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Biermarkt 2018

Brauer mit Absatzrekorden

Die deutschen Brauer liegen aufgelaufen bis Ende November 2018 mit 1,0 Prozent im Plus. Rund 87,44 Millionen Hektoliter Bier wurden in diesem Zeitraum verkauft. Dies teilte das Statistische Bundesamt heute mit. Damit dürfte das Jahr 2018 dank des Jahrhundertsommers insgesamt mit einem leichten Absatzplus in die Brauerstatistik eingehen.

Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung Bitburger Braugruppe:„Wir sind – wie die gesamte Branche – mit dem Verlauf von 2018 zufrieden. Der außergewöhnlich lange, warme und trockene Sommer hat natürlich einen ganz entscheidenden Beitrag zu dem guten Jahresverlauf geleistet.“ Auch die neue Sorte Bitburger Kellerbier, die im Frühjahr 2018 auf den Markt kam, habe einen guten Start hingelegt. „Es zeigt sich, dass die Nachfrage nach milden, aromatischen Bieren nach wie vor zunimmt und die Verbraucher auch in diesem Segment auf starke Marken setzen“, sagt Dahm. In 2019 habe die Bitburger Braugruppe eine ganze Menge vor. Details hierzu will Dahm aber noch nicht verraten.

 

Historische Absatzmarke geknackt

Für die Krombacher Brauerei war 2018 das erfolgreichste Absatzjahr ihrer Unternehmensgeschichte. Von Januar bis Mitte Dezember wurde die 6-Millionen-Hektoliter-Schwelle mit der Marke Krombacher überschritten. Mit einem Geschenk für alle Mitarbeiter bedankte sich Brauereichef Bernhard Schadeberg für das Erreichen dieses historischen Wertes. „Unsere Strategie, ein ,Haus der starken Marken‘ zu formen, ist ein wichtiger Garant sowohl für unser sehr gutes Ergebnis in 2018 als auch generell für unser nachhaltiges Wachstum“, sagt Krombacher-Sprecher Peter Lemm auf Nachfrage von Getränke News. Auch die Resonanz auf die im Herbst 2018 eingeführte neue Sorte „Naturtrübes Landbier“ sei bisher sehr positiv. „Gerade zu dieser Jahreszeit passt diese Bierspezialität sehr gut. Das bekommen wir auch als Feedback von unseren Kunden zurückgespielt“, sagt Lemm. Für 2019 kündigt der Sprecher insbesondere im Bereich der alkoholfreien Produkte neue Sorten an. Und auch in der Markenkommunikation werde es frische Impulse geben.

 

Dynamisches Wachstum bei Veltins

Auch die beiden anderen großen Brauereien aus NRW, Veltins und Warsteiner, feierten 2018 Erfolge (die genauen Absatzzahlen geben beide Brauereien im Januar bekannt). „Es war ein sehr erfreuliches Jahr für die Brauerei Veltins, denn erneut konnte unser Haus dynamisch wachsen und deutlich über dem Marktniveau abschließen“, sagt Veltins-Sprecher Ulrich Biene. Mit einem qualitätsvollen, verbraucherakzeptierten Produktportfolio sei es gelungen, den Erwartungen in Handel und Gastronomie gleichermaßen gerecht zu werden. Auch die im Frühjahr 2018 neu eingeführte Grevensteiner-Sorte Westfälisch Hell sei bei den Verbrauchern gut angekommen. „Das Potenzial für die Marke Grevensteiner ist in Handel und Gastronomie noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Biene. Auch für 2019 ist der Sprecher optimistisch: „Wir sind guter Dinge, dass uns mit der Solidität und Kontinuität als berechenbarer Partner eine hohe Wertschätzung entgegengebracht wird. Das wird auch 2019 so bleiben, denn der Biermarkt braucht verlässliche Marken mit klarer Premium-Positionierung.“

 

Warsteiner legt bei Kommunikation nach

Bei der benachbarten Warsteiner Brauerei ist Unternehmenssprecherin Sinja Vogelsang ebenfalls optimistisch: „Für unsere Dachmarke Warsteiner rechnen wir mit einem guten Jahresergebnis. Unsere Prognosen zeigen, dass wir in 2018 mit der Dachmarke Warsteiner im In- und Ausland wachsen“, sagt Vogelsang. Im „Bierjahr 2018“ sei für Warsteiner der nationale Roll-out des goldenen Mehrwerkastens genauso wichtig gewesen wie der Launch der neuen Kampagne. 2019 werde Warsteiner in der Kommunikation erkennbar nachlegen, erklärt die Sprecherin. „Im kommenden Jahr werden wir unsere Sichtbarkeit beim Konsumenten vor allem über unsere TV-Werbung weiter erhöhen. An dieser Stelle werden wir auch im kommenden Jahr nicht sparen. Unsere Investitionen für Kommunikation bleiben auf einem hohen Niveau“, sagt Vogelsang.

 

Weißbierbrauer auf Höhenflug

Auch für die beiden größten Weißbiermarken, Paulaner und Erdinger, lief das Jahr 2018 vom Absatz her sehr erfreulich. Erdinger soll laut Branchenkennern mit über zwei Prozent im Plus liegen, Paulaner sogar ein Plus von über acht Prozent erreicht haben. „In einem wirklich heißen Sommer hatten wir das perfekte Getränkeangebot: Sowohl im alkoholhaltigen als auch alkoholfreien Segment konnten wir im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen. Auch waren wir trotz der angespannten Leergutsituation jederzeit lieferfähig.“, sagt Paulaner-Sprecher Johannes Rieger. 2018 wurde die Paulaner Isar Weisse und das Paulaner Natur Radler eingeführt. Gerade das Natur Radler habe den Geschmack der Konsumenten optimal getroffen. „Es ist eine der erfolgreichsten Produkteinführungen des Jahres und wir haben im Abverkauf unseren ehrgeizigen Plan noch übertroffen“, sagt der Sprecher. Auch die Paulaner Isar Weisse habe im Segment der Leichten Weißbiere an Marktanteilen gewonnen. Ende 2018 wurde das Portfolio an alkoholfreien Biermischgetränken um Natur Radler Alkoholfrei ergänzt. „Insgesamt sind wir gut gerüstet, um unseren Marktanteil im deutschen Biermarkt weiter auszubauen“, sagt Rieger.

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