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wafg fordert rechtliche Anpassung
Nationale Reduktionsstrategie

wafg präsentiert Branchenbeitrag

Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) hat ihren Branchenbeitrag zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie konkretisiert. Anlass ist das heutige erstmalige Zusammentreffen der Bundesernährungsministerin Julia Klöckner mit dem Begleitgremium, das die Umsetzung der Strategie verfolgen und kontrollieren soll. 

Konkret strebt die wafg nach eigenem Bekunden an, den Zucker- und Kaloriengehalt von Erfrischungsgetränken bis 2025 (verglichen mit den Werten von 2015) um 15 Prozent zu reduzieren. Die am Branchenziel beteiligten Unternehmen stehen für über 90 Prozent des Marktvolumens von Erfrischungsgetränken der in der wafg organisierten Mitgliedsunternehmen. 

Zur Umsetzung kommen unter anderem Innovationen, die Erweiterung des Produktportfolios durch kalorienreduzierte und kalorienfreie Varianten sowie Reformulierungen in Betracht. Allerdings entscheidet, dem Entwurf zufolge, jedes Unternehmen selber, welche der vorgeschlagenen Elemente es aufnimmt, um seinen Beitrag zum Branchenziel zu leisten.

Da die an die Hersteller gerichteten Erwartungen laut wafg hoch sind, fordert der Verband von der Politik entsprechende Rahmenbedingungen. wafg-Hauptgeschäftsführer Dr. Detlef Groß drängt in diesem Zusammenhang vor allem auf eine „sachgerechte Anpassung der rechtlichen Grundlagen“ und nennt als Beispiel die notwendige Fortschreibung der Leitsätze für Erfrischungsgetränke, etwa die Aufnahme einer Definition von „leichten Schorlen“ und „leichten Limonaden“. Das Thema wurde zuletzt bereits im Zusammenhang mit dem Streit um das Erfrischungsgetränk „Lemonaid“ heftig diskutiert. Ebenso sei die Verwendung von Süßstoffen ein zentraler Ansatz für die Kategorie, um die angestrebte Kalorienreduktion zu erreichen.

Maßnahmen zur Umsetzung der Reduktionsstrategie (Grafik: wafg)

Inzwischen hat sich auch PepsiCo über das Thema zu Wort gemeldet. Der Konzern arbeite seit Jahren kontinuierlich daran, den Gehalt von Zucker, Salz und gesättigten Fettsäuren in seinen Produkten zu reduzieren, um es Verbrauchern leichter zu machen, sich ausgewogen zu ernähren. 

In Deutschland sind laut Unternehmensangaben bereits heute knapp 50 Prozent des verkauften Volumens an Erfrischungsgetränken von PepsiCo komplett zucker- und kalorienfrei – und der Anteil soll noch höher werden. „Auch in Zukunft wollen wir in Deutschland weiterhin eine Führungsrolle im Bereich Innovation und Zuckerreduktion einnehmen“, erklärt Tom Albold, Geschäftsführer PepsiCo DACH. Künftig sollten alle Innovationen in der Kategorie Softdrinks zuckerfrei oder -reduziert sein, so der Pepsi-Chef. 

Für PepsiCo sei es somit selbstverständlich, die Nationale Strategie der Bundesregierung aktiv zu unterstützen. Er begrüße es sehr, dass es der wafg gelungen sei, „eine große Anzahl von Mitgliedsunternehmen zu einem gemeinsamen, messbaren und signifikanten Beitrag der Branche zusammenzuführen“, unterstreicht Tom Albold.

Das ausführliche Konzept der wafg ist hier abrufbar: www.wafg.de/branchenbeitrag-kalorienreduktion

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