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Besser als der Markt
Hawesko

Besser als der Markt

Mit einem Umsatz von 524 Millionen Euro hat die Hawesko-Gruppe das Jahr 2018 abgeschlossen. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt das Ergebnis geringfügig unter dem der vorläufigen Bilanz, die der Konzern Ende Januar veröffentlichte. Beim operativen Ergebnis konnte die Gruppe ihr im Oktober 2018 revidiertes Ebit-Ziel von 28 Millionen Euro erreichen (Vorjahr: 30 Mio). Der Konzernjahresüberschuss stieg um 19 Prozent auf 22 Millionen Euro.

Mit der Entwicklung zeigte sich der Vorstand der Holding auf der heutigen Bilanzpressekonferenz „insgesamt zufrieden“. Durch den langen heißen Sommer und erst spät einsetzende Herbsteinkäufe sei das Marktumfeld „herausfordernd“ gewesen. Im Wesentlichen sei denn auch der Zuwachs auf die Akquisition von Wein & Co., dem österreichischen Marktführer bei Premiumweinen, zurückzuführen. 

„Marktposition behauptet“

Es sei gelungen, 2018 organisch wie akquisitorisch erneut zu wachsen – während der Gesamtmarkt im fünften Jahr in Folge stagnierte, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Thorsten Hermelink die Bilanz. „Wir haben unsere Marktposition in Deutschland behauptet und mit der Akquisition von Wein & Co. einen strategisch wichtigen Schritt zur Internationalisierung gemacht.“

Am stärksten wuchs mit einem Plus von 13 Prozent der Bereich Retail, der einen Umsatz von 172 Millionen Euro realisierte. Wachstumstreiber waren den Angaben zufolge die Steigerung bei Jacquesʼ um 4 Prozent sowie das Hinzukommen von Wein & Co. im vierten Quartal. Der Bereich B2B lag mit Umsätzen von 186 Millionen Euro 1 Prozent über dem Vorjahr. Der Umsatz der Einheit E-Commerce erreichte in etwa das Vorjahresniveau von knapp 171 Millionen Euro. 

Aufgrund der unter den Erwartungen liegenden Umsatzentwicklung, des Margendrucks sowie höherer IT- und Logistikkosten unterschritt die Unit E-Commerce indessen beim Ebit mit 7,6 Millionen Euro den Vorjahreswert von 10,2 Millionen Euro. Der Bereich Retail lag mit 15,0 Millionen Euro infolge von Expansions- und Integrationskosten ebenfalls unter Vorjahr (16,4 Mio). Die Unit B2B konnte dagegen ihr Ebit 2018 erneut steigern und legte um 17 Prozent auf 10,5 Millionen Euro zu.

Für 2019 optimistisch gestimmt

Für die nähere Zukunft sieht sich Hawesko auf Wachstumskurs: Für 2019 geht der Vorstand von einem Umsatzplus inklusive Wein & Co. von ca. 7 bis 9 Prozent gegenüber 2018 aus. Die Ebit-Marge wird 2019 in einer Bandbreite zwischen 5,0 und 5,7 Prozent erwartet.

„Wir haben ein Programm mit umfassenden Investitionen in die Zukunft der Gruppe für die nächsten Jahre beschlossen. Wir wollen unsere Kunden ein optimales Einkaufserlebnis bieten und investieren deshalb in E-Commerce-Technologien, eine schnellere Logistik und Produktinnovationen. Unsere Cashflow-Stärke wird uns in die Lage versetzen, dieses anspruchsvolle Programm aus selbst erwirtschafteten Mitteln finanzieren zu können“, resümiert Thorsten Hermelink.

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Mit einem Umsatz von 524 Millionen Euro hat die Hawesko-Gruppe das Jahr 2018 abgeschlossen. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt das Ergebnis geringfügig unter dem der vorläufigen Bilanz, die der Konzern Ende Januar veröffentlichte. Beim operativen Ergebnis konnte die Gruppe ihr im Oktober 2018 revidiertes Ebit-Ziel von 28 Millionen Euro erreichen (Vorjahr: 30 Mio). Der Konzernjahresüberschuss stieg um 19 Prozent auf 22 Millionen Euro.

Mit der Entwicklung zeigte sich der Vorstand der Holding auf der heutigen Bilanzpressekonferenz „insgesamt zufrieden“. Durch den langen heißen Sommer und erst spät einsetzende Herbsteinkäufe sei das Marktumfeld „herausfordernd“ gewesen. Im Wesentlichen sei denn auch der Zuwachs auf die Akquisition von Wein & Co., dem österreichischen Marktführer bei Premiumweinen, zurückzuführen. 

„Marktposition behauptet“

Es sei gelungen, 2018 organisch wie akquisitorisch erneut zu wachsen – während der Gesamtmarkt im fünften Jahr in Folge stagnierte, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Thorsten Hermelink die Bilanz. „Wir haben unsere Marktposition in Deutschland behauptet und mit der Akquisition von Wein & Co. einen strategisch wichtigen Schritt zur Internationalisierung gemacht.“

Am stärksten wuchs mit einem Plus von 13 Prozent der Bereich Retail, der einen Umsatz von 172 Millionen Euro realisierte. Wachstumstreiber waren den Angaben zufolge die Steigerung bei Jacquesʼ um 4 Prozent sowie das Hinzukommen von Wein & Co. im vierten Quartal. Der Bereich B2B lag mit Umsätzen von 186 Millionen Euro 1 Prozent über dem Vorjahr. Der Umsatz der Einheit E-Commerce erreichte in etwa das Vorjahresniveau von knapp 171 Millionen Euro. 

Aufgrund der unter den Erwartungen liegenden Umsatzentwicklung, des Margendrucks sowie höherer IT- und Logistikkosten unterschritt die Unit E-Commerce indessen beim Ebit mit 7,6 Millionen Euro den Vorjahreswert von 10,2 Millionen Euro. Der Bereich Retail lag mit 15,0 Millionen Euro infolge von Expansions- und Integrationskosten ebenfalls unter Vorjahr (16,4 Mio). Die Unit B2B konnte dagegen ihr Ebit 2018 erneut steigern und legte um 17 Prozent auf 10,5 Millionen Euro zu.

Für 2019 optimistisch gestimmt

Für die nähere Zukunft sieht sich Hawesko auf Wachstumskurs: Für 2019 geht der Vorstand von einem Umsatzplus inklusive Wein & Co. von ca. 7 bis 9 Prozent gegenüber 2018 aus. Die Ebit-Marge wird 2019 in einer Bandbreite zwischen 5,0 und 5,7 Prozent erwartet.

„Wir haben ein Programm mit umfassenden Investitionen in die Zukunft der Gruppe für die nächsten Jahre beschlossen. Wir wollen unsere Kunden ein optimales Einkaufserlebnis bieten und investieren deshalb in E-Commerce-Technologien, eine schnellere Logistik und Produktinnovationen. Unsere Cashflow-Stärke wird uns in die Lage versetzen, dieses anspruchsvolle Programm aus selbst erwirtschafteten Mitteln finanzieren zu können“, resümiert Thorsten Hermelink.

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