Nach einer Welle von Warnstreiks haben sich Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf einen neuen Tarifvertrag für rund 6.000 Beschäftigte geeinigt. Der Abschluss sieht eine Einmalzahlung von 400 Euro für 2025 sowie Entgelterhöhungen von 2,9 Prozent zum 1. Januar 2026 und 2,4 Prozent zum 1. Januar 2027 vor. Auch Auszubildende profitieren davon.
Ab 2027 erhalten die Tarifbeschäftigten zudem monatlich 15 Euro für die betriebliche Altersvorsorge oder ein neu eingeführtes Lebensarbeitszeitkonto. Die Laufzeit des Entgelttarifvertrags endet am 31. Dezember 2027.
NGG-Verhandlungsführer und stellvertretender Vorsitzender Freddy Adjan sprach von einem „annehmbaren Ergebnis“, betonte aber: „Wir hätten uns mehr Bewegung vom Arbeitgeber gewünscht.“ Das neue Paket sei ein Kompromiss, der erst durch den Druck der Beschäftigten zustande gekommen sei.
CCEP-Arbeitsdirektorin Kathrin Flohr bezeichnete das Ergebnis als ausgewogen: „Wir haben intensiv verhandelt, um für beide Seiten einen tragfähigen Kompromiss zu erzielen. Es ist uns gelungen, ein faires und umfassendes Tarifpaket zu vereinbaren, das langfristig Planungssicherheit gibt.“
Neben der Entgeltregelung wurden mehrere Unternehmenstarifverträge verlängert – darunter die Vereinbarungen zu Arbeitszeit, Altersteilzeit und Struktur. Sie gelten nun bis Ende 2028. Der Strukturtarifvertrag enthält unter anderem Regelungen für betriebsbedingte Entlassungen bei Standortschließungen.
























































































