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Bierabsatz legt weiter zu
Biermarkt

Brauereien legen weiter zu

Der Aufwärtstrend bei den Brauereien aus Deutschland hält an: Nach den positiven Absatzzahlen im Januar (+7,3 Prozent) stiegen die Absätze auch im Februar 2022 im Vergleich zum Vorjahr. Das teilt der Deutsche Brauer-Bund heute unter Hinweis auf aktuelle Erhebungen des Statistischen Bundesamts mit. Insgesamt wurden im Februar rund 5,8 Millionen Hektoliter abgesetzt, ein sattes Plus von 12,1 Prozent (+632.000 Hektoliter). Biermischgetränke verloren dagegen rund 14.000 Hektoliter auf 218.000 Hektoliter (-6,1 Prozent). 

Auch das Exportgeschäft zog wieder deutlich an: Insgesamt rund 491.000 Hektoliter Bier (+21,8 Prozent) wurden im Februar 2022 in EU-Länder exportiert. Der Export in Drittländer bleib gegenüber dem Februar 2021 mit rund 570.000 Hektolitern (+0,2 Prozent) stabil. Der Wegfall der Exporte nach Russland wird sich spürbar auf das Auslandsgeschäft der deutschen Brauer auswirken. Immerhin war Russland vor dem Krieg der zweitwichtigste Exportmarkt der deutschen Brauwirtschaft. 

Absatzplus täuscht

Das hohe Absatzplus im Inland täuscht allerdings: Gegenüber dem Februar 2020, dem letzten Monat vor der Corona-Krise, fehlen nämlich mehr als 500.000 Hektoliter. Aufgelaufen, also einschließlich Januar, liegen die Absätze sogar um 2 Millionen Hektoliter hinter dem Wert von 2020 zurück. Das zweistellige Plus im Februar entstand aus dem Vergleich mit dem Februar 2021, in dem die Gastronomie geschlossen war. 

Beim Deutschen Brauer-Bund geht man davon aus, dass die Auswirkungen der Energiepreiskrise sowie massiv verteuerter oder fehlender Rohstoffe und Materialien in der Brauwirtschaft im Jahresverlauf noch weitaus tiefere Spuren hinterlassen als die Corona-Krise. 

Hamburg und Schleswig-Holstein mit dickem Plus

Blickt man in die einzelnen Bundesländer, so erzielten im Februar 2022 die Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (+41,7 Prozent), Hessen (+29,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (+27,3 Prozent) und Rheinland-Pfalz/Saarland (+16,7 Prozent) die meisten Zuwächse. Aber auch die Brauereien aus Niedersachen/Bremen (+12,5 Prozent), Thüringen (+9,1 Prozent), Bayern (+6,8 Prozent), Baden-Württemberg (+6,7 Prozent) und Sachsen (+2,2 Prozent) lagen im Plus. Absatzrückgänge meldeten dagegen die Brauereien aus Sachsen-Anhalt (-9,0 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-6,8 Prozent) und Berlin/Brandenburg (-2,3 Prozent).

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Brauereien legen weiter zu

Der Aufwärtstrend bei den Brauereien aus Deutschland hält an: Nach den positiven Absatzzahlen im Januar (+7,3 Prozent) stiegen die Absätze auch im Februar 2022 im Vergleich zum Vorjahr. Das teilt der Deutsche Brauer-Bund heute unter Hinweis auf aktuelle Erhebungen des Statistischen Bundesamts mit. Insgesamt wurden im Februar rund 5,8 Millionen Hektoliter abgesetzt, ein sattes Plus von 12,1 Prozent (+632.000 Hektoliter). Biermischgetränke verloren dagegen rund 14.000 Hektoliter auf 218.000 Hektoliter (-6,1 Prozent). 

Auch das Exportgeschäft zog wieder deutlich an: Insgesamt rund 491.000 Hektoliter Bier (+21,8 Prozent) wurden im Februar 2022 in EU-Länder exportiert. Der Export in Drittländer bleib gegenüber dem Februar 2021 mit rund 570.000 Hektolitern (+0,2 Prozent) stabil. Der Wegfall der Exporte nach Russland wird sich spürbar auf das Auslandsgeschäft der deutschen Brauer auswirken. Immerhin war Russland vor dem Krieg der zweitwichtigste Exportmarkt der deutschen Brauwirtschaft. 

Absatzplus täuscht

Das hohe Absatzplus im Inland täuscht allerdings: Gegenüber dem Februar 2020, dem letzten Monat vor der Corona-Krise, fehlen nämlich mehr als 500.000 Hektoliter. Aufgelaufen, also einschließlich Januar, liegen die Absätze sogar um 2 Millionen Hektoliter hinter dem Wert von 2020 zurück. Das zweistellige Plus im Februar entstand aus dem Vergleich mit dem Februar 2021, in dem die Gastronomie geschlossen war. 

Beim Deutschen Brauer-Bund geht man davon aus, dass die Auswirkungen der Energiepreiskrise sowie massiv verteuerter oder fehlender Rohstoffe und Materialien in der Brauwirtschaft im Jahresverlauf noch weitaus tiefere Spuren hinterlassen als die Corona-Krise. 

Hamburg und Schleswig-Holstein mit dickem Plus

Blickt man in die einzelnen Bundesländer, so erzielten im Februar 2022 die Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (+41,7 Prozent), Hessen (+29,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (+27,3 Prozent) und Rheinland-Pfalz/Saarland (+16,7 Prozent) die meisten Zuwächse. Aber auch die Brauereien aus Niedersachen/Bremen (+12,5 Prozent), Thüringen (+9,1 Prozent), Bayern (+6,8 Prozent), Baden-Württemberg (+6,7 Prozent) und Sachsen (+2,2 Prozent) lagen im Plus. Absatzrückgänge meldeten dagegen die Brauereien aus Sachsen-Anhalt (-9,0 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-6,8 Prozent) und Berlin/Brandenburg (-2,3 Prozent).

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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