Veltins Pülleken
Anzeige
Alle Nachrichten auf Getränke News durchsuchen
Brauereien beklagen drastische Verluste
Biermarkt

Bierabsätze bleiben im Minus

Nach Absatzrückgängen im Juli (-7,2 Prozent), August (-7,0 Prozent) und September (-3,6 Prozent) müssen die Brauereien aus Deutschland im Oktober weitere Mengenverluste hinnehmen. Insgesamt 4,5 Prozent (-299.000 Hektoliter) verloren die Brauern im Vergleich zum Oktober 2020, der bereits knapp zehn Prozent hinter dem Oktober 2019 lag. Dies meldet der Deutsche Brauer-Bund DDBB) unter Verweis auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Während im Oktober 2020 bereits Einschränkungen privater Kontakte bestanden, Hotels keine Gäste beherbergen durften, waren die Rahmenbedingungen 2021 eher normal und es wären bessere Verkäufe zu erwarten gewesen, so der DBB.

Insgesamt rund 6,4 Millionen Hektoliter Bier setzten die Brauereien aus Deutschland im Oktober 2021 ab. Bei den Biermischgetränken stagnierte der Absatz: 0,1 Prozent (-340 Hektoliter) lag der Absatz unter dem Oktober des Vorjahres.

Auch die Export-Absätze in EU-Länder gingen zurück. Das Minus betrug hier im Oktober 9,3 Prozent (-51.000 Hektoliter). Insgesamt betrug der Absatz in die EU rund 501.000 Hektoliter. Die Ausfuhren in Drittländer gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,7 Prozent auf 618.000 Hektoliter zurück (-37.000 Hektoliter).

Nur wenige Bundesländer im Plus

In der Absatzstatistik gab es für die Brauereien aus Sachsen-Anhalt (+7,7 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (+4,0 Prozent) und Baden-Württemberg (+1,1 Prozent) im Oktober ein Absatzplus. Alle anderen lagen im Vergleich zum Vorjahresmonat im Minus. Die geringsten Absatzverluste meldeten im Oktober 2021 die Brauereien aus Bayern (-1,5 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-1,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-1,8 Prozent), Sachsen (-4,7 Prozent) und Hessen (-7,6 Prozent).

Deutlich höher fiel das Minus aus für die Brauereien aus Niedersachen/Bremen (-12,1 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (-13,9 Prozent) und Berlin/Brandenburg (-17,5 Prozent). Die höchsten Absatzverluste hatten die Brauereien aus Thüringen (-24,3 Prozent)

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Brauereien beklagen drastische Verluste
Biermarkt

Bierabsätze bleiben im Minus

Nach Absatzrückgängen im Juli (-7,2 Prozent), August (-7,0 Prozent) und September (-3,6 Prozent) müssen die Brauereien aus Deutschland im Oktober weitere Mengenverluste hinnehmen. Insgesamt 4,5 Prozent (-299.000 Hektoliter) verloren die Brauern im Vergleich zum Oktober 2020, der bereits knapp zehn Prozent hinter dem Oktober 2019 lag. Dies meldet der Deutsche Brauer-Bund DDBB) unter Verweis auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Während im Oktober 2020 bereits Einschränkungen privater Kontakte bestanden, Hotels keine Gäste beherbergen durften, waren die Rahmenbedingungen 2021 eher normal und es wären bessere Verkäufe zu erwarten gewesen, so der DBB.

Insgesamt rund 6,4 Millionen Hektoliter Bier setzten die Brauereien aus Deutschland im Oktober 2021 ab. Bei den Biermischgetränken stagnierte der Absatz: 0,1 Prozent (-340 Hektoliter) lag der Absatz unter dem Oktober des Vorjahres.

Auch die Export-Absätze in EU-Länder gingen zurück. Das Minus betrug hier im Oktober 9,3 Prozent (-51.000 Hektoliter). Insgesamt betrug der Absatz in die EU rund 501.000 Hektoliter. Die Ausfuhren in Drittländer gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,7 Prozent auf 618.000 Hektoliter zurück (-37.000 Hektoliter).

Nur wenige Bundesländer im Plus

In der Absatzstatistik gab es für die Brauereien aus Sachsen-Anhalt (+7,7 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (+4,0 Prozent) und Baden-Württemberg (+1,1 Prozent) im Oktober ein Absatzplus. Alle anderen lagen im Vergleich zum Vorjahresmonat im Minus. Die geringsten Absatzverluste meldeten im Oktober 2021 die Brauereien aus Bayern (-1,5 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-1,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-1,8 Prozent), Sachsen (-4,7 Prozent) und Hessen (-7,6 Prozent).

Deutlich höher fiel das Minus aus für die Brauereien aus Niedersachen/Bremen (-12,1 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (-13,9 Prozent) und Berlin/Brandenburg (-17,5 Prozent). Die höchsten Absatzverluste hatten die Brauereien aus Thüringen (-24,3 Prozent)

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Anzeige

Serie


© Getränke News 2018 - 2021