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Aufträge bei Krones auf Talfahrt
Anlagenbau

Aufträge bei Krones auf Talfahrt

Die Corona-Pandemie beschert Krones schwere Verluste: Wie der Anlagenbauer mitteilt, sank der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 um 10,1 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten lasteten schwer auf der Investitionsbereitschaft der Kunden, erklärt das Management die Verluste. 

Von Januar bis Juni gingen die Auftragseingänge um 28,5 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro zurück. Dabei traten den Angaben zufolge die Hauptverluste wie erwartet im zweiten Quartal auf. Während das erste Quartal „noch nicht wesentlich von Corona betroffen“ war, hätten sich von April bis Juni die gesamtwirtschaftlichen Aussichten weltweit eingetrübt und das Orderverhalten negativ beeinflusst. 

Besser als die Umsatzentwicklung sieht es bei Krones bei den Erträgen aus. Positiv habe sich ausgewirkt, dass das Unternehmen bereits im zweiten Halbjahr 2019 strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft eingeleitet habe, heißt es. Hierzu zählen Einsparungen bei den Material- und Personalkosten.

Strukturelle Maßnahmen wirken

Deshalb legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten sechs Monaten 2020 trotz rückläufigen Umsatzes leicht von 116,9 Millionen im Vorjahr auf 118,5 Millionen Euro zu. Insgesamt erzielte Krones von Januar bis Juni ein Konzernergebnis nach Steuern (Ebt) von 21,5 Millionen nach 33,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis zeige, dass das Unternehmen mit der Umsetzung der strukturellen Maßnahmen gut vorankomme.

Zu einer Prognose fürs Gesamtjahr 2020 sieht sich das Management indessen nicht in der Lage. Durch die Covid-19-Situation sei die weitere Entwicklung mit zu großen Unsicherheiten behaftet. Der Vorstand rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik zurückgeht. Dies werde auch Umsatz und Ergebnis von Krones im Gesamtjahr negativ beeinflussen.

Die mittel- und langfristigen Aussichten sieht man hingegen „unverändert positiv“, da die Nachfrage nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln weltweit weiter steigen werde.

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Die Corona-Pandemie beschert Krones schwere Verluste: Wie der Anlagenbauer mitteilt, sank der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 um 10,1 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten lasteten schwer auf der Investitionsbereitschaft der Kunden, erklärt das Management die Verluste. 

Von Januar bis Juni gingen die Auftragseingänge um 28,5 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro zurück. Dabei traten den Angaben zufolge die Hauptverluste wie erwartet im zweiten Quartal auf. Während das erste Quartal „noch nicht wesentlich von Corona betroffen“ war, hätten sich von April bis Juni die gesamtwirtschaftlichen Aussichten weltweit eingetrübt und das Orderverhalten negativ beeinflusst. 

Besser als die Umsatzentwicklung sieht es bei Krones bei den Erträgen aus. Positiv habe sich ausgewirkt, dass das Unternehmen bereits im zweiten Halbjahr 2019 strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft eingeleitet habe, heißt es. Hierzu zählen Einsparungen bei den Material- und Personalkosten.

Strukturelle Maßnahmen wirken

Deshalb legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten sechs Monaten 2020 trotz rückläufigen Umsatzes leicht von 116,9 Millionen im Vorjahr auf 118,5 Millionen Euro zu. Insgesamt erzielte Krones von Januar bis Juni ein Konzernergebnis nach Steuern (Ebt) von 21,5 Millionen nach 33,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis zeige, dass das Unternehmen mit der Umsetzung der strukturellen Maßnahmen gut vorankomme.

Zu einer Prognose fürs Gesamtjahr 2020 sieht sich das Management indessen nicht in der Lage. Durch die Covid-19-Situation sei die weitere Entwicklung mit zu großen Unsicherheiten behaftet. Der Vorstand rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik zurückgeht. Dies werde auch Umsatz und Ergebnis von Krones im Gesamtjahr negativ beeinflussen.

Die mittel- und langfristigen Aussichten sieht man hingegen „unverändert positiv“, da die Nachfrage nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln weltweit weiter steigen werde.

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