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Pfungstädter Brauerei kommt unter Schutzschirm
Pfungstädter Brauerei

Brauerei-Verkauf geplatzt

Die von Uwe Krück geführte Frankfurter Beteiligungs- und Immobiliengesellschaft Spectrum Invest GmbH zieht sich aus dem Verkaufsprozess der Pfungstädter Brauerei zurück. Trotz intensiver und über weite Strecken konstruktiver Gespräche sei es letztlich nicht gelungen, mit den Eigentümern der Brauerei und der lokalen Politik eine tragfähige Lösung für das Traditionsunternehmen zu finden, heißt es. 

„Nach einem zunächst guten Auftakt der Verhandlungen haben nicht akzeptable finanzielle Forderungen der Brauereieigentümer sowie überzogene Absicherungsforderungen der Stadt Pfungstadt eine Einigung verhindert, auf die wir bis zuletzt gebaut hatten“, sagt Uwe Krück, Geschäftsführer der Spectrum Invest. Leider habe die Stadt Forderungen hinsichtlich der Absicherung des kommunalen Interesses an der Verwirklichung des Neubauprojekts gestellt, die über das legitime und wirtschaftlich vertretbare Maß deutlich hinausgehen würden, erklärt Krueck.

So hätte die Stadt unter anderem eine grundbuchlich abgesicherte Verpflichtung gefordert, „auf ewig“ eine Brauerei am neuen Standort zu betreiben. „In Anbetracht der unvereinbaren Bewertungen und Forderungen der Beteiligten habe ich entschieden, das Projekt nun endgültig nicht mehr weiterzuverfolgen“, so Krück. Die Finanzierung des Vorhabens hätte dabei nie in Frage gestanden.

Die Privatbrauerei, die laut eigenen Angaben zuletzt rund 200.000 Hektoliter Bier braute und rund 20 Millionen Euro umsetzte, ist seit 1831 in Familienbesitz. Um in dem umkämpften Markt weiter zu bestehen, seien aber erhebliche Investitionen nötig, die die rund 100 Gesellschafter nicht selbst finanzieren könnten, heißt es. Ein Neubau sei zwingend notwendig, jedoch auf dem bisherigen Gelände mit den historischen Gebäuden nicht zu realisieren. Der jetzige Brauereibetrieb sei aus wirtschaftlichen Gründen dort dauerhaft nicht fortführbar.


Aktualisierung vom 3. März 2020

Die Pfungstädter Brauerei meldet heute, dass sie die Verhandlungen mit weiteren Investoren wieder aufgenommen hat. In dem Investorenprozess hätten rund zehn Interessenten im letzten Jahr Angebote auf Basis unterschiedlicher Geschäftsmodelle abgegeben. Mit diesen seien nun konkrete Verhandlungen wieder intensiviert worden, heißt es. 

Ziel sei es weiterhin, in den nächsten Monaten eine gute Vereinbarung mit einem Investor abzuschließen. Die Liquidität sei gesichert, um den Verkaufsprozess mit ruhiger Hand zu führen und zum erfolgreichen Abschluss zu bringen, so die Brauerei.

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Brauerei-Verkauf geplatzt

Die von Uwe Krück geführte Frankfurter Beteiligungs- und Immobiliengesellschaft Spectrum Invest GmbH zieht sich aus dem Verkaufsprozess der Pfungstädter Brauerei zurück. Trotz intensiver und über weite Strecken konstruktiver Gespräche sei es letztlich nicht gelungen, mit den Eigentümern der Brauerei und der lokalen Politik eine tragfähige Lösung für das Traditionsunternehmen zu finden, heißt es. 

„Nach einem zunächst guten Auftakt der Verhandlungen haben nicht akzeptable finanzielle Forderungen der Brauereieigentümer sowie überzogene Absicherungsforderungen der Stadt Pfungstadt eine Einigung verhindert, auf die wir bis zuletzt gebaut hatten“, sagt Uwe Krück, Geschäftsführer der Spectrum Invest. Leider habe die Stadt Forderungen hinsichtlich der Absicherung des kommunalen Interesses an der Verwirklichung des Neubauprojekts gestellt, die über das legitime und wirtschaftlich vertretbare Maß deutlich hinausgehen würden, erklärt Krueck.

So hätte die Stadt unter anderem eine grundbuchlich abgesicherte Verpflichtung gefordert, „auf ewig“ eine Brauerei am neuen Standort zu betreiben. „In Anbetracht der unvereinbaren Bewertungen und Forderungen der Beteiligten habe ich entschieden, das Projekt nun endgültig nicht mehr weiterzuverfolgen“, so Krück. Die Finanzierung des Vorhabens hätte dabei nie in Frage gestanden.

Die Privatbrauerei, die laut eigenen Angaben zuletzt rund 200.000 Hektoliter Bier braute und rund 20 Millionen Euro umsetzte, ist seit 1831 in Familienbesitz. Um in dem umkämpften Markt weiter zu bestehen, seien aber erhebliche Investitionen nötig, die die rund 100 Gesellschafter nicht selbst finanzieren könnten, heißt es. Ein Neubau sei zwingend notwendig, jedoch auf dem bisherigen Gelände mit den historischen Gebäuden nicht zu realisieren. Der jetzige Brauereibetrieb sei aus wirtschaftlichen Gründen dort dauerhaft nicht fortführbar.


Aktualisierung vom 3. März 2020

Die Pfungstädter Brauerei meldet heute, dass sie die Verhandlungen mit weiteren Investoren wieder aufgenommen hat. In dem Investorenprozess hätten rund zehn Interessenten im letzten Jahr Angebote auf Basis unterschiedlicher Geschäftsmodelle abgegeben. Mit diesen seien nun konkrete Verhandlungen wieder intensiviert worden, heißt es. 

Ziel sei es weiterhin, in den nächsten Monaten eine gute Vereinbarung mit einem Investor abzuschließen. Die Liquidität sei gesichert, um den Verkaufsprozess mit ruhiger Hand zu führen und zum erfolgreichen Abschluss zu bringen, so die Brauerei.

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