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Mit Bilanz 2018 sehr zufrieden 2
Geva

„Bestes Geschäftsergebnis aller Zeiten“

Die Getränkefachgroßhandels-Kooperation Geva meldet für 2019 das „beste Geschäftsergebnis aller Zeiten“. Die entscheidende Basis hierfür sei im Bereich der Zentralregulierung geschaffen worden, da das Brutto-Zentralregulierungsvolumen in Höhe von über 770 Millionen Euro (2018: rund 773 Millionen Euro) auf hohem Niveau stabilisiert werden konnte. Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber 2018 um 11 Prozent auf 4,5 Millionen Euro. Nach der Bereinigung von korrespondierenden Forderungen und Verbindlichkeiten beträgt die Eigenkapitalquote 49 Prozent.

Gastro-Umsatz erstmals über 70 Millionen Euro

Auch der Vertriebsbereich Geva Gastro erzielte 2019 ein Umsatzwachstum von 5 Prozent auf rund 71 Millionen Euro. Erstmals wurde hier die 70 Millionen Euro-Schwelle übersprungen. Damit habe man die Marktführerschaft in der Belieferung und Abrechnung der systematisierten Gastronomie, der Hotellerie und der Caterer weiter ausbauen können, so das Unternehmen. Angesichts der Folgen der Corona-Pandemie stehe die Geva nun allerdings vor einem der herausforderndsten Jahre. Das Gastro-Team sehe sich jedoch insgesamt sehr gut gerüstet, um auch diese schwierige Situation erfolgreich meistern zu können, heißt es.  

Im Geschäftsjahr waren 313 Vertragslieferanten im Rahmen der Zentralregulierung der Geva aktiv, davon 59 Brauereien, 53 Brunnen/Erfrischungsgetränkehersteller, 22 Safter, 69 Unternehmen aus dem Bereich Wein/Sekt/Spirituosen, Nahrungsmittel (14) und Zubehör (96). Bei den Umsatzanteilen liegen die Brauerein mit 72,9 Prozent an der Spitze, gefolgt von den Brunnen/Erfrischungsgetränkeherstellern (18,6 Prozent). Dahinter folgen Saft (5,4 Prozent), Wein/Sekt/Spirituosen (3,0 Prozent) und Zubehör (0,1 Prozent).

Historischer Beschluss

Im Geschäftsjahr 2019 kam es bei der Geva zu einem historischen Beschluss: So stimmten die Gesellschafter im Juni mit großer Mehrheit für die Übernahme von 51 Prozent der Geva durch F&B – Food and Beverage Services GmbH (FBS), einem Joint Venture von Transgourmet und der Oetker-/Radeberger-Gruppe.

Der Mehrheitsgesellschafter FBS wird künftig zwei Aufsichtsratsmandate innehaben, die um weitere vier Mandatsträger aus dem Bereich der Treugeber bzw. des Geva Gastro-Fachbeirates ergänzt werden, so dass der Geva Aufsichtsrat zukünftig aus sechs Mitgliedern bestehen wird:

  • Holger Penndorf, Aufsichtsratsvorsitzender (Vertreter des FBS-Anteilseigners Transgourmet Deutschland)
  • Bernd Schulte (Vertreter des FBS-Anteilseigners Radeberger Gruppe KG)
  • Martin Hartmann (Vorsitzender des Fachbeirates Geva Gastro)
  • Dr. Otto Pachmayr (verkaufte sein Unternehmen im März an die Radeberger Gruppe (wir berichteten) und ist einer von drei Repräsentanten der Geva-Treuhandkommanditisten GbR, die ihrerseits mit dem Vorsitzenden des Geva Gastro Fachbeirates den Stellvertreter des AR-Vorsitzenden wählen)
  • Hermann-Josef Schreiber 
  • Steffen Sojka 

Neu im Aufsichtsrat der Geva: Bernd Schulte (links) und Holger Penndorf
Neu im Aufsichtsrat der Geva: Bernd Schulte (links) und Holger Penndorf (Fotos: Geva)

Eine weitere Neuerung gibt es im Geschäftsbereich Getränke-Fachmarkt. Nachdem Ausscheiden des bisherigen Fachbeiratsvorsitzenden Claus Lippert und dem Ausscheiden des stellvertretende Beiratsvorsitzende Frank Glombik, werden beide Funktionen zukünftig nicht neu besetzt. Die Aktivitäten der Fachmarktsparte werden durch den Sprecher der Geva-Geschäftsführung, Andreas Vogel, sowie die Leiterin Einkauf und Vermarktung, Brigitte Basten, gesteuert. 


Über die GEVA

Der Getränkefachgroßhandels-Kooperation Geva gehören 114 Gesellschafter an. 51 Prozent der Geva gehören seit 2019 der F&B – Food and Beverage Service GmbH (FBS) einem Joint-Venture von Transgourmet Deutschland (51 Prozent) und der Oetker-/Radeberger-Gruppe (49 Prozent). Die FBS hält gleichzeitig 70 Prozent der Anteile am Getränke-Dienstleistungsunternehmen Team Beverage AG.

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