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Ausschnitt aus Russian-Standard-Flasche
Wodka-Markt

Borco und Roust beenden Partnerschaft

Der Hamburger Spirituosenimporteur Borco und der russische Produzent Roust haben ihre Zusammenarbeit Ende September beendet. Wie Borco seinen Partnern in einem Schreiben mitteilt, können die Verträge wegen der Sanktionen gegen Russland nicht mehr erfüllt werden. Die Beendigung der Partnerschaft betrifft sowohl die nationale Distribution der Wodkamarken Russian Standard, Green Mark, Parliament und Kauffman als auch das internationale Geschäft der Borco-Marken in Russland. Bis Mitte Dezember könne noch Ware bei Borco bezogen werden, es seien jedoch wegen des Auslaufens des Vertrags sowie der politischen und wirtschaftlichen Lage jederzeit Out-of-Stock-Situationen möglich.

Bereits Anfang März hatte ein Borco-Sprecher auf Anfrage von Getränke News mitgeteilt, dass wenige Tage nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine durch Auslistungen rund 90 Prozent der Distribution weggebrochen seien und man beschlossen habe, gar keinen Wodka mehr aus Russland zu importieren. Schon damals war klar, dass die Maßnahmen das Unternehmen wirtschaftlich schwer treffen würden. Wodka ist in Deutschland das mit Abstand meistverkaufte Spirituosensegment, zudem zählte Russian Standard sicherlich zu den renommiertesten Marken im Borco-Portfolio.

Bezüglich der bedeutenden Kategorie verweist das Management jetzt auf die polnische Marke Żubrówka, die Borco seinen Kunden weiterhin anbietet. Sie zählt zwar in ihrem Heimatland zu den führenden Wodkas, ist jedoch hierzulande bei weitem nicht so bekannt ist wie das nun verlorene Sortiment.

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Borco und Roust beenden Partnerschaft

Der Hamburger Spirituosenimporteur Borco und der russische Produzent Roust haben ihre Zusammenarbeit Ende September beendet. Wie Borco seinen Partnern in einem Schreiben mitteilt, können die Verträge wegen der Sanktionen gegen Russland nicht mehr erfüllt werden. Die Beendigung der Partnerschaft betrifft sowohl die nationale Distribution der Wodkamarken Russian Standard, Green Mark, Parliament und Kauffman als auch das internationale Geschäft der Borco-Marken in Russland. Bis Mitte Dezember könne noch Ware bei Borco bezogen werden, es seien jedoch wegen des Auslaufens des Vertrags sowie der politischen und wirtschaftlichen Lage jederzeit Out-of-Stock-Situationen möglich.

Bereits Anfang März hatte ein Borco-Sprecher auf Anfrage von Getränke News mitgeteilt, dass wenige Tage nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine durch Auslistungen rund 90 Prozent der Distribution weggebrochen seien und man beschlossen habe, gar keinen Wodka mehr aus Russland zu importieren. Schon damals war klar, dass die Maßnahmen das Unternehmen wirtschaftlich schwer treffen würden. Wodka ist in Deutschland das mit Abstand meistverkaufte Spirituosensegment, zudem zählte Russian Standard sicherlich zu den renommiertesten Marken im Borco-Portfolio.

Bezüglich der bedeutenden Kategorie verweist das Management jetzt auf die polnische Marke Żubrówka, die Borco seinen Kunden weiterhin anbietet. Sie zählt zwar in ihrem Heimatland zu den führenden Wodkas, ist jedoch hierzulande bei weitem nicht so bekannt ist wie das nun verlorene Sortiment.

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