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„Auch in Krisenzeiten ein starker Partner“
Corona-Pandemie

„Auch in Krisenzeiten ein starker Partner“

Die wochenlangen krisenbedingten Schließungen haben viele Gastronomen an den Rand der Insolvenz geführt – und die schweren Zeiten sind auch jetzt, nach der Wiedereröffnung, längst nicht vorbei. Wegen der strengen Auflagen schaffen es nicht alle Betriebe, überhaupt ihre Türen wieder zu öffnen. Und selbst wer jetzt Gäste bewirten kann, erzielt mit den deutlich begrenzten Plätzen bei weitem nicht den Umsatz normaler Zeiten.

Immerhin ist die Hilfsbereitschaft in der Branche groß – viele Getränkehersteller greifen ihren Kunden wo es geht unter die Arme. Allen voran freilich die Brauereien, die durch ihre Gastro-Finanzierung schon naturgemäß ein großes Interesse am Erhalt der Lokale haben. So hat beispielsweise Veltins schon früh angeboten, Darlehen zu stunden. Die Bitburger Braugruppe hat kürzlich einen 6-Punkte-Plan vorgelegt, wie sie ihre Wirte unterstützen will. 

Doch erstaunliches Engagement zeigen auch die AfG-Unternehmen. Allen voran Weltkonzern Coca-Cola, der seit Anfang April auf kommerzielle Werbung verzichtet und stattdessen 120 Millionen Dollar für Covid-19-Hilfsmaßnahmen spendet. Die Mittel fließen den Angaben zufolge in Schutzausrüstung, Getränke für Angestellte medizinischer Einrichtungen und Lebensmittel für Bedürftige. Hierzulande gehen die Zuwendungen an das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Über die Geldspenden an den Corona-Nothilfefonds hinaus liefert Coca-Cola in Deutschland Getränke an Projekte des DRK.


Hassia spendet eine Million Liter Mineralwasser an wohltätige Einrichtungen. (Foto: Hassia)

Hinzukommt die Förderung verschiedener Initiativen wie etwa des Programms „lokalfreun.de“, das Coca-Cola European Partners Deutschland zusammen mit „betterplace.me“ gegründet hat: Auf einer Onlineplattform können gastronomische Betriebe unkompliziert Spendenaufrufe starten. Konsumenten unterstützen dort ihr Lieblingslokal – und ihre Spende wird von dem Projekt aufgestockt.

Granini setzt auf Crowdfunding

Seine Beteiligung an dem ähnlichen Programm „Support your local Bar“ teilte vor ein paar Tagen Eckes-Granini mit. Der Zusammenschluss aus Industrie, Medien und Agenturen sammelt über Crowdfunding Geld, um Bars und Restaurants zu unterstützen. Auch hier wird das von der „Crowd“ gesammelte Geld durch die Initiatoren erhöht. Granini nutzt über seine direkte Partnerschaft hinaus seine Reichweite, um am PoS, auf sozialen Medien und durch Öffentlichkeitsarbeit auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Unabhängig davon hilft der Safter in der Krisensituation auch mit „Naturalien“. Um Corona-Helfer zu unterstützen, liefern alle elf europäischen Landesgesellschaften unentgeltlich Säfte, Fruchtgetränke und Smoothies an gemeinnützige Organisationen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Das Unternehmen will damit nach eigenem Bekunden auch ein „Zeichen der Solidarität und Anerkennung“ setzen. In Deutschland wurden in den letzten Wochen bereits ca. 80.000 Liter Getränke gespendet. Europaweit will die Eckes-Granini Gruppe die Aktion so lange fortsetzen, bis insgesamt eine Menge von 500.000 Litern erreicht ist.


S.Pellegrino stärkt die Initiative „Frankfurt bleibt stabil“. (Foto: Nestlé Waters)

Das Sozialunternehmen Lemonaid indessen ist jetzt der Non-Profit-Plattform „Pay Now Eat Later“ beigetreten, die von Corona gebeutelten Gastronomen mit der Generierung von Gutscheinen hilft, die jetzt gekauft und nach der Krise eingelöst werden. Laut Unternehmensangaben sind damit deutschlandweit bereits über eine Million Euro zusammengekommen. 

Lemonaid verbindet sein Engagement noch mit einer eigenen Solidaritätskampagne: Ab sofort soll ein Euro pro verkaufter Kiste der Bio-Limonaden und -Eistees der lokalen Gastro-Szene zugute kommen. Unterstützt wird das Unternehmen aus St. Pauli unter anderem von vielen Edeka- und Rewe-Märkten, die den gesammelten Betrag jeweils verdoppeln wollen.

Fritz-Kola zeigt sich als „Tresen-Retter“

Auch Fritz-Kola ist Partner von „Pay Now Eat Later“ und schnürt in Kooperation mit der Initiative das so genannte „Tresen-Retter-Paket“, um die Hamburger Clubszene zu unterstützen. Wer seiner Lieblingsgastronomie durch die Krise helfen will, kann für ca. 30 Euro ein „Retter-Paket“ mit 15-Euro-Gutschein, einer 0,2-Liter-Flasche Fritz-Kola-Sonderedition und einem im Comic-Stil gestalteten „Tresen-Retter“-T-Shirt kaufen. Seit Ende April läuft unter demselben Motto eine Spendenaktion in 46 Hamburger Filialen des Drogeriemarkts Budni.


Fritz-Kulturgüter sammelt mit dem Verkauf des „Tresen-Retter“-Shirts Geld für notleidende Gastronomen. (Foto: Fritz-Kulturgüter)

Das lokale bis regionale Umfeld nimmt das Projekt „Hassia hilft“ in den Fokus. Seit Mitte April versorgt der Mineralbrunnen aus Bad Vilbel Krankenhäuser, Tafeln und andere soziale Einrichtungen kostenlos mit Getränken. Insgesamt will das Unternehmen eine Million Liter Mineralwasser zur Verfügung stellen; bisher wurden über 260.000 Liter zugesagt und ausgeliefert. Das Engagement erstreckt sich, ausgehend von Frankfurt, auf Hessen und angrenzende Regionen.

Ein Herz für die Frankfurter Szene

In der hessischen Metropole ist auch S.Pellegrino aktiv und stärkt dort die Initiative „Frankfurt bleibt stabil“. Das Prinzip: Mit dem Verkauf einer eigenen Kollektion aus T-Shirts und Accessoires wie Mund-Nasen-Masken werden Menschen unterstützt, deren Jobs durch Corona bedroht ist. Neben der Gastronomie hat die Hilfsaktion auch Einzelhändler im Blick. Die Mineralwassermarke erwirbt 100 T-Shirts und spendet sie an zehn ausgewählte Partner und Kunden, die sie als Goodie beim Kauf eines Gutscheins oder einer Essenslieferung dazugeben können.

„Wir haben den Anspruch, auch in Krisenzeiten ein starker Partner für unsere Kunden und für die deutsche Gastronomie zu sein“, fasst John Galvin, Geschäftsführer Sales & Marketing bei Coca-Cola European Partners Deutschland, den Antrieb seines Unternehmens zusammen. Und spricht damit sicherlich auch für viele andere, die sich in diesen schweren Zeiten engagieren.

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Die wochenlangen krisenbedingten Schließungen haben viele Gastronomen an den Rand der Insolvenz geführt – und die schweren Zeiten sind auch jetzt, nach der Wiedereröffnung, längst nicht vorbei. Wegen der strengen Auflagen schaffen es nicht alle Betriebe, überhaupt ihre Türen wieder zu öffnen. Und selbst wer jetzt Gäste bewirten kann, erzielt mit den deutlich begrenzten Plätzen bei weitem nicht den Umsatz normaler Zeiten.

Immerhin ist die Hilfsbereitschaft in der Branche groß – viele Getränkehersteller greifen ihren Kunden wo es geht unter die Arme. Allen voran freilich die Brauereien, die durch ihre Gastro-Finanzierung schon naturgemäß ein großes Interesse am Erhalt der Lokale haben. So hat beispielsweise Veltins schon früh angeboten, Darlehen zu stunden. Die Bitburger Braugruppe hat kürzlich einen 6-Punkte-Plan vorgelegt, wie sie ihre Wirte unterstützen will. 

Doch erstaunliches Engagement zeigen auch die AfG-Unternehmen. Allen voran Weltkonzern Coca-Cola, der seit Anfang April auf kommerzielle Werbung verzichtet und stattdessen 120 Millionen Dollar für Covid-19-Hilfsmaßnahmen spendet. Die Mittel fließen den Angaben zufolge in Schutzausrüstung, Getränke für Angestellte medizinischer Einrichtungen und Lebensmittel für Bedürftige. Hierzulande gehen die Zuwendungen an das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Über die Geldspenden an den Corona-Nothilfefonds hinaus liefert Coca-Cola in Deutschland Getränke an Projekte des DRK.


Hassia spendet eine Million Liter Mineralwasser an wohltätige Einrichtungen. (Foto: Hassia)

Hinzukommt die Förderung verschiedener Initiativen wie etwa des Programms „lokalfreun.de“, das Coca-Cola European Partners Deutschland zusammen mit „betterplace.me“ gegründet hat: Auf einer Onlineplattform können gastronomische Betriebe unkompliziert Spendenaufrufe starten. Konsumenten unterstützen dort ihr Lieblingslokal – und ihre Spende wird von dem Projekt aufgestockt.

Granini setzt auf Crowdfunding

Seine Beteiligung an dem ähnlichen Programm „Support your local Bar“ teilte vor ein paar Tagen Eckes-Granini mit. Der Zusammenschluss aus Industrie, Medien und Agenturen sammelt über Crowdfunding Geld, um Bars und Restaurants zu unterstützen. Auch hier wird das von der „Crowd“ gesammelte Geld durch die Initiatoren erhöht. Granini nutzt über seine direkte Partnerschaft hinaus seine Reichweite, um am PoS, auf sozialen Medien und durch Öffentlichkeitsarbeit auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Unabhängig davon hilft der Safter in der Krisensituation auch mit „Naturalien“. Um Corona-Helfer zu unterstützen, liefern alle elf europäischen Landesgesellschaften unentgeltlich Säfte, Fruchtgetränke und Smoothies an gemeinnützige Organisationen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Das Unternehmen will damit nach eigenem Bekunden auch ein „Zeichen der Solidarität und Anerkennung“ setzen. In Deutschland wurden in den letzten Wochen bereits ca. 80.000 Liter Getränke gespendet. Europaweit will die Eckes-Granini Gruppe die Aktion so lange fortsetzen, bis insgesamt eine Menge von 500.000 Litern erreicht ist.


S.Pellegrino stärkt die Initiative „Frankfurt bleibt stabil“. (Foto: Nestlé Waters)

Das Sozialunternehmen Lemonaid indessen ist jetzt der Non-Profit-Plattform „Pay Now Eat Later“ beigetreten, die von Corona gebeutelten Gastronomen mit der Generierung von Gutscheinen hilft, die jetzt gekauft und nach der Krise eingelöst werden. Laut Unternehmensangaben sind damit deutschlandweit bereits über eine Million Euro zusammengekommen. 

Lemonaid verbindet sein Engagement noch mit einer eigenen Solidaritätskampagne: Ab sofort soll ein Euro pro verkaufter Kiste der Bio-Limonaden und -Eistees der lokalen Gastro-Szene zugute kommen. Unterstützt wird das Unternehmen aus St. Pauli unter anderem von vielen Edeka- und Rewe-Märkten, die den gesammelten Betrag jeweils verdoppeln wollen.

Fritz-Kola zeigt sich als „Tresen-Retter“

Auch Fritz-Kola ist Partner von „Pay Now Eat Later“ und schnürt in Kooperation mit der Initiative das so genannte „Tresen-Retter-Paket“, um die Hamburger Clubszene zu unterstützen. Wer seiner Lieblingsgastronomie durch die Krise helfen will, kann für ca. 30 Euro ein „Retter-Paket“ mit 15-Euro-Gutschein, einer 0,2-Liter-Flasche Fritz-Kola-Sonderedition und einem im Comic-Stil gestalteten „Tresen-Retter“-T-Shirt kaufen. Seit Ende April läuft unter demselben Motto eine Spendenaktion in 46 Hamburger Filialen des Drogeriemarkts Budni.


Fritz-Kulturgüter sammelt mit dem Verkauf des „Tresen-Retter“-Shirts Geld für notleidende Gastronomen. (Foto: Fritz-Kulturgüter)

Das lokale bis regionale Umfeld nimmt das Projekt „Hassia hilft“ in den Fokus. Seit Mitte April versorgt der Mineralbrunnen aus Bad Vilbel Krankenhäuser, Tafeln und andere soziale Einrichtungen kostenlos mit Getränken. Insgesamt will das Unternehmen eine Million Liter Mineralwasser zur Verfügung stellen; bisher wurden über 260.000 Liter zugesagt und ausgeliefert. Das Engagement erstreckt sich, ausgehend von Frankfurt, auf Hessen und angrenzende Regionen.

Ein Herz für die Frankfurter Szene

In der hessischen Metropole ist auch S.Pellegrino aktiv und stärkt dort die Initiative „Frankfurt bleibt stabil“. Das Prinzip: Mit dem Verkauf einer eigenen Kollektion aus T-Shirts und Accessoires wie Mund-Nasen-Masken werden Menschen unterstützt, deren Jobs durch Corona bedroht ist. Neben der Gastronomie hat die Hilfsaktion auch Einzelhändler im Blick. Die Mineralwassermarke erwirbt 100 T-Shirts und spendet sie an zehn ausgewählte Partner und Kunden, die sie als Goodie beim Kauf eines Gutscheins oder einer Essenslieferung dazugeben können.

„Wir haben den Anspruch, auch in Krisenzeiten ein starker Partner für unsere Kunden und für die deutsche Gastronomie zu sein“, fasst John Galvin, Geschäftsführer Sales & Marketing bei Coca-Cola European Partners Deutschland, den Antrieb seines Unternehmens zusammen. Und spricht damit sicherlich auch für viele andere, die sich in diesen schweren Zeiten engagieren.

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