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Um 20 Prozent zugelegt
Halbjahresbilanz

Berentzen trotz Pandemie „profitabel“

Die Berentzen-Gruppe AG hat ihren am 22. Juli veröffentlichten vorläufigen Halbjahresfinanzbericht bestätigt. Von Januar bis Juni erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 73,5 (1. Halbjahr 2019: 79,2) Millionen Euro. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 2,1 (5,0) Millionen Euro, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 6,4 (9,0) Millionen Euro. 

„Trotz der zahlreichen Herausforderungen, vor die uns die Coronavirus-Pandemie gestellt hat, haben wir im ersten Halbjahr 2020 profitabel gewirtschaftet, auch wenn wir ursprünglich selbstverständlich deutlich höhere Erwartungen hatten“, resümiert Vorstand Oliver Schwegmann. Dabei waren die verschiedenen Geschäftsbereiche von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens unterschiedlich stark betroffen.

Spirituosen: Private Labels retten den Umsatz

So konnte das Segment Spirituosen trotz der Einbußen durch die zeitweise fast vollständige Schließung der Gastronomie ein leichtes Umsatzplus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Zu verdanken sei dies allein dem Private-Label-Geschäft. „Hier konnten wir von unserer außergewöhnlichen Stellung im Lebensmitteleinzelhandel profitieren und in den vergangenen sechs Monaten insbesondere bei der Vermarktung von Premium Private Label-Produkten zulegen“, so Schwegmann. Hingegen seien die Absätze bei den Kernmarken rückläufig gewesen. Da die Marken Berentzen und Puschkin insbesondere für Geselligkeit und Feiern stünden, hätten sie besonders stark unter den Corona-Maßnahmen gelitten.

Stark von der Schließung der Gastronomie betroffen war den Angaben zufolge der Bereich alkoholfreie Getränke, vor allem das Konzessionsgeschäft. Mit seinen eigenen Marken hingegen konnte Berentzen ein leichtes Absatzplus erzielen, was das Management vor allem auf die weiterhin sehr dynamische Entwicklung der Marke „Mio Mio“ zurückführt. „Das bestärkt uns auf unserem Weg, uns auch in diesem Segment zu einem nationalen Markenartikelhersteller weiterzuentwickeln und uns von Dritten unabhängiger zu machen“, erklärt Schwegmann. Insgesamt habe das Segment alkoholfreie Getränke ein Umsatzminus von rund zehn Prozent verzeichnet.

Am stärksten habe sich die Pandemie bislang aber im Segment Frischsaftsysteme mit einem Umsatzrückgang von etwa 25 Prozent niedergeschlagen. Wesentliche Ursache sei gewesen, dass die Anschaffung von Investitionsgütern, zu denen die Fruchtpressen zählen, sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch in Gastronomie und Hotellerie zeitweise beinahe vollständig zum Erliegen kam. 

Bisher „vergleichsweise gut“ durch die Krise

Dennoch sei der Konzern bislang „vergleichsweise gut“ durch die Pandemie gekommen. Um gegenzusteuern, habe man frühzeitig unter anderem Investitionen eingeschränkt, weniger externe Dienstleister in Anspruch genommen, Marketingaktivitäten reduziert und in stark betroffenen Bereichen temporär Kurzarbeit eingeführt.

„Wir gehen vor diesem Hintergrund nach wie vor davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2020 profitabel und mit einem positiven Konzernbetriebsergebnis abschließen werden“, so Oliver Schwegmann abschließend. Wie bereits mit der vorläufigen Bilanz bekanntgegeben, erwartet das Unternehmen für Gesamtjahr Umsatzerlöse in einer Bandbreite von 153,0 bis 160,0 Millionen Euro, ein Ebit zwischen 4,0 und 6,0 sowie ein Ebitda zwischen 13,0 und 15,0 Millionen Euro.

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Berentzen trotz Pandemie „profitabel“

Die Berentzen-Gruppe AG hat ihren am 22. Juli veröffentlichten vorläufigen Halbjahresfinanzbericht bestätigt. Von Januar bis Juni erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 73,5 (1. Halbjahr 2019: 79,2) Millionen Euro. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 2,1 (5,0) Millionen Euro, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 6,4 (9,0) Millionen Euro. 

„Trotz der zahlreichen Herausforderungen, vor die uns die Coronavirus-Pandemie gestellt hat, haben wir im ersten Halbjahr 2020 profitabel gewirtschaftet, auch wenn wir ursprünglich selbstverständlich deutlich höhere Erwartungen hatten“, resümiert Vorstand Oliver Schwegmann. Dabei waren die verschiedenen Geschäftsbereiche von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens unterschiedlich stark betroffen.

Spirituosen: Private Labels retten den Umsatz

So konnte das Segment Spirituosen trotz der Einbußen durch die zeitweise fast vollständige Schließung der Gastronomie ein leichtes Umsatzplus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Zu verdanken sei dies allein dem Private-Label-Geschäft. „Hier konnten wir von unserer außergewöhnlichen Stellung im Lebensmitteleinzelhandel profitieren und in den vergangenen sechs Monaten insbesondere bei der Vermarktung von Premium Private Label-Produkten zulegen“, so Schwegmann. Hingegen seien die Absätze bei den Kernmarken rückläufig gewesen. Da die Marken Berentzen und Puschkin insbesondere für Geselligkeit und Feiern stünden, hätten sie besonders stark unter den Corona-Maßnahmen gelitten.

Stark von der Schließung der Gastronomie betroffen war den Angaben zufolge der Bereich alkoholfreie Getränke, vor allem das Konzessionsgeschäft. Mit seinen eigenen Marken hingegen konnte Berentzen ein leichtes Absatzplus erzielen, was das Management vor allem auf die weiterhin sehr dynamische Entwicklung der Marke „Mio Mio“ zurückführt. „Das bestärkt uns auf unserem Weg, uns auch in diesem Segment zu einem nationalen Markenartikelhersteller weiterzuentwickeln und uns von Dritten unabhängiger zu machen“, erklärt Schwegmann. Insgesamt habe das Segment alkoholfreie Getränke ein Umsatzminus von rund zehn Prozent verzeichnet.

Am stärksten habe sich die Pandemie bislang aber im Segment Frischsaftsysteme mit einem Umsatzrückgang von etwa 25 Prozent niedergeschlagen. Wesentliche Ursache sei gewesen, dass die Anschaffung von Investitionsgütern, zu denen die Fruchtpressen zählen, sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch in Gastronomie und Hotellerie zeitweise beinahe vollständig zum Erliegen kam. 

Bisher „vergleichsweise gut“ durch die Krise

Dennoch sei der Konzern bislang „vergleichsweise gut“ durch die Pandemie gekommen. Um gegenzusteuern, habe man frühzeitig unter anderem Investitionen eingeschränkt, weniger externe Dienstleister in Anspruch genommen, Marketingaktivitäten reduziert und in stark betroffenen Bereichen temporär Kurzarbeit eingeführt.

„Wir gehen vor diesem Hintergrund nach wie vor davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2020 profitabel und mit einem positiven Konzernbetriebsergebnis abschließen werden“, so Oliver Schwegmann abschließend. Wie bereits mit der vorläufigen Bilanz bekanntgegeben, erwartet das Unternehmen für Gesamtjahr Umsatzerlöse in einer Bandbreite von 153,0 bis 160,0 Millionen Euro, ein Ebit zwischen 4,0 und 6,0 sowie ein Ebitda zwischen 13,0 und 15,0 Millionen Euro.

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