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Investor gesucht
Spirituosenmarkt

Altenburger meldet sich zurück

Nach dem Insolvenzverfahren vor zwei Jahren hat die Altenburger Destillerie neue Eigentümer und kann die Produktion wieder aufnehmen: Die vier Investoren Rainer Wulff, Andreas Dautert, Lutz Quester und Michael Tremer haben das fast 80 Jahre alte Unternehmen übernommen und bemühen sich jetzt um den Neustart. Kai Dellit, Insolvenzverwalter von der Kanzlei hww Hermann Wienberg Wilhelm, bemühte sich seit 2019 um neue Investoren. Erstmalig hatte Altenburger bereits 1996 Insolvenz anmelden müssen; 2016 stand die Brennerei erneut kurz vor dem Aus. Dem damaligen Käufer Michael Schenk war die Sanierung nicht gelungen.

Die Ziele des neuen Unternehmer-Quartetts sind hochgesteckt: Innerhalb der nächsten acht Jahre sollen 200 Millionen Euro Jahresumsatz erzielt werden. Eine Voraussetzung dafür sei ein stabiles Exportgeschäft. Die neue Geschäftsführung hat bereits in den letzten Monaten Verhandlungen mit alten und neuen Geschäftspartnern aufgenommen; laut Unternehmensangaben bestehen noch Verträge mit zahlreichen Lebensmittelketten im In- und Ausland. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des neuen, noch ungenutzten Brennkessels im nächsten Jahr. Nach umfassenden Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2019 steht in Altenburg eine hochmoderne Produktionsanlage.

Für zukunftsträchtig hält das neue Team an der Spitze auch die rare Importlizenz für schottischen Bulk-Whisky, die übernommen werden kann, aber für andere Unternehmen nicht mehr ausgestellt wird. Zusammen mit den 38.000 Litern schottischen Whiskys verspreche sie auf dem internationalen Whiskymarkt im Hochpreissegment großes Umsatzpotenzial.

Das bestehende Portfolio der Altenburger Destillerie umfasst über 200 Artikel, darunter hauseigene Erzeugnisse ebenso wie Eigenmarken für den Lebensmittelhandel. Wie die Geschäftsführung mitteilt, zielt man auf einen ausgewogenen „Mix aus Spirituosen in Massenproduktion und Spirituosen im Luxussegment in limitierter Handabfüllung“. Ab 2022 sollen auch im Haus gebrannte edle Obstbrände das Sortiment ergänzen. Seine Kunden sieht Altenburger im Lebensmittelhandel, aber auch in Spezialitäten-Fachgeschäften und in der Gastronomie.

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Nach dem Insolvenzverfahren vor zwei Jahren hat die Altenburger Destillerie neue Eigentümer und kann die Produktion wieder aufnehmen: Die vier Investoren Rainer Wulff, Andreas Dautert, Lutz Quester und Michael Tremer haben das fast 80 Jahre alte Unternehmen übernommen und bemühen sich jetzt um den Neustart. Kai Dellit, Insolvenzverwalter von der Kanzlei hww Hermann Wienberg Wilhelm, bemühte sich seit 2019 um neue Investoren. Erstmalig hatte Altenburger bereits 1996 Insolvenz anmelden müssen; 2016 stand die Brennerei erneut kurz vor dem Aus. Dem damaligen Käufer Michael Schenk war die Sanierung nicht gelungen.

Die Ziele des neuen Unternehmer-Quartetts sind hochgesteckt: Innerhalb der nächsten acht Jahre sollen 200 Millionen Euro Jahresumsatz erzielt werden. Eine Voraussetzung dafür sei ein stabiles Exportgeschäft. Die neue Geschäftsführung hat bereits in den letzten Monaten Verhandlungen mit alten und neuen Geschäftspartnern aufgenommen; laut Unternehmensangaben bestehen noch Verträge mit zahlreichen Lebensmittelketten im In- und Ausland. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des neuen, noch ungenutzten Brennkessels im nächsten Jahr. Nach umfassenden Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2019 steht in Altenburg eine hochmoderne Produktionsanlage.

Für zukunftsträchtig hält das neue Team an der Spitze auch die rare Importlizenz für schottischen Bulk-Whisky, die übernommen werden kann, aber für andere Unternehmen nicht mehr ausgestellt wird. Zusammen mit den 38.000 Litern schottischen Whiskys verspreche sie auf dem internationalen Whiskymarkt im Hochpreissegment großes Umsatzpotenzial.

Das bestehende Portfolio der Altenburger Destillerie umfasst über 200 Artikel, darunter hauseigene Erzeugnisse ebenso wie Eigenmarken für den Lebensmittelhandel. Wie die Geschäftsführung mitteilt, zielt man auf einen ausgewogenen „Mix aus Spirituosen in Massenproduktion und Spirituosen im Luxussegment in limitierter Handabfüllung“. Ab 2022 sollen auch im Haus gebrannte edle Obstbrände das Sortiment ergänzen. Seine Kunden sieht Altenburger im Lebensmittelhandel, aber auch in Spezialitäten-Fachgeschäften und in der Gastronomie.

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