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Bierabsatz bleibt im Keller
Corona-Krise

Bierabsatz bleibt im Keller

Die Corona-Pandemie sorgt beim Bier weiterhin für hohe Absatzrückgänge. Die Brauereien in Deutschland mussten im Mai ein Minus von 13,0 Prozent (-1,13 Millionen Hektoliter) gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen. Bereits im Monat davor schlug der europaweite Lockdown voll auf die Absätze durch, rund 1,5 Millionen Hektoliter (-17,3 Prozent) gingen im April verloren (wir berichteten). 

Wie der Deutsche Brauer-Bund heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts meldet, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im Mai 2020 rund 7,6 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Von Januar bis Mai betrug das Absatzminus 7,8 Prozent (-2,9 Millionen Hektoliter). Der Absatz von Biermischgetränken ging im Mai um 1,2 Prozent (-5.800 Hektoliter) auf 472.000 Hektoliter zurück. 

Dickes Minus auch beim Exportgeschäft

Auch bei der Ausfuhr in EU-Länder gab es im Mai mit einem Minus von 29,5 Prozent (-269.000 Hektoliter) nach wie vor hohe Absatzverluste (Vormonat: -34,3 Prozent, -278.000 Hektoliter). Auch die Ausfuhren in Drittländer gingen im Mai um 6,9 Prozent (-43.000 Hektoliter) zurück. Insgesamt wurden im Mai in EU-Länder rund 643.000 Hektoliter, in Drittländer rund 588.000 Hektoliter exportiert.

44 Prozent Minus im Norden

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es überall ein Minus. Am geringsten fiel dies für die Brauereien aus Sachsen-Anhalt (-0,2 Prozent), Thüringen (-2,5 Prozent) und Sachsen (-5,7 Prozent) aus. Prozentual die höchsten Verluste gab es für die Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (- 43,8 Prozent), Hessen (-31,0 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-14,8 Prozent), Berlin/Brandenburg (-13,4 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (-13,1 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Bayern (-12,2 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-11,4 Prozent), Baden-Württemberg (-11,1 Prozent) und Niedersachen/Bremen (-7,0 Prozent) haben deutlich weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Corona-Krise

Bierabsatz bleibt im Keller

Die Corona-Pandemie sorgt beim Bier weiterhin für hohe Absatzrückgänge. Die Brauereien in Deutschland mussten im Mai ein Minus von 13,0 Prozent (-1,13 Millionen Hektoliter) gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen. Bereits im Monat davor schlug der europaweite Lockdown voll auf die Absätze durch, rund 1,5 Millionen Hektoliter (-17,3 Prozent) gingen im April verloren (wir berichteten). 

Wie der Deutsche Brauer-Bund heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts meldet, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im Mai 2020 rund 7,6 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Von Januar bis Mai betrug das Absatzminus 7,8 Prozent (-2,9 Millionen Hektoliter). Der Absatz von Biermischgetränken ging im Mai um 1,2 Prozent (-5.800 Hektoliter) auf 472.000 Hektoliter zurück. 

Dickes Minus auch beim Exportgeschäft

Auch bei der Ausfuhr in EU-Länder gab es im Mai mit einem Minus von 29,5 Prozent (-269.000 Hektoliter) nach wie vor hohe Absatzverluste (Vormonat: -34,3 Prozent, -278.000 Hektoliter). Auch die Ausfuhren in Drittländer gingen im Mai um 6,9 Prozent (-43.000 Hektoliter) zurück. Insgesamt wurden im Mai in EU-Länder rund 643.000 Hektoliter, in Drittländer rund 588.000 Hektoliter exportiert.

44 Prozent Minus im Norden

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es überall ein Minus. Am geringsten fiel dies für die Brauereien aus Sachsen-Anhalt (-0,2 Prozent), Thüringen (-2,5 Prozent) und Sachsen (-5,7 Prozent) aus. Prozentual die höchsten Verluste gab es für die Brauereien aus Schleswig-Holstein/Hamburg (- 43,8 Prozent), Hessen (-31,0 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-14,8 Prozent), Berlin/Brandenburg (-13,4 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (-13,1 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Bayern (-12,2 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-11,4 Prozent), Baden-Württemberg (-11,1 Prozent) und Niedersachen/Bremen (-7,0 Prozent) haben deutlich weniger Bier abgesetzt.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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