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Bierabsatz bleibt hinter Erwartungen zurück
Biermarkt

Bierabsatz bleibt hinter Erwartungen zurück

Die Brauereien in Deutschland haben im August wieder mehr Bier verkauft. Wie der Deutsche Brauer-Bund (DBB) heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes meldet, lag das Plus im August gegenüber dem Vorjahresmonat bei 2,0 Prozent (+166.000 Hektoliter). Von den in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlagern wurden rund 8,4 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Der Absatz von Biermischgetränken stieg im August um 13,9 Prozent (+71.000 Hektoliter) auf 583.000 Hektoliter. 

Der DBB stuft das Plus dennoch als enttäuschend ein, da die aktuellen Zahlen mit dem desaströsen Absatzminus von 11,4 Prozent des Augustes 2019 verglichen werden. Außerdem habe im Gegensatz zum Vorjahr die Mehrheit der Deutschen aufgrund der Corona-Pandemie im Inland Urlaub gemacht, bei vergleichsweise gutem Sommerwetter. Neben geeignetem Wetter benötige Bier aber auch Anlass und Gelegenheit, getrunken zu werden. Events und Feste fielen jedoch der Pandemie zum Opfer, so der Brauer-Bund. Der Verband prognostiziert für das Jahr 2020 für die deutsche Brauwirtschaft ein Absatzminus zwischen vier und acht Prozent.

Bei der Bier-Ausfuhr in EU-Länder gab es im August ein Minus von 1,0 Prozent (-9.000 Hektoliter) auf 877.000 Hektoliter. Die Ausfuhren in Drittländer stiegen dagegen im August um 4,7 Prozent (+26.000 Hektoliter) auf 577.000 Hektoliter. 

Dickes Plus für Brauereien aus Thüringen

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es beinahe überall ein Plus. Die größten Zuwächse verzeichneten Brauereien aus Thüringen (+11,3 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+4,8 Prozent), Baden-Württemberg (+4,7 Prozent), Berlin/Brandenburg (+4,1 Prozent) und Bayern (+3,9 Prozent). Aber auch Brauereien aus Niedersachen/Bremen (+3,6 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (+2,4 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (+1,6 Prozent) erzielten ein Plus. Dagegen gab es für Brauereien aus Hessen (-9,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (-8,9 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (-5,2 Prozent) und Sachen (-3,8 Prozent) ein Minus.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Bierabsatz bleibt hinter Erwartungen zurück

Die Brauereien in Deutschland haben im August wieder mehr Bier verkauft. Wie der Deutsche Brauer-Bund (DBB) heute unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes meldet, lag das Plus im August gegenüber dem Vorjahresmonat bei 2,0 Prozent (+166.000 Hektoliter). Von den in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlagern wurden rund 8,4 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Der Absatz von Biermischgetränken stieg im August um 13,9 Prozent (+71.000 Hektoliter) auf 583.000 Hektoliter. 

Der DBB stuft das Plus dennoch als enttäuschend ein, da die aktuellen Zahlen mit dem desaströsen Absatzminus von 11,4 Prozent des Augustes 2019 verglichen werden. Außerdem habe im Gegensatz zum Vorjahr die Mehrheit der Deutschen aufgrund der Corona-Pandemie im Inland Urlaub gemacht, bei vergleichsweise gutem Sommerwetter. Neben geeignetem Wetter benötige Bier aber auch Anlass und Gelegenheit, getrunken zu werden. Events und Feste fielen jedoch der Pandemie zum Opfer, so der Brauer-Bund. Der Verband prognostiziert für das Jahr 2020 für die deutsche Brauwirtschaft ein Absatzminus zwischen vier und acht Prozent.

Bei der Bier-Ausfuhr in EU-Länder gab es im August ein Minus von 1,0 Prozent (-9.000 Hektoliter) auf 877.000 Hektoliter. Die Ausfuhren in Drittländer stiegen dagegen im August um 4,7 Prozent (+26.000 Hektoliter) auf 577.000 Hektoliter. 

Dickes Plus für Brauereien aus Thüringen

Schaut man sich den Bierabsatz der Brauereien in den einzelnen Bundesländern an, so gab es beinahe überall ein Plus. Die größten Zuwächse verzeichneten Brauereien aus Thüringen (+11,3 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+4,8 Prozent), Baden-Württemberg (+4,7 Prozent), Berlin/Brandenburg (+4,1 Prozent) und Bayern (+3,9 Prozent). Aber auch Brauereien aus Niedersachen/Bremen (+3,6 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (+2,4 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (+1,6 Prozent) erzielten ein Plus. Dagegen gab es für Brauereien aus Hessen (-9,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (-8,9 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (-5,2 Prozent) und Sachen (-3,8 Prozent) ein Minus.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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