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60 Prozent bangen um Existenz
Gastronomie-Umfrage

60 Prozent bangen um Existenz

Auch wenn Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Touristen beherbergen dürfen, ist die Not in der Branche weiterhin groß. Nach wochenlangen Corona-bedingten Schließungen klaffen riesige Löcher in den Bilanzen. Die Umsätze liegen weit unter den Vorjahreswerten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) heute veröffentlicht hat. 

„Fast 60 Prozent der befragten Betriebe sehen sich in ihrer Existenz gefährdet“, mahnt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Der Verband fordert deshalb eine Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regelung, die Entfristung der Mehrwertsteuersenkung mit Einbeziehung der Getränke, eine Verlängerung der Überbrückungshilfen sowie eine gesetzliche Regelung zur Corona-bedingten Pachtminderung. Von Januar bis Juli beklagen die Betriebe laut der aktuellen Umfrage durchschnittliche Umsatzverluste in Höhe von rund 60 Prozent. Bezogen auf das Gesamtjahr rechnen sie mit einem Umsatzrückgang im Schnitt von mindestens 51 Prozent. „Die Krise ist noch längst nicht vorbei“, so Guido Zöllick. „Die Angst vor dem Winter ist groß.“

Gäste aus dem Ausland fehlen

Wegen der Abstandsgebote ist die Kapazität der Betriebe um durchschnittlich 42 Prozent eingeschränkt. „Das aktuelle Bild in der Branche ist sehr heterogen“, erklärt Zöllick. „Während die Restaurants und Hotels in den Urlaubsregionen Zuversicht schöpfen, ist die Lage der Betriebe in vielen Städten weiter katastrophal.“ Touristen aus dem Ausland und vor allem Geschäftsreisende fehlten. Messen, Kongresse und Tagungen fänden immer noch nicht statt. Das sei fatal insbesondere für Businesshotels und Eventcaterer. Besonders dramatisch stelle sich auch die Lage bei den Discotheken und Clubs dar, für die es weiterhin keine Öffnungsperspektive gebe, so Zöllick. 

Die aktuelle Umfrage macht dem Dehoga zufolge deutlich, dass weitere Unterstützung unerlässlich sei, um die Branche durch die Krise zu führen. 62 Prozent der Unternehmen geben an, dass die bisher von Bund und Ländern angebotenen Liquiditätshilfen und Kreditprogramme nicht ausreichten, um die Krise zu bewältigen. 38 Prozent zeigen sich hingegen zufrieden.

Für eine Auswertung der neuen Überbrückungshilfe, die seit 10. Juli beantragt werden kann, ist es laut Dehoga noch zu früh. Angesichts der dramatischen Folgen der Corona-Krise fordert der Verband aber bereits jetzt eine Verlängerung des Programms insbesondere für die Betriebe, die weiterhin erhebliche Umsatzeinbußen erleiden beziehungsweise noch nicht öffnen dürfen. An der Umfrage des Dehoga-Bundesverbandes haben sich in der Zeit vom 3. bis 10. August 7.200 Gastronomen und Hoteliers beteiligt.

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60 Prozent bangen um Existenz

Auch wenn Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Touristen beherbergen dürfen, ist die Not in der Branche weiterhin groß. Nach wochenlangen Corona-bedingten Schließungen klaffen riesige Löcher in den Bilanzen. Die Umsätze liegen weit unter den Vorjahreswerten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) heute veröffentlicht hat. 

„Fast 60 Prozent der befragten Betriebe sehen sich in ihrer Existenz gefährdet“, mahnt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Der Verband fordert deshalb eine Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regelung, die Entfristung der Mehrwertsteuersenkung mit Einbeziehung der Getränke, eine Verlängerung der Überbrückungshilfen sowie eine gesetzliche Regelung zur Corona-bedingten Pachtminderung. Von Januar bis Juli beklagen die Betriebe laut der aktuellen Umfrage durchschnittliche Umsatzverluste in Höhe von rund 60 Prozent. Bezogen auf das Gesamtjahr rechnen sie mit einem Umsatzrückgang im Schnitt von mindestens 51 Prozent. „Die Krise ist noch längst nicht vorbei“, so Guido Zöllick. „Die Angst vor dem Winter ist groß.“

Gäste aus dem Ausland fehlen

Wegen der Abstandsgebote ist die Kapazität der Betriebe um durchschnittlich 42 Prozent eingeschränkt. „Das aktuelle Bild in der Branche ist sehr heterogen“, erklärt Zöllick. „Während die Restaurants und Hotels in den Urlaubsregionen Zuversicht schöpfen, ist die Lage der Betriebe in vielen Städten weiter katastrophal.“ Touristen aus dem Ausland und vor allem Geschäftsreisende fehlten. Messen, Kongresse und Tagungen fänden immer noch nicht statt. Das sei fatal insbesondere für Businesshotels und Eventcaterer. Besonders dramatisch stelle sich auch die Lage bei den Discotheken und Clubs dar, für die es weiterhin keine Öffnungsperspektive gebe, so Zöllick. 

Die aktuelle Umfrage macht dem Dehoga zufolge deutlich, dass weitere Unterstützung unerlässlich sei, um die Branche durch die Krise zu führen. 62 Prozent der Unternehmen geben an, dass die bisher von Bund und Ländern angebotenen Liquiditätshilfen und Kreditprogramme nicht ausreichten, um die Krise zu bewältigen. 38 Prozent zeigen sich hingegen zufrieden.

Für eine Auswertung der neuen Überbrückungshilfe, die seit 10. Juli beantragt werden kann, ist es laut Dehoga noch zu früh. Angesichts der dramatischen Folgen der Corona-Krise fordert der Verband aber bereits jetzt eine Verlängerung des Programms insbesondere für die Betriebe, die weiterhin erhebliche Umsatzeinbußen erleiden beziehungsweise noch nicht öffnen dürfen. An der Umfrage des Dehoga-Bundesverbandes haben sich in der Zeit vom 3. bis 10. August 7.200 Gastronomen und Hoteliers beteiligt.

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