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Bierabsatz bricht ein
Corona-Krise

Bierabsatz bricht ein

Die Corona-Pandemie sorgt beim Bier für deutliche Absatzrückgänge. Die Brauereien in Deutschland beklagen im April ein Minus von 17,3 Prozent (-1,5 Millionen Hektoliter) gegenüber dem Vorjahresmonat. Nachdem beim steuerpflichtigen Absatz im März von den Auswirkungen der Corona-Krise noch relativ wenig zu spüren war, schlug der europaweite Lockdown im April auf die Absätze voll durch. Wie der Deutsche Brauer-Bund heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts meldet, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im April 2020 rund 7,1 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Von Januar bis April betrug das Absatzminus 6,2 Prozent (-1,8 Millionen Hektoliter). Der Absatz von Biermischgetränken ging im April um 4,0 Prozent (-18.000 Hektoliter) auf 432.000 Hektoliter zurück. 

Asiengeschäft erholt sich langsam

Beim Inlandsabsatz machen sich nicht nur die ausgebliebenen Absätze in der Gastronomie und bei Veranstaltungen bemerkbar, sondern es gehen zusätzlich Rücklieferungen von im März ausgeliefertem Fassbier in das Minus ein. Während sich die bereits im März angekündigten Absatzverluste bei der Ausfuhr in EU-Länder mit einem Minus von 34,3 Prozent (-278.000 Hektoliter) verstärkten, holten die Ausfuhren in Drittländer infolge des zeitlichen Vorauslaufs der Krisenentwicklung insbesondere in Asien wieder deutlich auf und liegen Ende April mit einem Plus von 16,1 Prozent (+106.000 Hektoliter) bereits wieder auf Vorjahresniveau. 

55 Prozent Minus im Norden

Die Brauereien aus Thüringen erzielten als einzige ein Absatzplus (+4,3 Prozent), die Brauereien aus allen anderen Bundesländern verbuchten ein dickes Minus. Prozentual die höchsten Verluste gab es für die Brauer aus Schleswig-Holstein/Hamburg (- 54,9 Prozent), Hessen (-31,7 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-21,7 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-20,3 Prozent) und Bayern (-18,8 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Baden-Württemberg (-15,1 Prozent), Sachsen (-11,0 Prozent), Berlin/Brandenburg (-7,8 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (jeweils -6,9 Prozent) und Niedersachen/Bremen (-5,7 Prozent) haben deutlich weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Die Corona-Pandemie sorgt beim Bier für deutliche Absatzrückgänge. Die Brauereien in Deutschland beklagen im April ein Minus von 17,3 Prozent (-1,5 Millionen Hektoliter) gegenüber dem Vorjahresmonat. Nachdem beim steuerpflichtigen Absatz im März von den Auswirkungen der Corona-Krise noch relativ wenig zu spüren war, schlug der europaweite Lockdown im April auf die Absätze voll durch. Wie der Deutsche Brauer-Bund heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts meldet, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im April 2020 rund 7,1 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Von Januar bis April betrug das Absatzminus 6,2 Prozent (-1,8 Millionen Hektoliter). Der Absatz von Biermischgetränken ging im April um 4,0 Prozent (-18.000 Hektoliter) auf 432.000 Hektoliter zurück. 

Asiengeschäft erholt sich langsam

Beim Inlandsabsatz machen sich nicht nur die ausgebliebenen Absätze in der Gastronomie und bei Veranstaltungen bemerkbar, sondern es gehen zusätzlich Rücklieferungen von im März ausgeliefertem Fassbier in das Minus ein. Während sich die bereits im März angekündigten Absatzverluste bei der Ausfuhr in EU-Länder mit einem Minus von 34,3 Prozent (-278.000 Hektoliter) verstärkten, holten die Ausfuhren in Drittländer infolge des zeitlichen Vorauslaufs der Krisenentwicklung insbesondere in Asien wieder deutlich auf und liegen Ende April mit einem Plus von 16,1 Prozent (+106.000 Hektoliter) bereits wieder auf Vorjahresniveau. 

55 Prozent Minus im Norden

Die Brauereien aus Thüringen erzielten als einzige ein Absatzplus (+4,3 Prozent), die Brauereien aus allen anderen Bundesländern verbuchten ein dickes Minus. Prozentual die höchsten Verluste gab es für die Brauer aus Schleswig-Holstein/Hamburg (- 54,9 Prozent), Hessen (-31,7 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-21,7 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-20,3 Prozent) und Bayern (-18,8 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Baden-Württemberg (-15,1 Prozent), Sachsen (-11,0 Prozent), Berlin/Brandenburg (-7,8 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (jeweils -6,9 Prozent) und Niedersachen/Bremen (-5,7 Prozent) haben deutlich weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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