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Bierpreise im freien Fall
Corona-Krise

Bierpreise im freien Fall

Die Verbraucher in Deutschland erleben gerade ein neues Aktionsfeuerwerk bei den Bierpreisen. Wie Getränke News bereits Mitte April exklusiv berichtete, plant der Lebensmittelhandel die Absatzverluste in der Warengruppe Bier im Mai durch eine bundesweite Aktionsoffensive wettzumachen. Die Rabattschlacht hat nun begonnen: Bei Netto gibt es diese Woche drei Kästen Hasseröder (20 x 0,5 Liter) für 22 Euro. Edeka Center und Hit bieten den Kasten Warsteiner (20 x 0,5 Liter) für 9,99 Euro an, zwei Kästen kosten bei Edeka nur 18,98 Euro. Die Kiste Beck’s (20 x 0,5 Liter) gibt es bei Kaufland für 9,80 Euro, Franziskaner Weißbier und Bitburger Premiumpils (jeweils 20 x 0,5 Liter) für 10 Euro. Die Rewe bietet Krombacher (20 x 0,5 Liter) für 10,49 Euro an, Veltins Pilsener gibt es bei Kaufland für 10,40 Euro.

Nach Hamsterphase kam Zurückhaltung

Die Aktionsoffensive mit Preisen um die Zehn-Euro-Schwelle kommt gerade recht, wenn die Bundesregierung sich zum Aufheben der Kontaktsperre entschließen würde – die meisten Anbieter rechnen nach dem „Befreiungsschlag“ mit einer Belebung der Konsumlaune. Tatsache ist: Seit der Kontaktsperre gibt es im Handel ein Auf und Ab von abfließenden Mengen, Brauereien und Handel kämpfen gegen ungewöhnliche Nachfrageschwankungen. Nach einer ersten „Hamsterphase“ reagierten Bierkäufer vor Ostern mit Kaufzurückhaltung. Die noch einmal verlängerte Kontaktsperre bei gleichzeitiger Beibehaltung des Gastronomieverbotes verleidete weiterhin auf breiter Front die frühlingsüblichen Konsumanlässe mit dem Treffen von Freunden und Verwandten. 

Absatzrückgänge im Export

Laut den aktuellsten Zahlen zum Bierabsatz des Statistischen Bundesamtes ging der Absatz der Brauereien in Deutschland im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent (-217.000 Hektoliter) zurück. Während im Inland lediglich rund 10.000 Hektoliter weniger Bier abgesetzt wurden als im Vorjahresmonat, brach im März durch die Corona-Pandemie vor allem das Exportgeschäft stark ein. Der Absatz in EU-Ländern ging um 24,9 Prozent zurück (-182.000 Hektoliter), der Export in Drittländer um 3,6 Prozent (-25.000 Hektoliter). Dass die Inlandsabsätze im März nur leicht zurückgingen, lag daran, dass der Lockdown in der Gastronomie erst Mitte März begann und sich die Wirte vermutlich bereits mit ihrem Monatsbedarf an Bier eingedeckt hatten. Für April rechnen Experten auch im Inland mit deutlich höheren Absatzrückgängen.

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Die Verbraucher in Deutschland erleben gerade ein neues Aktionsfeuerwerk bei den Bierpreisen. Wie Getränke News bereits Mitte April exklusiv berichtete, plant der Lebensmittelhandel die Absatzverluste in der Warengruppe Bier im Mai durch eine bundesweite Aktionsoffensive wettzumachen. Die Rabattschlacht hat nun begonnen: Bei Netto gibt es diese Woche drei Kästen Hasseröder (20 x 0,5 Liter) für 22 Euro. Edeka Center und Hit bieten den Kasten Warsteiner (20 x 0,5 Liter) für 9,99 Euro an, zwei Kästen kosten bei Edeka nur 18,98 Euro. Die Kiste Beck’s (20 x 0,5 Liter) gibt es bei Kaufland für 9,80 Euro, Franziskaner Weißbier und Bitburger Premiumpils (jeweils 20 x 0,5 Liter) für 10 Euro. Die Rewe bietet Krombacher (20 x 0,5 Liter) für 10,49 Euro an, Veltins Pilsener gibt es bei Kaufland für 10,40 Euro.

Nach Hamsterphase kam Zurückhaltung

Die Aktionsoffensive mit Preisen um die Zehn-Euro-Schwelle kommt gerade recht, wenn die Bundesregierung sich zum Aufheben der Kontaktsperre entschließen würde – die meisten Anbieter rechnen nach dem „Befreiungsschlag“ mit einer Belebung der Konsumlaune. Tatsache ist: Seit der Kontaktsperre gibt es im Handel ein Auf und Ab von abfließenden Mengen, Brauereien und Handel kämpfen gegen ungewöhnliche Nachfrageschwankungen. Nach einer ersten „Hamsterphase“ reagierten Bierkäufer vor Ostern mit Kaufzurückhaltung. Die noch einmal verlängerte Kontaktsperre bei gleichzeitiger Beibehaltung des Gastronomieverbotes verleidete weiterhin auf breiter Front die frühlingsüblichen Konsumanlässe mit dem Treffen von Freunden und Verwandten. 

Absatzrückgänge im Export

Laut den aktuellsten Zahlen zum Bierabsatz des Statistischen Bundesamtes ging der Absatz der Brauereien in Deutschland im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent (-217.000 Hektoliter) zurück. Während im Inland lediglich rund 10.000 Hektoliter weniger Bier abgesetzt wurden als im Vorjahresmonat, brach im März durch die Corona-Pandemie vor allem das Exportgeschäft stark ein. Der Absatz in EU-Ländern ging um 24,9 Prozent zurück (-182.000 Hektoliter), der Export in Drittländer um 3,6 Prozent (-25.000 Hektoliter). Dass die Inlandsabsätze im März nur leicht zurückgingen, lag daran, dass der Lockdown in der Gastronomie erst Mitte März begann und sich die Wirte vermutlich bereits mit ihrem Monatsbedarf an Bier eingedeckt hatten. Für April rechnen Experten auch im Inland mit deutlich höheren Absatzrückgängen.

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