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Ernüchternde Zwischenbilanz
Biermarkt

Bierabsatz weiter rückläufig

Die Corona-Pandemie sorgt bei den Brauereien in Deutschland weiterhin für Absatzrückgänge. Wie der deutsche Brauer-Bund heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes meldet, lag das Minus im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat bei 4,4 Prozent (-420.000 Hektoliter). Bereits im ersten Halbjahr 2020 lag das Minus bei 6,6 Prozent (wir berichteten). 

Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben im Juli 2020 rund 9,3 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Der Absatz von Biermischgetränken ging im Juli um 15,9 Prozent (-113.000 Hektoliter) auf 597.000 Hektoliter zurück. 

Exportgeschäft erholt sich

Bei der Bier-Ausfuhr in EU-Länder gab es dagegen im Juli ein Plus von 1,6 Prozent (+17.000 Hektoliter) auf 1,09 Millionen Hektoliter. Auch die Ausfuhren in Drittländer stieg im Juli um 6,3 Prozent (+40.000 Hektoliter) auf 671.000 Hektoliter. 

21 Prozent Minus in Hessen

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es beinahe überall ein Minus. Während die in Sachsen-Anhalt (+9,9 Prozent), Niedersachen/Bremen (+7,9 Prozent) und Thüringen (+6,6 Prozent) ansässigen Brauereien sogar ein Absatzplus verbuchen konnten, lagen die Brauereien in den anderen Bundesländern im Minus. Die größten Absatzeinbußen gab es für Brauereien aus Hessen (-21,2 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-10,9 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-8,4 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-8,8 Prozent) und Baden-Württemberg (-6,3Prozent). Aber auch Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (-6,0 Prozent), Berlin/Brandenburg (-2,7 Prozent), Sachen (-1,9 Prozent) und Bayern (-1,6 Prozent) haben im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Bierabsatz weiter rückläufig

Die Corona-Pandemie sorgt bei den Brauereien in Deutschland weiterhin für Absatzrückgänge. Wie der deutsche Brauer-Bund heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes meldet, lag das Minus im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat bei 4,4 Prozent (-420.000 Hektoliter). Bereits im ersten Halbjahr 2020 lag das Minus bei 6,6 Prozent (wir berichteten). 

Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben im Juli 2020 rund 9,3 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Der Absatz von Biermischgetränken ging im Juli um 15,9 Prozent (-113.000 Hektoliter) auf 597.000 Hektoliter zurück. 

Exportgeschäft erholt sich

Bei der Bier-Ausfuhr in EU-Länder gab es dagegen im Juli ein Plus von 1,6 Prozent (+17.000 Hektoliter) auf 1,09 Millionen Hektoliter. Auch die Ausfuhren in Drittländer stieg im Juli um 6,3 Prozent (+40.000 Hektoliter) auf 671.000 Hektoliter. 

21 Prozent Minus in Hessen

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es beinahe überall ein Minus. Während die in Sachsen-Anhalt (+9,9 Prozent), Niedersachen/Bremen (+7,9 Prozent) und Thüringen (+6,6 Prozent) ansässigen Brauereien sogar ein Absatzplus verbuchen konnten, lagen die Brauereien in den anderen Bundesländern im Minus. Die größten Absatzeinbußen gab es für Brauereien aus Hessen (-21,2 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-10,9 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-8,4 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-8,8 Prozent) und Baden-Württemberg (-6,3Prozent). Aber auch Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (-6,0 Prozent), Berlin/Brandenburg (-2,7 Prozent), Sachen (-1,9 Prozent) und Bayern (-1,6 Prozent) haben im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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