mit einem positiven Ergebnis abzuschließen, hat der Konzern nach eigenem Bekunden Investitionen vermindert, Marketingausgaben zurückgefahren und besonders betroffene Bereiche zeitweise auf Kurzarbeit gesetzt. „Damit sind wir bislang mit einem blauen Auge durch die Pandemie gekommen und nicht so stark betroffen wie viele andere Branchen und Unternehmen – auch aus der Getränkeindustrie“, so Schwegmann.

Wegen der anhaltenden Krise hat die Berentzen-Gruppe auch ihre bisherige Prognose für 2020 zurückgezogen. Nach neuen Schätzungen erwartet das Management nun Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 153,0 bis 160,0 Millionen Euro, ein Ebit zwischen 4,0 und 6,0 Millionen Euro und ein Ebitda zwischen 13,0 und 15,0 Millionen Euro. Dabei gehe man davon aus, dass sich das gesellschaftliche Leben und damit auch das Konsumverhalten in den nächsten Monaten allmählich erholen wird. 

Starke Impulse für den Geschäftserfolg seien allerdings ohnehin erst im üblicherweise stärkeren vierten Quartal des Geschäftsjahres zu erwarten, unterstreicht Schwegmann. Das dritte Quartal hingegen werde wohl noch deutlich von den negativen Auswirkungen der Pandemie geprägt sein. 

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Die Berentzen-Gruppe AG leidet stark unter der Corona-Pandemie. Wie das Unternehmen in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt, ging der Umsatz der Gruppe im ersten Halbjahr 2020 um 7,2 Prozent auf 73,5 Millionen Euro zurück. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres nach heutigem Stand bei 2,1 (1. Hbj. 2019: 5,0) Millionen Euro, das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 6,4 (1. Hbj. 2019: 9,0) Millionen Euro.

Wie erwartet habe Berentzen die Auswirkungen der Krise im zweiten Quartal deutlich stärker gespürt als zuvor, berichtet Konzern-Vorstand Oliver Schwegmann. So hätten die massiven Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, vor allem die Schließung der Gastronomie und der Ausfall von Konsumhöhepunkten zu Ostern oder den Maifeiertagen, sich deutlich im Ergebnis niedergeschlagen, so der Berentzen-Chef. 

Bei Investitionen und im Marketing gespart

Um gegenzusteuern und das zweite Quartal dennoch mit einem positiven Ergebnis abzuschließen, hat der Konzern nach eigenem Bekunden Investitionen vermindert, Marketingausgaben zurückgefahren und besonders betroffene Bereiche zeitweise auf Kurzarbeit gesetzt. „Damit sind wir bislang mit einem blauen Auge durch die Pandemie gekommen und nicht so stark betroffen wie viele andere Branchen und Unternehmen – auch aus der Getränkeindustrie“, so Schwegmann.

Wegen der anhaltenden Krise hat die Berentzen-Gruppe auch ihre bisherige Prognose für 2020 zurückgezogen. Nach neuen Schätzungen erwartet das Management nun Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 153,0 bis 160,0 Millionen Euro, ein Ebit zwischen 4,0 und 6,0 Millionen Euro und ein Ebitda zwischen 13,0 und 15,0 Millionen Euro. Dabei gehe man davon aus, dass sich das gesellschaftliche Leben und damit auch das Konsumverhalten in den nächsten Monaten allmählich erholen wird. 

Starke Impulse für den Geschäftserfolg seien allerdings ohnehin erst im üblicherweise stärkeren vierten Quartal des Geschäftsjahres zu erwarten, unterstreicht Schwegmann. Das dritte Quartal hingegen werde wohl noch deutlich von den negativen Auswirkungen der Pandemie geprägt sein. 

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